Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 4. September 2016

McDonald tritt als ÖVP-Generalsekretär zurück

Posted by hkarner - 4. September 2016

Der Fundus an Unsympathlern in der ÖVP scheint unbegrenzt. Jetzt kommt der ewige Berufsjugendliche, Fundi und höchst erfolglose Bildungsreformer. „Als rechte Hand des ÖAAB-Denkmals Fritz Neugebauer lernte er die Welt der Bewahrer und Hardliner kennen“. – (derstandard.at) Auf die Schärfung eines solchen „Markenkerns“ könnte die ÖVP leicht verzichten! Mit besonderer Intelligenz ist er mir bisher nicht aufgefallen. (hfk)

04.09.2016 | 19:44 |  (DiePresse.com)

Amon CCDer Nationalratsabgeordnete Werner Amon aus der Steiermark wurde beim Parteivorstand einstimmig zum neuen Generalsekretär gewählt.

Die Volkspartei hat ihren Generalsekretär ausgewechselt. Peter McDonald, seit rund einem Jahr in dieser Funktion tätig, verlässt die schwarze Parteizentrale. Ihm folgt der langjährige Nationalratsabgeordnete Werner Amon. Das hat der Vorstand der ÖVP am Sonntagabend einstimmig beschlossen, wie in einer Aussendung mitgeteilt wurde.

McDonald betonte, es handle sich um einen persönlichen Beschluss. „Ich bin angetreten, um das Amt des Generalsekretärs neu zu definieren. Weg vom Wadlbeisser-Image – hin zu einer politischen Koordinierungsfunktion, die weiter denkt, als bis zur morgigen Schlagzeile“, führte er aus. Er habe sich dafür „persönliche Ziele und Fristen gesetzt und muss nach fast einem Jahr als Generalsekretär erkennen, dass ich nicht schnell genug weiterkomme“. Daher habe er „für mich entschieden, das Amt zur Verfügung zu stellen und beruflich einen neuen Weg einzuschlagen“.

Amon soll „Markenkern der ÖVP weiter schärfen“

Der Steirer Amon selbst ging noch nicht mit einem Statement an die Öffentlichkeit. Dies wurde für die am Montag angesetzte Pressekonferenz in Aussicht gestellt.

Partei-Obmann Reinhold Mitterlehner betonte aber, dass der „politische Vollprofi“ Amon das „Profil und den Markenkern der ÖVP weiter schärfen soll“. McDonald danke er „ausdrücklich“, wie es in der Aussendung hieß. „Er hat sich mit vollem Einsatz der Weiterentwicklung der Volkspartei gewidmet und dafür neue Ansätze eingebracht. Ich wünsche ihm für seine weitere Karriere alles Gute und viel Erfolg.

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Was verbindet Kanzler Kern mit George Soros?

Posted by hkarner - 4. September 2016

alexandra bader, ceiberweiber, 15/8

Über die Feiertage verbreitete sich rasch im Netz, dass im Rahmen der DC Leaks zu den US-Wahlen einiges zu George Soros und seinen Open Society Foundations enthüllt wurde. Dabei geht es um massive Einflussnahme auf US-Außenpoltik, aber auch um die Wahlen zum Europaparlament 2014. Rund ein Drittel der EU-Abgeordneten sind Soros-affin, darunter auch ÖsterreicherInnnen. Der Clou ist aber, dass Soros-Sohn Alexander vor sechs Wochen bei Bundeskanzler Christian Kern und von diesem beeindruckt war.

Auf den Facebook-Accounts des Bundeskanzlers, der Instagram-Seite des Bundeskanzleramts und Kerns von ihm selbst verwalteten Twitter-Account hat diese Visite keine Spuren hinterlassen. Kritische UserInnen haben aber entdeckt, dass Alexander Soros  („Promoter of open society values“) vor sechs Wochen Bilder vom Hotel Sacher in Wien und von Kerns Büroschild auf Instagram gepostet hat. Sieht man sich seine anderen Fotos an, so posiert er stets mit GesprächspartnerInnen, sei es Hillary Clinton, sei es Ban Ki-Moon. Hier aber genügt ein golden glänzendes Schild und dieser Text: „And the main reason for my slight detour to ‪#‎vienna‬: A very productive meeting with the very impressive and relatively new head of the Austrian Government, Chancellor Christian Kern. ‪#‎christiankern‬ ‪#‎bundeskanzler‬

sorosundkern

Alexander Soros auf Instagram Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbanken Verbund: Schaut so eine begonnene Sanierung aus?

