Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 19. September 2016

„Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen“

Posted by hkarner - 19. September 2016

Date: 19-09-2016
Source: Die Welt

Merkel cc2Die CDU hat bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus mit 17,6 Prozent den Platz als Koalitionspartner verspielt. Auf der Pressekonferenz nach der Wahlniederlage gesteht Angela Merkel Fehler in der Flüchtlingspolitik ein.

Nach dem Wahldebakel für die CDU in Berlin hat Angela Merkel Fehler in der Flüchtlingspolitik eingestanden.

Sie und die Bundesregierung hätten sich zu lange auf die Dublin-Regeln in Europa verlassen.

Die Kanzlerin bedauert vor allem das zögerliche Handeln vor dem Sommer 2015.

Angela Merkel hat das zögerliche Handeln in der Flüchtlingspolitik in den Jahren vor dem Sommer 2015 bedauert. „Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen“, sagte die Bundeskanzlerin am Tag nach dem enttäuschenden Wahlergebnis in Berlin. Sie und die Bundesregierung hätten sich zu lange auf die Dublin-Regeln in Europa verlassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weidmann will Banken-Aufsicht von der EZB abspalten

Posted by hkarner - 19. September 2016

Bundesbank-Präsident Weidmann überrascht mit einem provokanten Vorschlag: Die erst vor kurzem unter dem Dach der EZB installierte Banken-Aufsicht sollte wieder von der EZB abgespalten werden. Er erkennt – wie viele Kritiker schon seit langem warnen – einen Zielkonflikt bei den Interessen der EZB.

Linke fordert Aufpasser fuer Bundesbankpraesident WeidmannBundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann überrrascht in einem Interview für die SZ, Le Monde, La Stampa und dem Guardian mit einem radikalen Vorschlag: Er fordert lauter Reuters-Vorabmeldung die Abspaltung der Bankenaufsicht von der EZB. „Der EZB-Rat verantwortet Geldpolitik und Bankenaufsicht“, sagte Weidmann. Hier drohe ein Zielkonflikt: Als Bankenaufseher tue sich der EZB-Rat möglicherweise schwer, eine Bank hart anzufassen oder gar auf eine Abwicklung hinzuwirken, wenn er wisse, dass er aufgrund seiner geldpolitischen Maßnahmen ihr größter Gläubiger sei. „Als Geldpolitiker tue er sich möglicherweise schwer, den Leitzins anzuheben, wenn ihm Probleme, die Banken mit dem Zinsanstieg haben können, als Aufseher auf die Füße fallen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Bank kann US-Strafe nicht zahlen

Posted by hkarner - 19. September 2016

 Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

In ihrer aktuellen Verfassung könnte die Deutsche Bank die von der US-Regierung avisierte Milliarden-Strafe nicht zahlen. Auch ein geringerer Betrag würde der Bank enorm zu schaffen machen. Eine Lösung könnte die Verstaatlichung der Bank sein.

cryan-ccDeutsche Bank-Chef John Cryan.

Seit Bekanntwerden der Milliardenforderungen des amerikanischen Justizministeriums verzeichnen die Aktien der Deutschen Bank einen Verlust von mehr als 8 Prozent. Die Bank hat deutliche Schwierigkeiten, die geforderten Milliardenstrafen an die USA aufzubringen. Selbst wenn Verhandlungen über die Strafzahlung noch einen Erlass bringen sollten, ist das Lage für die Bank kritisch.

Die Deutsche Bank hat durch die angekündigte Strafzahlung an die USA ein veritables Problem. Eine Rekordsumme von 14 Milliarden US-Dollar soll die Bank für die Verschleierung von Risiken am Immobilienmarkt an US-Anleger berappen.

Zurückgestellt hat die Deutsche Bank für Rechtsstreitigkeiten jedoch lediglich 5,5 Milliarden Euro. Davon eingerechnet sind rund 2,5 Milliarden Euro Strafzahlungen wegen Geldwäschevorwürfe in Russland, so dass unter dem Strich etwa drei Milliarden Euro für die Rekordstrafe an die USA verbleiben.

Einige Beobachter vermuten Vergeltungsmaßen für die 13 Milliarden schwere Strafe, welche die EU kürzlich gegen Apple ausgesprochen hatte. „Das Justizministerium hat die Deutsche Bank dazu auserkoren, ihren Teil beim Stopfen des enormen US-Haushaltsdefizits beizutragen“, urteilte etwa Aktienhändler Markus Huber vom Brokerhaus City of London. Den Rest des Beitrags lesen »

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European leaders in Bratislava avoided all the difficult questions

Posted by hkarner - 19. September 2016

Date: 18-09-2016
Source: The Economist

Contentious issues about growth, migration and European defence have been postponed to later meetings

DRIVEN by crisis and recrimination, the European Union has lost its way in recent years. The European Union was in a “critical situation” after Britain’s unprecedented vote in June to leave the club, warned Angela Merkel, the normally sober German chancellor, when she arrived at a European summit in Bratislava on September 16th. By the end of the day the 27 EU leaders—all bar Britain’s prime minister, Theresa May, who was not invited—had drawn up a “Bratislava road-map” to give direction to their floundering club. But the way ahead remains as murky as ever.

Divisive issues were left for another day; so were serious policy proposals. Mrs Merkel and Donald Tusk, who presided over yesterday’s meeting, had spent the preceding weeks trying to find common ground among governments for a reboot of the European project. But their soundings revealed more disunion than harmony, so expectations for Bratislava were played down. Mr Tusk’s limited aim was to diagnose common problems and to identify areas of potential co-operation. Most importantly, he sought to produce a show of unity in a club split by many quarrels, particularly over the management of asylum-seekers. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Intellectual Yet Idiot

Posted by hkarner - 19. September 2016

Dank an H.F.

Nassim Nicholas Taleb,  medium.com, 16/9Nassim Taleb

But the problem is the one-eyed following the blind: these self-described members of the “intelligenzia” can’t find a coconut in Coconut Island, meaning they aren’t intelligent enough to define intelligence hence fall into circularities — but their main skill is capacity to pass exams written by people like them. With psychology papers replicating less than 40%, dietary advice reversing after 30 years of fatphobia, macroeconomic analysis working worse than astrology, the appointment of Bernanke who was less than clueless of the risks, and pharmaceutical trials replicating at best only 1/3 of the time, people are perfectly entitled to rely on their own ancestral instinct and listen to their grandmothers (or Montaigne and such filtered classical knowledge) with a better track record than these policymaking goons. Den Rest des Beitrags lesen »

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