Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 1. September 2016

Vergleich mit Heta-Gläubigern steht auf der Kippe

Posted by hkarner - 1. September 2016

1. September 2016, 17:50 derstandard.at

Nach der EU-Genehmigung spießt es sich bei den Nachranganleihen. Gibt es keine Lösung, platzt der gesamte Deal

Alpbach/Wien – Bei der Heta geht es – wieder einmal – ans Eingemachte. Die Gläubiger der früheren Hypo Alpe Adria sollen in einem komplexen Deal mit der Republik und Kärnten ihre Forderungen mit einem Abschlag abtreten. Kärnten will sich damit von den existenzbedrohenden Landeshaftungen für die Heta im Volumen von elf Milliarden Euro befreien, die Republik das Kapitel schließen. Geht alles nach Plan, so soll die Vereinbarung am kommenden Montag stehen. Nach der beihilfenrechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission werden noch letzte juristische Details geklärt, dann sollen die zahlreichen Gremien ihren Sanktus geben. Involviert sind der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds, der die Transaktion durchführt, die Heta-Schwester Abbag (Abbaugesellschaft des Bundes), die dem Fonds das Geld vorstreckt und dieses wiederum von der Bundesfinanzierungsagentur Öbfa borgt.

Die Öbfa gewährt überdies Kärnten einen Kredit, damit das Land seinen Beitrag von 1,2 Milliarden Euro leisten kann. Wie berichtet wird es im Zuge des geplanten Manövers voraussichtlich zum Einsatz neuer Budgetmittel – im Gespräch sind 1,5 Milliarden Euro – kommen, da die Abbag einen Zuschuss des Bundes benötigt. Überdies übernimmt der Bund eine Haftung für den Kärntner Fonds von bis zu elf Milliarden Euro.

Gläubigeranwalt: „Dürfte knapp werden“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein zahnloser Hypo-Abschlussbericht

Posted by hkarner - 1. September 2016

Und ja: die Ministerverantwortlichkeit gibt es in Österreich halt nicht! (hfk)

01.09.2016 | 18:30 | Martin Fritzl (Die Presse)

Fraktionen kritisieren die Vorarbeit des Verfahrensanwaltes: In seinem Entwurf für einen Schlussbericht würden Bewertungen der politischen Verantwortung weitgehend fehlen.

Wien. Erstmals hat der Verfahrensrichter in einem Untersuchungsausschuss nach den neuen Regeln einen Endbericht vorgelegt. Auf große Begeisterung ist Hypo-Verfahrensrichter Walter Pilgermair zumindest bei der Opposition jedoch nicht gestoßen: Den meisten ist sein 507 Seiten dickes Konvolut zu zurückhaltend. Bis Dienstag nächster Woche haben die Parteien nun Zeit, ihren eigenen Fraktionsbericht vorzulegen.

Für Neos-Mandatar Rainer Hable ist der vorgelegte Bericht „sehr lückenhaft“. Ganze Bereiche, die im U-Ausschuss des Nationalrats monatelang untersucht wurden, würden darin komplett fehlen – beispielsweise die Frage, ob die Strafverfolgung durch die Justiz funktioniert hat. Auch die Rolle Liechtensteins bei der Verschleierung von Zahlungsflüssen komme in dem vom Verfahrensanwalt vorgelegten Papier nicht vor.

Ganz allgemein stört den Abgeordneten der Neos aber, dass sich der Bericht über weite Strecken auf eine Aneinanderreihung von selektiv ausgewählten Geschehnissen beschränkt, während eine Bewertung derselben praktisch nicht stattfindet. Genau das solle aber der Kern eines derartigen Berichtes sein: Er müsse die untersuchten Sachverhalte werten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken-Krise: NordLB übernimmt Bremer Landesbank

Posted by hkarner - 1. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die NordLB übernimmt die kriselnde Bremer Landesbank vollständig. Die Vorstände der Bremer Landesbank sind zurückgetreten. Damit ist das Ende der Bank als eigenständiges Institut besiegelt.

Bremer LBDas letzte Denkmal der Bremer Landesbank ist ihr neues repräsentatives Hauptquartier.

 

Die NordLB will die Bremer Landesbank komplett schlucken und damit die Kapitalprobleme ihrer schwächelnden Tochter beheben. Das Hannoveraner Institut wolle der Hansestadt und dem Sparkassenverband Niedersachsen die Anteile an der Bremer Landesbank abkaufen, teilte die NordLB am Mittwochabend mit. Die NordLB hält derzeit 55 Prozent an der Bremer Landesbank, Bremen 41 Prozent und der Sparkassenverband Niedersachsen vier Prozent. Bremen erhalte als Kaufpreis 180 Millionen Euro und die wirtschaftliche Beteiligungen an den Gesellschaften BLG, Brebau und Gewoba im Wert von 82 Millionen Euro. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorsitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank, und Heinrich Engelken, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank, erklärten zudem ihren Rücktritt.