Posted by hkarner - 4. September 2016

Aus dem Volksbanken Verbund-Bericht 2015, 1/9/2016. Also ich kann nirgendwo eine Verbesserung zum ja schon desaströsen Vorjahr feststellen. (hfk)
„Das Verbundergebnis vor Steuern beträgt EUR –106 Mio. (2014: EUR –240 Mio.). Das
Verbundergebnis nach Steuern und Minderheiten beträgt EUR –69 Mio. (2014: EUR –320 Mio.).
Der Zinsüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2015 EUR 540 Mio. und liegt damit um
EUR 74 Mio. unter dem Ergebnis der Vergleichsperiode (2014: EUR 614 Mio.). Die Reduktion
ist im Wesentlichen auf drei Ursachen rückzuführen: zum einen sind die Kundenforderungen
gegenüber dem Vorjahr gesunken, was Ausfluss der aktuellen Kreditnachfrage ist. Zum
zweiten wurden Wertpapier-Portfolien abgebaut bzw. in Veranlagungen mit geringerem
Risikogehalt bzw -gewicht gedreht, was mit Margen-Verringerungen einherging. Letztlich
hat das sinkende Zinsniveau zu einer Kompression der Margen geführt.

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Ex-RBI-Chef: „Banker hätten viel früher schreien müssen“

Posted by hkarner - 4. September 2016

  1.  Wird da der Brandstifter zum Feuerlöscher?
  2. Haben Sie bemerkt, dass er in seiner aktiven Zeit aufgeschrien hat? Siehe https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2011/07/16/9167/
  3. Haben drei Jahre Abkühlung und eine ordentliche Verfolgung in der Öffentlichkeit (auf presse.com mussten die ein Monat lang seinen „Freispruch“ zelebrieren – er hat ja alles „ordentlich gemacht, nur 500.000 € Steuern nach Selbstanzeige nachgezahlt!“) dazu beigetragen, dass er nicht mehr der „Cowboy“ ist, als den er andere beschimpfte?
    (hfk)

Interview Renate Graber, 4. September 2016, 09:00 derstandard.at

Herbert Stepic, Berater und Exvorstandschef der Raiffeisen Bank International vermisst die Gegenwehr von Bankern wider die „Überregulierung“ der Branche

STANDARD: Sie sind vor dreieinhalb Jahren als Chef der Raiffeisen Bank International zurückgetreten, heute beraten Sie sie. Was geht Ihnen ab vom Geschäft?

Stepic: Ich bin ja noch aktiv. Wenn ich mir aber das heutige Umfeld ansehe, an Stichworte wie Regulatorien, EZB, Eigenkapitalvorschriften und Basel IV denke, bin ich froh, dass ich nicht mehr hauptverantwortlich tätig bin.

STANDARD: Viele Banker fühlen sich eingeschnürt, sagen, mit Banking habe ihr Job nichts mehr zu tun.

Stepic: So ist es. Mit der Insolvenz von Lehman Brothers 2008 ist eine Ära des Bankgeschäfts zu Ende gegangen. Bis da herrschte Überliberalisierung, seither schlägt das Pendel zur Überregulierung aus. Die Banken stecken in einem Korsett mit Schuhbändern. Das muss sich wieder einpendeln. Heute kann ein Generaldirektor nicht einmal mehr einen Geschäftsfall allein entscheiden. Trotzdem spürt man immer noch keinen vehementen Widerstand des Marktes. Viele Industrielle wissen zwar, wo der Hase im Pfeffer liegt, aber die Rufer sind noch zu schwach. Die Banker hätten viel früher schreien müssen.

STANDARD: Man hört gar keine Proteste von Bankern.

