Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 5. Juli 2016

Volksbanken mussten ihren Umbau umbauen

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

 Eine weitere Knebelung der lokalen Volksbanken:
  1. es lebe das Genossenschaftsprinzip der Selbstverwaltung! Da ist nun wirklich nichts mehr von 150 Jahren Schulze-Delitzsch übrig. Die Banken sind keine Genossenschaften, sondern AGs. Die Genossenschften halten nur noch die Beteiligung an den AGs.
  2. Es zeigt allerdings auch, wie ungern die EZB und die EU-Kommission das grundvernünftige Prinzip der Genossenschaaften („Stakeholder Economy“) haben. Bin neugierig, was da bei Raiffeisen und den deutschen Genossenschaftsbanken herauskommt.
    (hfk)
Renate Graber, 5. Juli 2016, 17:44, derstandard.at

Die EZB hat die Neuaufstellung des Sektors erst jetzt endgültig genehmigt. Die Volksbanken müssen einen Fonds für allfällige Hilfszahlungen dotieren

Wien – Vor einem Jahr hat sich der Volksbanken-Sektor neu aufgestellt – erst jetzt haben die Bankenaufseher aus der Europäischen Zentralbank (EZB) ihren endgültigen Sanktus zur neuen Struktur gegeben. Um das zu erreichen, mussten die Volksbanken ihren Verbundvertrag umschreiben.

Kurzer Rückblick: Am 4. Juli 2015 wurde das Spitzeninstitut ÖVAG abgespalten; seine Aufgaben übernahm die Volksbank (VB) Wien. Aus der ÖVAG wurde die Abbaueinheit Immigon. Zudem mussten sich die 41 „kleinen“ Volksbanken in ein enges Verbundkorsett begeben und zu Fusionen verpflichten.

EZB gab Sanktus nur für ein Jahr Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Österreich senkt Bankenabgabe auf deutsches Niveau

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

05.07.2016 | 14:05 |  (DiePresse.com)

Die Regierung plant eine Reduktion der Bankenabgabe. Allerdings müssen die Geldinstitute noch eine Abschlagszahlung leisten.

Die österreichische Bankenabgabe wird auf ein mit Deutschland vergleichbares Niveau reduziert, davor müssen die heimischen Finanzinstitute aber noch eine Abschlagszahlung leisten, kündigte die Regierungsspitze am Dienstag an. Nach APA-Informationen geht es um eine Einmalzahlung in der Größenordnung von zwei bisherigen Jahren Bankenabgabe und damit rund eine Milliarde Euro.

Mit der Bankenabgabe „werden wir uns in den nächsten Tagen und Wochen noch auseinanderzusetzen haben“, so Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) nach dem Ministerrat. Aber Österreich sei wohl das einzige Land, wo die nationale Bankenabgabe zusätzlich zu den EU-Abgaben für die Einlagensicherung und die Bankenabwicklung eingehoben werde. „Wir überlegen eine Reduktion auf deutsches Niveau“, so Kern. Die Abschlagszahlung wolle man für „wichtige Zukunftsinvestitionen“ nutzen, etwa für Bildung, Forschung und Entwicklung. Außerdem erwarte man sich von den Banken eine deutliche Stimulierung der Kreditvergabe und Gelder für Neugründungen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Handelt endlich, ihr seid schließlich die Regierung!

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

04.07.2016 | 18:15 | Josef Urschitz (Die Presse)

Auch der jüngste Wirtschaftsbericht der Regierung besteht aus vielen schönen Überschriften. Die kennen wir aber alle schon, jetzt wollen wir Action sehen.

Wer zur jährlichen, in meist sehr imperialem Rahmen abgehaltenen Präsentation des Wirtschaftsberichts der Bundesregierung geht, weiß, was ihn da als Programm für die kommenden Jahre erwartet: Wir müssen die Arbeitslosigkeit bekämpfen, den Wirtschaftsstandort stärken, die Verwaltung entbürokratisieren, Unternehmensgründungen erleichtern und Start-ups fördern und so weiter. Alles schön und richtig. Aber das war schon 2013 so, das war 2014 so, das war 2015 so, und das war gestern, also 2016, auch nicht anders. „Dann macht das doch einfach, ihr seid schließlich die Regierung!“, ist man geneigt, angesichts weiterer eineinhalb Stunden verplemperter Lebenszeit den Regierungsspitzen auf dem Podium zuzurufen.

