Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 25. September 2016

Verdacht auf Steuerbetrug NRW knöpft sich die größten Banken der Welt vor

Posted by hkarner - 25. September 2016

25. September 2016, 17:01 Süddeutsche.de

  • Ein Jahr nach dem Kauf einer Steuer-CD beginnt Nordrhein-Westfalen mit einer großen Fahndungswelle gegen Banken.
  • Der Verdacht: Sie sollen mithilfe sogenannter Cum-Ex-Geschäfte den Staat um Milliarden betrogen haben.
  • Betroffen sind diverse Banken, die zu den größten der Welt gehören.
Von Klaus Ott

Hagen an der Ruhr hat rund 190 000 Einwohner und diverse Banken. Eine Sparkasse natürlich, dazu die Volksbank und die Märkische Bank als genossenschaftliche Institute. Außerdem Filialen einiger Finanzkonzerne. Das große Geld ist in Hagen, dem Tor zum Sauerland, nicht zu Hause. Wer dort als Steuerfahnder arbeitet, hat es selten mit Aufsehen erregenden Fällen aus der Bankenbranche zu tun. Das ändert sich gerade. Das Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung an der Ruhr soll sich um drei Institute von Weltrang kümmern. JP Morgan aus New York, Barclays aus London und BNP Paribas aus Paris. Sie waren nach Erkenntnissen von Ermittlern an zweifelhaften Aktiendeals beteiligt, bei denen der deutsche Fiskus um mehr als zehn Milliarden Euro betrogen worden sein soll. Den Rest des Beitrags lesen »

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Geldschwemme „sorgt nicht für Wachstum“

Posted by hkarner - 25. September 2016

25.09.2016 | 18:24 |  (Die Presse)

prescott-ccScharfe Kritik von Nobelpreisträger Prescott. Es sei „erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat“.

Frankfurt. Die weltweit anhaltende Geldschwemme verfehlt aus Sicht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzinsstrategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der „Welt am Sonntag“. Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck, mahnte der Nobelpreisträger des Jahres 2004. Es sei „erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat“.

Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe – und damit indirekt auch Investitionen und Konsum – ankurbeln.

Prescott betonte, dass Regierungen die Notenbanken über das Zinstief beispielsweise auch zur Schuldentilgung durch die Hintertür nutzten, weil die Zinskosten öffentlicher Budgets so immer geringer würden. „Die aufgeblähte Bilanz der US-Notenbank ist ein Zeichen für die Verlogenheit der Finanzpolitiker, die ihre Schulden einfach auf die Bücher der Notenbank überwälzt“, kritisierte er. (DPA)

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Ungleichheit? Ihnen doch egal

Posted by hkarner - 25. September 2016

Date: 24-09-2016
Source: Die Zeit

Viele AfD-Anhänger und andere Protestwähler sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden. Sie sind aus anderen Gründen wütend.

Auch wer nicht die AfD wählt, meint zu wissen, wie der Durchschnitts-AfD-Wähler so ist: meist arbeitslos, manchmal asozial, immer abgehängt. Und mit diesen drei As ist dann auch schnell erklärt, weshalb eine Partei wie die AfD so erfolgreich ist. Oder die britische Ukip. Oder der französische Front National. Oder ein Politiker wie Donald Trump in den USA. Sie alle bündeln die Wut der Verlierer. Und diese Wut wächst überall, weil überall die Ungleichheit wächst. Sie ist die eigentliche Ursache für all den Zorn und all den Hass. Es ist schlichte Ökonomie. Mehr Verlierer gleich mehr Protestwähler, so lautet die Logik. Den Rest des Beitrags lesen »

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