Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 6. September 2016

Besser ein Ende mit Schrecken

Posted by hkarner - 6. September 2016

06.09.2016 | 18:30 | Josef Urschitz (Die Presse)Urschitz1

Die Lehre aus der Hypo-Pleite: Politiker tragen keine Verantwortung.

Eines muss man Finanzminister Schelling lassen: In Sachen Hypo hat er sich als Macher präsentiert. Während seine Vorgänger, von Josef Pröll über Maria Fekter bis Michael Spindelegger, die heiße Kärntner Bankenkartoffel elegant an ihre jeweiligen Nachfolger weitergekickt (und damit das Problem jedesmal vergrößert) haben, hat der amtierende Chef in der Wiener Johannesgasse die Sache in die Hand genommen – und wird sie jetzt hoffentlich zu einem Ende führen.

Der Wermutstropfen: Es ist für die Steuerzahler, an denen der überwiegende Teil des Schadens hängenbleibt, ein Ende mit Schrecken. Dafür kann Schelling nichts. Der teure Pallawatsch hat seine weitaus überwiegende Ursache in den von der damals FPÖ/BZÖ-dominierten Kärntner Landesregierung (unter abwechselnder Komplizenschaft von Rot und Schwarz) in kriminell-fahrlässiger Weise vergebenen Landeshaftungen, die jede vernünftige Gläubigerbeteiligung, von der Pleite bis zum Schuldenschnitt, unmöglich gemacht haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Norwegens größte Bank wettet auf Crash der US-Börsen

Posted by hkarner - 6. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Norwegens größte Bank wettet erstmals offiziell auf einen Absturz des amerikanischen Aktienmarktes. Zu viele Unternehmen hätten sich verschuldet, um Dividenden auszubezahlen – eine Taktik, die nicht lange funktionieren könne. Die Bank hält vorsorglich einen große Teil ihrer Assets in Cash.

Norwegens größte Bank, DNB, setzt auf einen Einbruch im US-amerikanischen Aktienmarkt und auf zunehmende Volatilität im Weltfinanzsystem. Zum ersten Mal kaufte der Investmentfonds der Bank, welcher etwa 56 Milliarden Euro verwaltet, deshalb Kontrakte des VIX-Index, der die erwarteten Schwankungsbreiten im amerikanischen Aktienindex S&P 500 abbildet. Aktien und weltweite Anleihen wurden hingegen untergewichtet.

„Der Markt ist verwundbar. Wir sehen viel mehr, was den Markt nach unten ziehen kann, als was positiv überraschen könnte. Wir können nicht sehen, woher positive Überraschungen kommen sollten“, wird der Chef des DNB-Investmentfonds von Bloomberg zitiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ja oder nein – lernt der Mensch aus der Geschichte?

Posted by hkarner - 6. September 2016

von Gero JennerJenner

(aktualisierte Version unter: http://www.gerojenner.com/gerojenner.com/Ja_oder_nein_-_lernt_der_Mensch_aus_der_Geschichte.html)

Die Frage ist umstritten und scheint doch eine schnelle Antwort zu gewähren: Bei oberflächlicher Betrachtung ist der Mensch das aus der Geschichte lernende Wesen schlechthin. Wer sich die Finger am Feuer verbrennt, hält sie gewiss nicht zum zweiten Mal in eine Flamme. Wer den Samen aufgehen sieht, nachdem er ihn in die Erde säte, hat die Grundzüge der neolithischen Revolution begriffen und damit den Grundstein für jenen gewaltigen Bau des kumulativen Wissens gelegt, der nur in einer Gesellschaft des Lernens entstehen konnte, wo sich das begrenzte Wissen einzelner Individuen zu kollektivem Wissen in Raum und Zeit addiert. Nur aus Erfahrung wird der Mensch klug; die Geschichte, aus der er Erfahrung schöpft, bildet die Grundlage aller Erkenntnis und allen Fortschritts.

Lernen verweigert!

Andererseits ist es ein Faktum, dass in einigen Ländern des Westens die meisten Ehen im Schnitt nicht länger als drei oder vier Jahre währen und dass es um die Liebe überhaupt schlecht bestellt ist – trotzdem beginnt jede Generation von neuem Beziehungen einzugehen und Heiraten sind nach wie vor beliebt, auch wenn sie sich immer mehr in Richtung der seriellen Monogamie entwickeln. Den Rest des Beitrags lesen »

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Monetary Mountain Madness

Posted by hkarner - 6. September 2016

By John Mauldinmauldin

September 4, 2016

– John Maynard Keynes

Scientific research says that leaving your normal environment can stoke creativity. This is one reason organizations send managers and workers to off-site retreats and conferences. “Getting away from it all” seems to lubricate our brains.