Diesmal war die Enttäuschung über die bloße Überschriftensammlung ohne Ankündigung konkreter Maßnahmen vielleicht noch ein bisschen größer als sonst, weil man ja zumindest ein paar Anreißer für den New Deal des neuen Bundeskanzlers erwartet hatte. Christian Kern scheint ja derzeit sehr harmonisch mit seinem Vize, Reinhold Mitterlehner, unterwegs zu sein, was eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung von Reformen ist. Und er scheint, wiewohl er ideologisch eher der linken SPÖ-Hälfte zugerechnet wird, erstaunlich pragmatisch und bodenverbunden an die Dinge heranzugehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Fusion zur Volksbank Tirol beschlossen

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

„Anstatt im Ausland zu spekulieren, konzentrieren wir uns auf die Region Tirol.“ Wie klug! Und Kufstein, in der Vergangenheit immer eine starke Bank, hat bei der Fusion nicht besonders abgeschnitten! (hfk)
04.07.2016, 11:27 Uhr, meinbezirk.at
Die künftigen Vorstände der Volksbank Tirol AG freuen sich über das klare Votum der Eigentümer zur Fusion und blicken mit großem Optimismus in die Zukunft. Im Bild von links: Mag. Martin Holzer (Vorstandsvorsitzender-Stv.), Dir. Werner Foidl (Vorstandsmitglied), Dir. Mag. Anton Fuchs (Vorstandsmitglied) und Dir. Mag. Markus Hörmann (Vorstandsvorsitzender).

INNSBRUCK (kr). Nun wurde die endgültige Weichenstellung für die Volksbank Tirol getroffen: Mit großen Mehrheiten wurden in den Generalversammlung der Tiroler Volksbanken die Fusionsbeschlüsse gefasst – die Volksbank Landeck, die Volksbank Kufstein-Kitzbühel und die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz werden im Herbst dieses Jahres zur Volksbank Tirol AG verschmelzen. Die Eintragung im Firmenbuch ist für 1. September 2016 geplant, wobei die Fusion bilanziell rückwirkend per 1. Jänner 2016 erfolgt. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Weik und Friedrich: Wir erwarten einen historischen Absturz

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

,  | 

Die EU ist nach Ansicht der Buchautoren Matthias Weik und Marc Friedrich keine Gemeinschaft mehr, sondern zerstritten wie noch nie. Das Referendum in Großbritannien biete die Chance, die EU und den Euro grundlegend zu reformieren. Doch die Probleme könnten schon zu schwerwiegend sein, um noch eine Sanierung zu schaffen.

 

Warnsignale: Krisen ohne Ende

Wie befürchtet, hat sich seit dem Erscheinen unseres zweiten Buches „Der Crash ist die Lösung“ im Mai 2014 nichts nachhaltig in der Finanzwelt zum Besseren gewendet. Ganz im Gegenteil: Warnsignale, wohin man schaut. Die Gesamtsituation eskaliert weiter, und viele unserer damals abgegebenen, oftmals angezweifelten Prognosen sind heute leider bittere Realität. Der Zug rast unvermindert mit Volldampf in Richtung Abgrund. Dass die Geschwindigkeit gedrosselt oder gar die Notbremse gezogen wird, ist nicht in Sicht.

Nach wie vor wird auf globaler Ebene versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen, was weder nachhaltig ist, noch auf Dauer funktioniert. Verzweifelt bekämpfen die Notenbanken die Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem Ziel, das Geld-Karussell am Laufen zu halten, pumpen Staaten und Notenbanken weiterhin Hunderte von Milliarden in ein völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken, die Brandstifter und Feuerwehr in einem sind, verkennen dabei, dass es gerade die niedrigen Zinsen gewesen sind, die die letzte Krise mit verursacht haben. Durch eine aus dem Ruder gelaufene irrsinnige Notenbankpolitik wurden die Aktienmärkte global enorm aufgebläht. Abermals entstehen durch das viele billige Geld Blasen an den Immobilien-, Aktien- und Anleihemärkten. Inzwischen sind die Märkte dermaßen abhängig vom billigen Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen die Droge Geld zu entziehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , | Leave a Comment »

French, German Leaders Assure Prospective EU Members in Balkans After Brexit

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

Date: 05-07-2016
Source: The Wall Street Journal

France’s Hollande and Germany’s Merkel sought to soothe worries about European stability at a Balkans summit

PARIS (AP)—The leaders of France and Germany assured prospective EU members in the Balkans on Monday that the British vote to leave the union won’t threaten eventual enlargement of the bloc.

Balkan nations that survived wars and political breakups in the 1990s worry they will face more hurdles to membership as the EU struggles to keep itself together. And pro-Russian forces in countries such as Serbia are hoping to sway the region toward Moscow and away from the West, as the Brexit vote throws European unity into question.