Stepic: Weil die Banker in Schockstarre sind. Sie gehen nicht aus der Deckung, weil sie in der Öffentlichkeit sowieso schon als die Pfui-Deixln (Pfui-Teufel; Anm.) dastehen. Das darf nicht so bleiben, denn wir brauchen mehr Wachstum und müssen wieder wettbewerbsfähig werden. Dabei spielen Banken und Geldpolitik eine wesentliche Rolle. Und da gibt es langsam Bewegung: Deutsche Spitzenmanager kritisieren die Niedrigzinspolitik der EZB gerade heftig. Ich hoffe, dass es im Schulterschluss mit der Industrie, die seit Jahren nicht mehr investiert, gelingen wird, normalisierte Zustände zu erreichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbank Almtal: 86 Prozent waren für den Verkauf

Posted by hkarner - 4. September 2016

OÖN, 1/9

SCHARNSTEIN/WELS. Intensive Diskussionen und viele Fragen gab es am Montagabend bei der Generalversammlung der Volksbank Almtal in Scharnstein.

Volksbank Almtal: 86 Prozent waren für den Verkauf

Volksbank Oberösterreich übernimmt.

Das sei auch legitim angesichts der weitreichenden Entscheidung, um die es gegangen sei, sagt Peter Bergthaler, Direktor der Regionalbank.

Wie berichtet, stimmten die Genossenschafter über den Verkauf ihres Bankbetriebs an die Volksbank Oberösterreich ab. Gestern wurden den OÖNachrichten die Details des Ergebnisses mitgeteilt: Es gab 90 Ja-Stimmen und 15 Ablehnungen. Das bedeutet eine Zustimmung von 86 Prozent. Eine Dreiviertel-Mehrheit war nötig. Die zwölf Enthaltungen fielen nicht ins Gewicht. Einige Mitglieder wollten, dass die Volksbank Almtal alleine weitermacht. „Für eine kleine Bank sind die regulatorischen Kosten heute aber nicht mehr zu stemmen“, sagt Bergthaler.

Fusion noch mit Bad Hall

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Brexit: Juncker stellt Großbritannien harte Bedingungen

Posted by hkarner - 4. September 2016

Date: 03-09-2016
Source: Spiegel

Juncker_(2006)Foto Martin Möller  Wikimedia (CC BY-SA 2.0Jean-Claude Juncker

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will Großbritannien den Zugang zum Binnenmarkt nur gestatten, wenn das Land seine Grenzen für EU-Bürger offen lässt. Das EU-Parlament hat er dabei auf seiner Seite.

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker soll in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union am 14. September in Straßburg Grenzen für die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU aufzeigen.

Sein zentraler Punkt dabei wird sein, dass die vier Grundfreiheiten – für den Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr – aus Sicht der EU nicht verhandelbar sind. Den von den Briten angestrebten Zugang zum europäischen Binnenmarkt soll es nach Informationen des SPIEGEL nur geben, wenn das Vereinigte Königreich auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit akzeptiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Does It Matter If China Cleans Up Its Banks?

Posted by hkarner - 4. September 2016

John Mauldin

September 2, 2016

It has been a while since we have taken a close look at China. After the dustup with Chinese “depreciation” about this time last year and all the hysteria, all eyes have been trained on the rest of the world. It has been only a little more than a year since we published the book I co-wrote with Worth Wray on China, which we called “A Great Leap Forward?” The title was meant to be ironic, because the original Great Leap Forward imposed by Mao in the ’60s was one of the most economically disastrous times in all of Chinese history. Chinese food production increased, yet 30 million people starved and the country underwent a true financial and economic crisis due to the utter insanity of central control of markets.

China is now attempting something that is different in texture but as powerful in scope as Mao’s Great Leap Forward. China has amassed an enormous amount of debt in its drive to pull itself into the modern world. That China has been successful in remaking itself into a major force in the world is self-evident. But those who are paying attention see the country’s debt growing at a phenomenal rate, much higher than the economy’s rate of growth; and that rate of growth is shrinking, so the ability to service that debt is shrinking, too. And we are talking about massive, humongous amounts of debt in relation to GDP. Den Rest des Beitrags lesen »

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