Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 2. März 2016

Der Bad-Bank-Bonus war keiner

Posted by hkarner - 2. März 2016

2. März 2016, 17:49, derstandard.at

Kranebitter: „Hätte von Abbaulösung nicht profitiert“

Wien – Weil den Abgeordneten beim ersten Mal zu wenig Zeit für zu viele Fragen blieb, saß Ex-Hypo-Chef Gottwald Kranebitter am Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen im Untersuchungsausschuss. Der frühere Berater, der Anfang 2010 das Kommando in der Bank übernahm, musste sich dabei den Vorwurf anhören, er hätte finanziell profitiert, wäre noch unter seiner Ägide eine Bad Bank für das marode Institut gekommen. Wenig überraschend kam diese These von der ÖVP-Abgeordneten Gabriele Tamandl. Sie setzt sich im U-Ausschuss dafür ein, die Entscheidung ihrer Parteikollegin und ehemaligen Finanzministerin Maria Fekter gegen eine Abbaulösung ins rechte Licht zu rücken. Tamandl wollte darauf hinaus, dass Kranebitter einen Bonus kassiert hätte, wenn die guten Teile der Bank verkauft und die schlechten Teile in eine Bad Bank ausgelagert worden wären.

Unterstellungen Den Rest des Beitrags lesen »

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Eine Hypo-Rechnung, die wir unseren Kindern schicken

Posted by hkarner - 2. März 2016

02.03.2016 | 18:28 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Der Kompromiss, den Finanzminister Schelling in Sachen Heta-Schulden vorschlägt, klingt vernünftig, hat aber ein paar unschöne Haken.

Eine „faustdicke Überraschung“ war es für das „Handelsblatt“, als Finanzminister Hans Jörg Schelling nach umfangreichen Gesprächen mit Hypo-/Heta-Gläubigern in der Nacht auf Mittwoch in Frankfurt sein letztes Angebot an den rebellischen, überwiegend aus – nach der Krise mittels Steuergeld geretteten – deutschen Banken bestehenden Gläubigerpool öffentlich machte. Tatsächlich ist es ein (in Wien unter der Hand schon seit Tagen kolportierter) Kompromiss, mit dem alle Beteiligten leben können müssten: Österreich bessert sein ohnehin großzügiges Angebot, 75 Prozent der Kärntner Schulden zu begleichen, de facto noch einmal auf 82 oder 83 Prozent der ausstehenden knapp elf Milliarden nach. Die Gläubiger können in ihren Bilanzen so tun, als hätten sie 100 Prozent bekommen. Und der Finanzminister braucht sich mit keinen akuten Finanzproblemen herumzuschlagen: Die Rechnung wird ja erst in 18 Jahren fällig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta: Schelling zieht sein letztes Ass

Posted by hkarner - 2. März 2016

02.03.2016 | 18:12 | von Jakob Zirm (Die Presse)

In knapp einer Woche läuft das von den Gläubigern offen abgelehnte Rückkaufangebot für Anleihen der Hypo-Bad-Bank Heta ab. Nun versüßt Finanzminister Schelling das Offert.

Wien. Am Freitag in einer Woche entscheidet sich, ob die Gläubiger der Hypo-Bad-Bank Heta das Angebot von Bund und Kärnten zum Rückkauf der landesgarantierten Anleihen akzeptieren. Scheitert es, drohen ein jahrelanger Rechtsstreit und sogar die Insolvenz von Österreichs südlichstem Bundesland. Die bisher weiße Weste von Finanzminister Hans Jörg Schelling wäre wohl gehörig angepatzt.

Bisher sah jedoch alles danach aus. Denn ein Gläubigerkonsortium mit einer De-facto-Sperrminorität lehnte den verlangten Abschlag von 25 Prozent kategorisch ab. Der Druck auf das Finanzministerium stieg somit stetig. Dienstagabend erfolgte nun der bereits erwartete Befreiungsschlag von Schelling. Justament in der deutschen Finanzmetropole Frankfurt, wo die meisten Gläubiger ihren Sitz haben, bot der Finanzminister im Rahmen einer Tagung den Investoren eine finanzielle Draufgabe an, wenn sie das Angebot doch annehmen. Was bietet Schelling nun an, und was heißt das für Gläubiger und Steuerzahler? „Die Presse“ hat die Antworten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ever Closer Union or Common Market?

Posted by hkarner - 2. März 2016

Photo of Joschka Fischer

Joschka Fischer

Joschka Fischer was German Foreign Minister and Vice Chancellor from 1998-2005, a term marked by Germany’s strong support for NATO’s intervention in Kosovo in 1999, followed by its opposition to the war in Iraq. Fischer entered electoral politics after participating in the anti-establishment protests of the 1960s and 1970s, and played a key role in founding Germany’s Green Party, which he led for almost two decades.

MAR 2, 2016, Project Syndicate

BERLIN – At stake in the United Kingdom’s upcoming referendum on whether to remain a member of the European Union is the nature of the EU itself. The UK wants a different kind of Europe than the one that the EU currently represents. Its preference is a Europe that essentially consists solely of a common market. Even though Britain has long been able to opt out of the euro and much else (and thus is not forced in any way to participate in the process of deepening Europe’s political union), this is the ideological essence of the controversy. Den Rest des Beitrags lesen »

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Flüchtlingslogik

Posted by hkarner - 2. März 2016

02. März 2016 l l Flassbeck

Die Bilder von verzweifelten Menschen, die in Mazedonien und Griechenland gegen Barrikaden anrennen, sind genau das, was jeder vernünftige Mensch als Ergebnis der nicht vorhandenen europäischen Flüchtlingspolitik erwarten musste. Alle versuchen, das Problem so weit nach Süden zu schieben, dass es möglichst aus ihrem Blickfeld verschwindet.