French President François Hollande and German Chancellor Angela Merkel sought to soothe worries about European stability at a Balkans summit in Paris on Monday, notably by boosting opportunities for youths from countries that dream of joining the EU. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Volksbank-Vorstand wechselt zu Sparkasse

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

Hammerl ist definitiv einer der „Besseren“. Der weiß sicher, was er tut.  (hfk)
Volksbank NÖ Vorstandsdirektor Adolf Hammerl wechs…
Foto: /Volksbank NÖ Vorstandsdirektor Adolf Hammerl von der Volksbank NÖ wechset zur Sparkasse Amstetten

Amstettens Sparkasse holt Führungsmann der Volksbank NÖ.

05.07.2016, 09:00, kurier.at
Eine Personalrochade in den Vorstandsetagen niederösterreichischer Banken lässt aufhorchen. Adolf Hammerl, 45,  Vorstandsdirektor der  neu formierten Volksbank NÖ  (VB NÖ) wechselt mit Oktober als Vorstand zum regionalen Mitbewerber Sparkasse Amstetten AG.Hammerl, 15 Jahre Vorstand  der VB Alpenvorland mit Sitz in Amstetten, war einer der Baumeister der VB-Fusion. Der Wechsel kommt überraschend. Mit der Fusion von zehn  Banken  wird die VB NÖ zur größten Regionalbank im Land.  Mit 80 Filialen und 800 Mitarbeitern wird 2017 eine Bilanzsumme von 3,3 Mrd. Euro angepeilt, sagt VB-Sprecher Peter Digruber.  Den Wechsel Hammerls müsse man mit Bedauern akzeptieren, erklärt er. Hammerl habe bei der schwierigen Fusion wesentliche Arbeit geleistet. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

EU Political Elites Are Seriously Flawed. But British Elites???

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

Montag, 4. Juli 2016, Kastner Blog Kastner

Both, Boris Johnson and Nigel Farage, have declared June 23, 2016 as Great Britain’s Independence Day. One wonders how all those countries which have fought for independence FROM Great Britain in the last few hundred years have felt about that.

To only suggest similarities between July 4, 1776 and June 23, 2016 (other than having the same last digit in the number for the year) is a sham. First of all, Great Britain voted to become independent from a union which it had voluntarily joined only a few decades ago. The 13 American colonies, on the other hand, were loyal to nation from which they had emerged until that nation began treating them like subordinates.

The WSJ commentator Peggy Noonan recently wrote an article titled „A World in crisis, and no genius in sight„. In it, she argues that there are times in history, typically times of crisis, where a group of leaders develop hitherto unknown gifts; where they become historic figures. Examples: Jobs, Gates, Ellison, Brin, Page; or: FDR, Churchill, de Gaulle; or: Reagan, Thatcher, Havel, Walesa; etc. etc. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

From Brexit to Brangst

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

Date: 04-07-2016
Source: The Economist

German business leaders fear Brexit could lead to a less competitive Europe

Firms fret that an EU without Britain will be protectionist and over-regulating

“I THOUGHT you were a pragmatic people, like us, not an emotional people like the Southerners,” says one bewildered Bavarian boss in his Munich office. He is not alone: German business leaders still cannot believe what happened on June 23rd. They are only gradually coming to terms with the idea that Britain, one of Germany’s most important trading partners and a crucial liberal voice in the European Union, may actually be leaving the party.

It is a possibility few bosses in Europe’s largest and strongest economy had prepared for. And the list of worries is growing rapidly, despite reassurance from Angela Merkel, Germany’s Chancellor, in a speech to parliament last week that the interests of German citizens and companies would be her number one focus during Brexit negotiations. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Globalization’s Political Fault Lines

Posted by hkarner - 5. Juli 2016

Photo of Nouriel Roubini

Nouriel Roubini

Nouriel Roubini, a professor at NYU’s Stern School of Business and Chairman of Roubini Macro Associates, was Senior Economist for International Affairs in the White House’s Council of Economic Advisers during the Clinton Administration. He has worked for the International Monetary Fund, the US Federal Reserve, and the World Bank.

JUL 4, 2016, Project Syndivate

NEW YORK – The United Kingdom’s narrow vote to leave the European Union had specific British causes. And yet it is also the proverbial canary in the coalmine, signaling a broad populist/nationalist backlash – at least in advanced economies – against globalization, free trade, offshoring, labor migration, market-oriented policies, supranational authorities, and even technological change.

All of these trends reduce wages and employment for low-skill workers in labor-scarce and capital-rich advanced economies, and raise them in labor-abundant emerging economies. Consumers in advanced economies benefit from the reduction in prices of traded goods; but low and even some medium-skill workers lose income as their equilibrium wages fall and their jobs are threatened. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »