Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 29. März 2016

Die Genossen von der Strom-Kolchose

Posted by hkarner - 29. März 2016

29.03.2016 | 18:59 | Josef Urschitz (Die Presse)

Mit dem praktizierten Klientelismus ist dieses Land nicht reformierbar.

Wenn sich ein Unternehmer verplant, dann hat er ein Problem: Er muss für die Fehlinvestition geradestehen.

Wenn sich Stromerzeuger in ihrer geschützten Kolchose irren, dann haben ihre Kunden ein Problem. Dann heißt das nämlich nicht Fehlinvestition, sondern „stranded costs“ – und wird in der Regel von den Stromabnehmern mittels Zwangszuschlägen planiert.

Um die Jahrtausendwende haben sich die damals weit überwiegend in öffentlichem Besitz stehenden E-Gesellschaften ein paar Milliarden für ihre unrentablen Gas- und Braunkohlekraftwerke von den Konsumenten geholt, jetzt sind die überwiegend im agrarischen Bereich angesiedelten Biogaserzeuger dran. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s Emerging Bubbles

Posted by hkarner - 29. März 2016

Photo of Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, is President of the Ifo Institute for Economic Research and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MAR 28, 2016, Project Syndicate

MUNICH – The European Central Bank’s latest policy moves have shocked many observers. While the goal – to prevent deflation and spur growth – is clear, the policies themselves are setting the stage for severe instability.

The policies in question include setting the interest rate on the ECB’s main refinancing operations to zero; raising monthly asset purchases by €20 billion ($22.3 billion) to €80 billion; and pushing the interest rate on money that banks deposit with the ECB further into negative territory – to -0.40%. Moreover, the ECB has launched a new series of four targeted longer-term refinancing operations, which also carry negative interest rates. Banks receive up to 0.4% interest on ECB credit that they take themselves, provided they lend it out to private businesses. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kartellamt genehmigt Fusion der Genossenschafts-Zentralbanken

Posted by hkarner - 29. März 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Das Bundeskartellamt hat der geplanten Fusion der genossenschaftlichen Zentralbanken DZ Bank und WGZ Bank zugestimmt. Die Institute erhoffen sich von diesem Schritt Einsparungen von rund 100 Millionen Euro jährlich.

Wolfgang Kirsch (r), Vorstandsvorsitzender der DZ Bank und Hans-Bernd Wolberg, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank im November 2015. (Foto: dpa)

Wolfgang Kirsch (r), Vorstandsvorsitzender der DZ Bank und Hans-Bernd Wolberg,

Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank im November 2015.

Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Fusion der genossenschaftlichen Zentralbanken DZ Bank und WGZ Bank gegeben, wie AFP meldet. Mit einer „signifikanten Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen“ sei durch den Zusammenschluss nicht zu rechnen, teilte die Behörde in Bonn am Dienstag mit.

Im Firmenkundengeschäft, bei der Immobilien- und Baufinanzierung oder bei Finanzmarktdienstleistungen stünden die beiden Zentralinstitute zudem in direktem Wettbewerb mit vielen anderen Anbietern. Die DZ Bank gehört mehrheitlich fast 900 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist deutschlandweit aktiv. Die in Düsseldorf ansässige WGZ-Bank dagegen ist die Zentralbank der Genossenschaftsbanken im Rheinland und in Westfalen.

Beide Banken hatten in der Vergangenheit mehrfach vergeblich versucht, sich zusammenzutun. Ihren letzten erfolglosen Anlauf bliesen sie 2009 mit Verweis auf die Finanzkrise ab. Damals hatte das Kartellamt den Zusammenschluss bereits genehmigt. Das Vorhaben mussten nun aber erneut bei der Behörde angemeldet und geprüft werden. Die vereinigte Zentralbank mit dem Namen DZ Bank soll am 1. August 2016 an den Start gehen. Beide Seiten erhoffen sich dadurch Einsparungen von
mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr.

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The Markets Have a Message: Don’t Believe This Rally

Posted by hkarner - 29. März 2016

Date: 29-03-2016
Source: The Wall Street Journal

As risky assets have rebounded since mid-February, the havens to which investors rushed during the earlier panic haven’t had an equivalent selloff

Amid the epic recovery in risky assets since mid-February, one thing has been missing: an equivalent selloff of the havens to which investors rushed during the earlier panic. Instead of the usual reckless rally, this has been a very cautious comeback.

Some of the highest-risk assets chalked?up spectacular gains?during the recovery. The J.P. Morgan Emerging Markets Currency Index rose 8%, a gain matched in such a short time only once since the index was created in 2000. U.S. junk bonds leaped 8% in price, the biggest jump in the Bank of America Merrill Lynch benchmark over such a short period since the summer of 2009, when the country was just emerging from recession.