You would think the effect might have been observable among the central bankers who attended the Federal Reserve’s recent Jackson Hole, Wyoming, retreat. Sadly, however, having reviewed the speeches and the interviews that came out of the gathering, I found few if any fresh ideas, or at least none that would truly be helpful. Even the calls for “reformed thinking” turned out to be just variations on the same old thinking. For instance, rather than targeting inflation at 2%, why can we not think about 4% inflation? Instead of worrying about GDP, couldn’t we worry about nominal GDP? As if such minor variations on old themes would make any real difference to employment or growth. Den Rest des Beitrags lesen »

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Greater Role to Africa and Developing World in the China-Led G20

Posted by hkarner - 6. September 2016

By on August 30, 2016  RGE EconoMonitorSteinbock

Greater Role to Africa and Developing World in the China-Led G20

As China assumes leadership in the grouping, Beijing wants greater role to Africa and developing world in the G20.

When China’s Foreign Minister Wang Yi spoke in the Hangzhou Summit in May, he made it clear that Beijing intends to cooperate with other G20 countries to deliver ten outcomes. One of these focuses on Africa.

As the G20 host, China’s goal is to “initiate cooperation to support industrialization of Africa and least developed countries (LDCs).” Wang added, “This year, China will encourage G20 members to help Africa and LDCs speed up industrialization, reduce poverty and pursue sustainable development by means of capacity building, investment increase and infrastructure improvement.”

After seven decades of promises by major advanced economies, it is hardly a surprise if Africans feel somewhat wary about such pledges. However, this time may prove different.

Africa’s role in the G20 Den Rest des Beitrags lesen »

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Varoufakis ruft zu zivilem Ungehorsam in ganz Europa auf

Posted by hkarner - 6. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Varoufakis ccDer frühere griechische Finanzminister Varoufakis ruft zum zivilen, bürgerlichen und staatlichen Ungehorsam in der EU auf. Er will „die Inkompetenz des autoritären EU-Establishments offenlegen“. Die Abschaffung der EU hielte Varoufakis allerdings für einen Fehler.

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wirbt für „eine paneuropäische Bewegung des zivilen und staatlichen Ungehorsams, die zu einer breiten demokratischen Opposition gegen das Agieren der europäischen Eliten auf lokaler, nationaler und auf EU-Ebene heranwächst“. In einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“ (Montagausgabe) rät der Ökonom dazu, „europaweit energisch für eine demokratische Union gemäß internationalistischer und grenzüberschreitender Prinzipien“ zu streiten, „selbst wenn wir nicht glauben, dass die EU in ihrer derzeitigen Form überleben kann oder sollte“. Zudem sollten progressive Kräfte „die Inkompetenz des autoritären EU-Establishments offenlegen“ sowie „zivilen, bürgerlichen und staatlichen Ungehorsam europaweit koordinieren“. Der Mitgründer des Democracy in Europa Movement sieht seine eigene Bewegung DiEM25 zugleich in der Verantwortung, beispielhaft aufzuzeigen, „wie eine paneuropäische Demokratie auf allen Ebenen unabhängig vom Rechtssystem funktionieren kann“. Den Rest des Beitrags lesen »

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The G20 Embraces Green Finance

Posted by hkarner - 6. September 2016

Photo of Ma Jun

Ma Jun

Ma Jun, Chief Economist of the Research Bureau of the People’s Bank of China, is Chair of the Green Finance Committee of the China Society for Finance and Banking.

Photo of Simon Zadek

Simon Zadek

Simon Zadek, Co-Director of the UNEP Inquiry into Design Options for a Sustainable Financial System, is DSM Senior Fellow and Visiting Professor at the Singapore Management University.

SEP 5, 2016, Project Syndicate

BEIJING – The G20’s finance ministers and central-bank governors have begun to undertake a stunning shift in mindset. They have become increasingly convinced that “green finance” – financing environmentally sustainable growth – should be at the center of economic-development strategies. Such an idea, until recently confined to a fringe of academics and policymakers, is potentially one of the most important new “truths” of the twenty-first century.

The conventional economic-development model viewed environmental protection as a “luxury good” that societies could afford only after they became rich. Such thinking explains why the dramatic growth in global income, 80-fold in real terms during the last century, has been accompanied by a decline, according to the United Nations Environment Programme, in natural capital in 127 of 140 countries. Den Rest des Beitrags lesen »

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