Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Volksbanken Verbund: Schaut so eine begonnene Sanierung aus?

Posted by hkarner - 4. September 2016

Aus dem Volksbanken Verbund-Bericht 2015, 1/9/2016. Also ich kann nirgendwo eine Verbesserung zum ja schon desaströsen Vorjahr feststellen. (hfk)
„Das Verbundergebnis vor Steuern beträgt EUR –106 Mio. (2014: EUR –240 Mio.). Das
Verbundergebnis nach Steuern und Minderheiten beträgt EUR –69 Mio. (2014: EUR –320 Mio.).
Der Zinsüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2015 EUR 540 Mio. und liegt damit um
EUR 74 Mio. unter dem Ergebnis der Vergleichsperiode (2014: EUR 614 Mio.). Die Reduktion
ist im Wesentlichen auf drei Ursachen rückzuführen: zum einen sind die Kundenforderungen
gegenüber dem Vorjahr gesunken, was Ausfluss der aktuellen Kreditnachfrage ist. Zum
zweiten wurden Wertpapier-Portfolien abgebaut bzw. in Veranlagungen mit geringerem
Risikogehalt bzw -gewicht gedreht, was mit Margen-Verringerungen einherging. Letztlich
hat das sinkende Zinsniveau zu einer Kompression der Margen geführt.

Die Position Risikovorsorge weist für das Geschäftsjahr 2015 mit EUR –50 Mio. ein um
EUR 22 Mio. schlechteres Ergebnis als in der Vergleichsperiode (2014: EUR –28 Mio.) aus.
Der Rückgang des Wertberichtigungsbedarfs in der Steiermark wurde durch Anstiege in
den anderen Primärbanken überkompensiert.
Der Provisionsüberschuss beträgt in der Berichtsperiode EUR 233 Mio. und sank im
Vergleich zur Vorperiode (2014: EUR 266 Mio.) um EUR 34 Mio. Die Ursache hierfür liegt
vor allem im Abgang der Rest-ÖVAG.
Das Handelsergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2015 EUR 13 Mio. Damit ging das Ergebnis
im Vergleich zur Vorperiode mit EUR 24 Mio. um EUR 11 Mio. zurück. Im Vorjahr war das
Handelsergebnis geprägt von Erträgen aus der Restrukturierung von Sicherungsgeschäften,
die der Optimierung des hedge accountings dienten.
Der Verwaltungsaufwand mit EUR 671 Mio. (2014: EUR 703 Mio.) ist im Vergleich zum Vor-
jahr gesunken. Der Personalstand sank gegenüber dem Ultimo 2014 von 6.104 Mitarbeiter

um 1.110 Mitarbeiter und beträgt nun 4.994 Mitarbeiter, davon sind 65 nicht in Österreich
beschäftigt. Der Rückgang ist zum Großteil auf das Ausscheiden der Rest-ÖVAG zurück-
zuführen. Im Bereich der regionalen Fusionsgruppen blieben die Kosten (nach Konsoli-
dierung) nahezu unverändert, da hier gesunkene laufende Personalaufwendungen durch
Fusionskosten und zusätzliche regulatorische Kosten (Einlagensicherung, Abwicklungs –
finanzierungsfonds) kompensiert wurden.“

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