Die Bremer Landesbank leidet noch stärker als ihr Mutterkonzern unter ausfallgefährdeten Schiffskrediten. Die Schiffsbranche kämpft seit langem mit Überkapazitäten. Zuletzt hat sich die Lage wegen des schwächeren Wachstums in China und des mauen Welthandels noch einmal verschärft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der ifo-Brexit-Schock

Posted by hkarner - 1. September 2016

Genial daneben | 28.08.2016, MakroskopFlassbeck Video 2

Vergangenen Freitag erlebte die deutsche Wirtschaft ihren ultimativen Schock. Richtiger ist es aber zu sagen, dass die deutschen Wirtschaftsbeobachter diesen Schock erlebten.

Wirtschaftsbeobachter, das sind in Deutschland nämlich die Leute, die immer optimistisch sind. Es ist gewissermaßen ihr Beruf, optimistisch zu sein. Man sollte sie vielleicht nicht mehr Diagnostiker oder Prognostiker nennen, sondern einfach Optimistiker. Für diese Optimistiker schlug am Freitag eine schwere Stunde, weil ihr am meisten geliebter  Indikator, der ifo-Index, plötzlich gar nicht mehr optimistisch aussah.

Alle Kurven zeigten auf einmal nach unten (siehe die unter diesem Absatz stehende Originalgraphik des ifo-Instituts). Hatten sich die Optimistiker doch gerade eingeredet, Deutschland ginge schon wieder in Richtung eines neuen Aufschwungs – übrigens der vierte Aufschwung in den letzten fünf Jahren – da schlug die Realität gnadenlos zu. Pessimismus, also das, was den Optimistiker zum Wahnsinn treibt, war auf einmal angesagt. Die deutsche Wirtschaft, das Glanzlicht in der globalen Trübnis, glänzte plötzlich nicht mehr so hell. Den Rest des Beitrags lesen »

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All the President’s Little Men

Posted by hkarner - 1. September 2016

Photo of Andrei Kolesnikov

Andrei Kolesnikov

Andrei Kolesnikov is a senior associate and the chair of the Russian Domestic Politics and Political Institutions Program at the Carnegie Moscow Center.

SEP 1, 2016, Project Syndicate

MOSCOW – Russian President Vladimir Putin has been methodically purging his closest and longest-serving advisers. The latest – but surely not the last – victim is Sergei Ivanov, a former KGB operative (like Putin himself) and defense minister who has just been forced out as Kremlin chief of staff.

Ivanov, a relatively substantive policymaker, is being replaced by a toothless factotum: the former head of the Protocol Schedule Directorate, Anton Vaino. Likewise, the reform-minded education and science minister, Dmitry Livanov, has been fired and replaced with the faceless apparatchik Olga Vasilyeva, a rare woman appointee known only for her Stalinist views (imagine the French president handing an important cabinet position to a mid-level official from the far-right National Front).

As usual, Putin is offering no real explanation for these changes, leaving Kremlinologists – who have gained a new lease on life under Putin – little to work with other than a clear pattern: those who could speak to the president as equals are being replaced by those whom he has created, and who owe their careers to him. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Hillary Clinton bedeutet Krieg“

Posted by hkarner - 1. September 2016

Date: 01-09-2016
Source: die Zeit

Sollte Clinton US-Präsident werden, muss die Welt Zerstörung und Destabilisierung fürchten. So sieht es zumindest die Französin Marine Le Pen vom rechten Front National.

Le Pen ccMarine Le Pen, die Vorsitzende der rechten Partei Front National, in Paris

Marine Le Pen hat sich in den Wahlkampf um die US-amerikanische Präsidentschaft eingemischt und sich erwartungsgemäß für Donald Trump ausgesprochen. „Was Frankreichs Interessen angeht, gilt jeder außer Hillary Clinton'“, sagte sie in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN über die demokratische Konkurrentin Trumps.

„Hillary Clinton bedeutet Krieg, Hillary Clinton bedeutet Zerstörung, eine Destabilisierung der Welt, eine für mein Volk verheerende Wirtschaftspolitik, geostrategische Entscheidungen, die zu weltweiten Konflikten führen würden.“ Sie und Trump hingegen hätten viele Gemeinsamkeiten. So seien sie beide gegen das politische Establishment. „Wir sind uns ähnlich, weil wir beide nicht Teil des Systems und von niemandem abhängig sind.“ Zudem würden weder sie noch Trump „Befehle von Finanzinstitutionen“ erhalten. Bereits im Juli hatte Le Pen in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien ihre Unterstützung für Trump kundgetan und Clinton kritisiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe needs its own Alexander Hamilton

Posted by hkarner - 1. September 2016

Sylvester Eijffinger, voxeu 

Professor of Financial Economics at Tilburg University, President of the Tilburg University Society and CEPR Research Fellow

31 August 2016

Currently the ECB is taking strong criticism from bankers and economists on one side, and from citizens and politicians on the other. That is a new experience for the ECB, which has been more accustomed in the recent past to having its actions hailed with cheers.