U.S. shares didn’t miss out. From its February low, the S&P 500 recorded its biggest gain over an equivalent period since late 2011, rising more than 12% by the middle of last week; it is still up 11%. Den Rest des Beitrags lesen »

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The US is beginning to dominate global investment banking: Implications for Europe

Posted by hkarner - 29. März 2016

Charles A.E. Goodhart, Dirk Schoenmaker 28 March 2016, voxeu

Emeritus Professor in the Financial Markets Group, London School of Economics

Professor of Banking and Finance at the Rotterdam School of Management, Erasmus University Rotterdam; Senior Fellow, Bruegel; and Research Fellow, CEPR

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Niedriger Ölpreis macht Suezkanal unattraktiv

Posted by hkarner - 29. März 2016

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Der Suezkanal wird von deutlich weniger Schiffen genutzt als üblich. Die Handelsroute ist derzeit teurer als der Umweg über das Kap der Guten Hoffnung. Damit droht der Region eine neue Destabilisierung ins Haus: Ägypten hat Milliarden in den Ausbau des Kanals gesteckt.

Suez canal cc

Fast 20 Jahre und etliche Menschenleben hat der Bau des Suezkanal gekostet. Fertiggestellt 1869, konnten die Händler mit ihren Schiffen erheblich Zeit sparen. Der Suezkanal ist seitdem ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeerraum. So wichtig, dass sich die Regierung sogar entschlossen hat, ihn auszubauen, weil die Schiffe in den vergangenen Jahrzehnten immer größer geworden sind und der Handel zugenommen hat.

Der Ausbau soll dem ägyptischen Präsidenten eigentlich höhere Staatseinnahmen ermöglichen Abd al-Fattah as-Sisi. Im August des vergangenen Jahres wurde eine 35 Kilometer lange zweite Rinne eingeweiht. Die Staatseinnahmen sollen mit dem Ausbau von 8 Prozent auf fast 20 Prozent erhöht werden. Bis 2023 sollte der Ertrag auf 13,2 Milliarden Dollar gesteigert werden. Doch die aktuellen Ölpreise machen Ägyptens Regierung einen Strich durch die Rechnung.

Denn immer mehr Schiffe entscheiden sich, eben nicht die Route durch den Suezkanal zu nehmen.  Stattdessen nehmen sie wieder die ursprüngliche Route über das Kapp der guten Hoffnung am südlichsten Punkt Afrikas. Immerhin über 100 Schiffe sind allein zwischen Oktober 2015 und Ende Dezember 2015 dort entlang gefahren.

Ich befasse mich seit acht Jahren mit der Schifffahrt“, zitiert die BBC Michelle Wiese Bockmann von OPIS Tanker Tracker. „Es ist sehr selten, einen solchen Betrieb rund um das Kap zu sehen.“ Und das, obwohl eine Umrundung des Kaps den Weg von Rotterdam nach Singapur um 6.500 Kilometer verlängert. Einer der triftigen Gründe für diese Entwicklung seien die niedrigen Ölpreise.

Der niedrige Ölpreis hat dafür gesorgt, dass der Schiffsdiesel ebenfalls gesunken ist: Von 400 Dollar (Mai 2015) auf 150 Dollar pro Tonne. Nimmt man die Angaben von Maersk, wonach eine Durchfahrt durch den Suezkanal etwa 350.000 Dollar pro Schiff und Passage kostet, ist eine Umfahrung des Kaps derzeit einfach billiger als eine Durchfahrt durch den Kanal. Hinzu kommt, dass die Schiffe, die den Kanal durchqueren auch für diese Zeit auch noch eine heimische Crew beherbergen muss.

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Global Financial Crisis: Blaming Hackers Coming to a Bank Account Near You to Steal Your Life Savings

Posted by hkarner - 29. März 2016

By Joachim Hagopian

Add one more way to lose all your life savings. Many of us have heard about the covert “bail-in laws” that already went into effect this year in Europe making theft of private bank account assets “legal” in this topsy-turvy world where chaos and high crimes rule the day. The precedent was set a couple years ago in Cyprus where private citizens woke up one day and found the money they believed was secure in their banks suddenly stolen by the banks. Despite the Treasury Department and MSM propaganda that the bailout cost taxpayers only $21 billion, it actually cost Americans trillions in lost housing wealth, 9.3 million citizens lost their homes from 2005-2014 through foreclosure or short sale along with plenty of lost retirement funds and lots of lost jobs.

The untold misery and suffering of so many American people had insult added to injury when not one top financial executive ever faced charges but in fact were rewarded with obscene yearend bonuses. Already knowing the American public will not stand for another massive tax-supported bailout excusing the criminal banking cabal’s gambling addiction for misusing their money that caused the 2008 housing bubble crisis, now the $247 trillion in exposure to casino-generated debt derivatives created by those same bankster gangsters are manipulating governments to deliver deceitful backdoor thievery that will cause the next financial crisis to steal whatever savings they may still have left sitting unsecured in their bank accounts. Den Rest des Beitrags lesen »

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