Am Ende, so hat es der griechische Außenminister sarkastisch aber richtig gesagt, muss Griechenland die Flüchtlinge massenhaft im Meer ertrinken lassen, um die europäische Außengrenze zu schützen. Man sollte die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner zum Kapitän eines militärischen Verbandes machen, der die Aufgabe hat, diese Grenze zu kontrollieren, damit sie begreift, wie unsäglich ihre ständig wiederholte Klage über das griechische Versagen ist.

Könnte man nur diese Grenze schützen, so die Kindergarten-Flüchtlingslogik einer bestimmten Klasse von Politikern, wäre das Problem irgendwie gelöst. Zwei Millionen Flüchtlinge oder gar drei in der Türkei oder an der Grenze zur Türkei sind ja kein Problem, da geben wir den Türken oder der UNO ein wenig Geld und dann werden die schon dafür sorgen, dass die Menschen überleben. Ob sie dann in Lagern dahinvegetieren, ist uns egal, Hauptsache, wir sehen es nicht mehr und unsere Bürger sind nicht verunsichert. Den Rest des Beitrags lesen »

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HYPO ALPE ADRIA – EINE WANDERINSTALLATION

Posted by hkarner - 2. März 2016

aufdecken holztafeln
aufdecken

300 handbeschriebene Holztafeln

Eröffnung:
1. April 2016
Domplatz Linz- Neuer Dom
18 Uhr

Diskussion:
19 Uhr 30
Kepler Salon Linz extern
(Audimax der Kunstuni, Hauptplatz) Den Rest des Beitrags lesen »

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Dow Rises Nearly 350 Points on Upbeat Data

Posted by hkarner - 2. März 2016

Date: 02-03-2016
Source: The Wall Street Journal

Improvements in auto sales, construction spending calm fears of a slowdown

Major U.S. stock indexes surged to their highest levels in nearly two months Tuesday on signs of improvement in the U.S. economy.

The broad rally was led by financial and technology shares, which fell sharply earlier this year as investors fretted about collateral damage from weak global growth, slumping corporate profits and low oil prices.

A handful of data across several sectors helped restore some confidence in the U.S. economy Tuesday, analysts and investors said. Den Rest des Beitrags lesen »

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Eurozone in Deflation — Again

Posted by hkarner - 2. März 2016

By on February 29, 2016  RGE EconoMonitor

The Eurozone fell into deflation again today, according to early data from Eurostat, the official statistical agency of the European Union.

All consumer prices in the eurozone fell 0.2% on an annual basis. Last month, the reading was positive, if very near to zero, at 0.3%.

The key downward driver of all prices was falling energy prices, which dropped by 8% on an annual basis in February. Energy prices had just fallen 5.4% in January.

Energy accounts for approximately 10% of all prices in the eurozone.

Core inflation has fallen below January’s 1% number to 0.8%.

A look at a chart of historical price data inside the eurozone shows that euro area dipped into deflation after 2008 crisis, recovered in 2010, and then began to fall again in 2012. A look at the source data show five months with negative prints for all prices in 2015. Den Rest des Beitrags lesen »

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Is Europe Worth the Effort?

Posted by hkarner - 2. März 2016

Photo of Jean Pisani-Ferry

Jean Pisani-Ferry

Jean Pisani-Ferry is a professor at the Hertie School of Governance in Berlin, and currently serves as Commissioner-General of France Stratégie, a policy advisory institution in Paris.

MAR 1, 2016, Project Syndicate

PARIS – When the United Kingdom joined the then-European Economic Community in 1973, it was at the rearguard of European integration. The question raised by the UK’s upcoming referendum on continued European Union membership is whether Britain is now at the forefront of Europe’s disintegration.

The issue has little to do with the insignificant accord that Prime Minister David Cameron recently reached with his EU colleagues. Indeed, it is hard to believe that this agreement will determine Britain’s fateful choice in June. The fundamental issue is whether EU membership still yields large enough benefits to outweigh the loss of sovereignty that it entails. Den Rest des Beitrags lesen »

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The G-20s Big Fat Zero——Now Comes The Bubble’s Demise!

Posted by hkarner - 2. März 2016

By David Stockman, 29/2Stockman

The tens of millions of taxpayer money wasted at the G-20’s Shanghai soirée had a silver lining. The assembled masters of world finance came up with a big fat zero on the coordinated global stimulus front.

So doing, they essentially admitted that their money printing central banks are out of dry powder (“…but monetary policy alone cannot lead to balanced growth”) and that they are divided and confused on the fiscal front.

Indeed, the best result of the weekend is that the gaggle of G-20 statists acquiesced to Germany’s absolute “nein” on the foolish notion that a world self-evidently drowning in debt can still borrow its way back to prosperity. With respect to that ragged Keynesian shibboleth, Germany’s intrepid finance minister left nothing to the imagination:

Germany had made it clear it was not keen on new stimulus, with Finance Minister Wolfgang Schaeuble saying on Friday the debt-financed growth model had reached its limits.

“It is even causing new problems, raising debt, causing bubbles and excessive risk taking, zombifying the economy,” he said…….Fiscal as well as monetary policy has reached their limit.” Den Rest des Beitrags lesen »

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