Investors have responded to the meltdown in the return on fixed income investments by moving  to equity investments, which are more expensive and more risky than they were, thanks to increased uncertainty about financial and economic stability. Extremely low interest rates prevent desperately needed structural reforms in euro countries with high deficits and debt. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Digital Meteor and the Future of Jobs, Income, and Assets

Posted by hkarner - 1. September 2016

By on August 30, 2016  RGE EconoMonitor

The Digital Meteor and the Future of Jobs, Income, and Assets

 65 million years ago, a dinosaur was eating peacefully—as many generations of dinosaurs had done before—when it noticed a ball of fire in the sky moving toward the Earth. The dinosaur was a bit worried, but as a member of the most successful and longest lasting species of animals back in those times, it didn’t think the meteor was a threat to its existence. Meanwhile, a small rat-like animal, one of the first mammals on Earth, ran close to the dinosaur, eating some of its leftovers.

The Fourth Industrial Revolution, like an unexpected meteor, is unleashing innovation in an exponential manner, using digital tools and human creativity to bring humankind to the verge of an era of unprecedented prosperity. However, this digital revolution is also a fundamental challenge to the traditional structures of modern capitalism, changing the dynamics of companies, employees, and asset building.

The world’s largest taxi firm, Uber, owns no cars. The world’s most popular media company, Facebook, creates no content. The world’s most valuable retailer, Alibaba, carries no stock. And the world’s largest accommodation provider, Airbnb, owns no property. Something big is going on. —Tom Goodwin

Services such as Uber provide unquestionable benefits for many people, who are able to access lower-cost and better-quality services in a more direct and accountable way. However, it is almost guaranteed that millions of workers will be severely affected by the coming changes, which are altering labor markets forever. So, the critical question is, what can all of us—workers or potential workers—expect from this revolution?

There is some hype about the future of jobs (WEFFordMcKinsey, among many), but to clarify the ideas beyond the endless data projections, let’s define three categories that are useful in framing how the changes in the economy and labor markets will affect the future of jobs, income, and assets. Den Rest des Beitrags lesen »

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How to Fight Secular Stagnation

Posted by hkarner - 1. September 2016

Photo of Michael Spence

Michael Spence

Michael Spence, a Nobel laureate in economics, is Professor of Economics at NYU’s Stern School of Business, Distinguished Visiting Fellow at the Council on Foreign Relations, Senior Fellow at the Hoover Institution at Stanford University, Academic Board Chairman of the Asia Global Institute in Hong Kong, and Chair of the World Economic Forum Global Agenda Council on New Growth Models. He was the chairman of the independent Commission on Growth and Development, an international body that from 2006-2010 analyzed opportunities for global economic growth, and is the author of The Next Convergence – The Future of Economic Growth in a Multispeed World.

AUG 30, 2016, Project Syndicate

MILAN – Much of the world, especially the advanced economies, has been mired in a pattern of slow and declining GDP growth in recent years, causing many to wonder whether this is becoming a semi-permanent condition – so-called “secular stagnation.” The answer is probably yes, but the question lacks precision, and thus has limited utility. There are, after all, different types of forces that could be suppressing growth, not all of which are beyond our control.

To be sure, there is a strong case to be made that many of the growth-destroying headwinds that we currently face would be difficult, if not impossible, to counter in the near term without endangering future growth and stability. The result of these persistent conditions can be called “secular stagnation one” (SS1). Den Rest des Beitrags lesen »

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The Economic Trend Is Our Friend

Posted by hkarner - 1. September 2016

Photo of J. Bradford DeLong

J. Bradford DeLong

J. Bradford DeLong is Professor of Economics at the University of California at Berkeley and a research associate at the National Bureau of Economic Research. He was Deputy Assistant US Treasury Secretary during the Clinton Administration, where he was heavily involved in budget and trade negotiations. His role in designing the bailout of Mexico during the 1994 peso crisis placed him at the forefront of Latin America’s transformation into a region of open economies, and cemented his stature as a leading voice in economic-policy debates.

AUG 31, 2016, Project Syndicate

BERKELEY – These are days of grave disillusionment with the state of the world. Sinister forces of fanatical, faith-based killing – something that we in the West, at least, thought had largely ended by 1750 – are back. And they have been joined by and are reinforcing forces of nationalism, bigotry, and racism that we thought had been largely left in the ruins of Berlin in 1945.

In addition, economic growth since 2008 has been profoundly disappointing. There is no reasoned case for optimistically expecting a turn for the better in the next five years or so. And the failure of global institutions to deliver ever-increasing prosperity has undermined the trust and confidence which in better times would serve to suppress the murderous demons of our age. Den Rest des Beitrags lesen »

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