Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 2. Februar 2016

Raiffeisen: Landesbanken wollen nicht eins werden

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Renate Graber, 2. Februar 2016, 18:01, derstandard.at

 Große Raiffeisen-Landesbanken sträuben sich gegen Fusionen im Sektor. Die RBI hat 2015 Risikovorsorgen verringert und Gewinn gemacht.

Wien – Die Raiffeisen Bank International (RBI) ist im Vorjahr wieder ins Verdienen gekommen; laut vorläufigem Konzernergebnis betrug das Plus 383 Millionen Euro. „Echter“ Gewinn davon sind allerdings nur knapp 260 Millionen Euro, denn ein Teil des Ergebnisses (124 Mio. Euro) ist auf die Korrektur der Bilanz 2014 zurückzuführen.

Wie das laut Mitteilung der RBI von Montagabend kam: Die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) hat die RBI-Bilanz 2014 und die Halbjahreszahlen 2015 unter die Lupe genommen. Danach musste die Bank ihre 2014er-Bilanz noch einmal aufmachen und zum Halbjahr 2015 verbuchte Aufwendungen (die genannten 124 Mio.) ins Jahr 2014 nehmen. Der Verlust 2014 erhöhte sich so auf 617 Mio. Euro. Der Großteil der „Umbuchungen“ (94 Mio. Euro) betrifft die Tochter Polbank. Deren Firmenwert hatte die RBI in der ursprünglichen 2014er-Bilanz erst zur Hälfte abgeschrieben (Ende 2015 zur Gänze) – nach Einschreiten der OePR musste die Abschreibung aber bereits 2014 zu hundert Prozent erfolgen.

Die RBI will das polnische Institut verkaufen, wie berichtet verzögert sich das Vorhaben aber.

Fusionspläne wackeln Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Macht des Netzwerks

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Angesichts der Tatsache, dass „5 Leute von Raiffeisen immer bei der ÖVP im Nationalrat gestellt werden“, keine Überraschung. Ganz im Gegenteil: Zakostelsky verlässt nun sogar den Raiffeisen Schutzschirm. Außerdem ist der Artikel schlecht recherchiert und übertrieben: so wichtig war und ist Zakostelsky in der ÖVP Spitze wirklich nicht! (hfk)

29.01.2016 | 21:14 | Hanna Kordik (Die Presse)

Kolumne.  Andreas Zakostelsky ist ÖVP-Finanzsprecher, Kammerfunktionär und bald Chef der größten Pensionskasse. Die Hintergründe seiner rasanten Karriere sind nicht unumstritten.

Oft ist die Brisanz einer Nachricht auf den ersten Blick nicht erkennbar. Und so kam es, dass eine Meldung der Austria Presseagentur vom 15. Jänner von den Printmedien nicht entsprechend honoriert wurde. Der Titel „ÖVP-Finanzsprecher Zakostelsky ab April neuer Chef der VBV-Gruppe“ war offenbar keinem von ihnen eine Schlagzeile wert.

Das liegt vermutlich daran, dass zur besagten VBV-Gruppe zwar Österreichs größte Pensionskasse sowie die größte Vorsorgekasse gehören, aber – Hand aufs Herz – für Journalisten gibt es spannendere Storys.
Grobe Fehleinschätzung! Die Sache ist tatsächlich überaus spannend. Und das liegt an der Person des VBV-Generaldirektors in spe. Den Rest des Beitrags lesen »

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RBI: Ein nicht ungelegener Bilanzfehler

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

02.02.2016 | 17:40 | von Jakob Zirm (Die Presse)

Die Raiffeisenbank International hat 2015 einen überraschend hohen Gewinn von 383 Mio. Euro erzielt. Grund waren auch falsch verbuchte Abschreibungen für die Polen-Tochter.

Wien. Für die Aktionäre der Raiffeisenbank International (RBI) gab es zuletzt nur selten gute Tage. Die Aktie des Unternehmens leidet bereits seit Monaten an einer ausgeprägten Performanceschwäche. Am Dienstag war jedoch ein guter Tag für die Anteilseigner. Der RBI-Kurs schoss bereits in der Früh kurz nach Eröffnung der Börse um fast zehn Prozent nach oben. Und auch im Tagesverlauf konnte er deutlich im grünen Bereich verbleiben.

Auslöser für diesen rasanten Anstieg waren die vorläufigen Ergebnisse, die von der RBI am Montagabend veröffentlicht wurden. Wie „Die Presse“ in einem Teil der Dienstagsausgabe berichtete, konnte die Bank für 2015 einen Gewinn von 383 Mio. Euro berichten. Labsal – zumal bei der Präsentation der Jahresergebnisse 2014 im März des Vorjahres ein erneuter Verlust nicht ausgeschlossen werden konnte. Dass es doch wieder einen Gewinn geben werde, war zwar bereits seit dem Herbst bekannt. Dass dieser so hoch sein würde, war dann aber doch allgemein eine positive Überraschung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Google-Mutter löst Apple als wertvollstes Unternehmen ab

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Alphabet löste Apple als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt ab. Die Google-Mutter hatte zuvor seine ersten Quartalszahlen präsentiert. Einnahmen bringen dem Konzern vor allem Werbung bei der mobilen Suche und Anzeigen auf YouTube.

Die Alphabet-Aktie in der Jahresübersicht. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/alphabet_a-aktie/chart?boerse_id=131&amp;t=year" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Alphabet-Aktie in der Jahresübersicht. (Grafik: ariva.de)

Gestiegener Gewinn dank hoher Werbeeinnahmen, mehr Umsatz: Mit seinen ersten Quartalszahlen hat das Google-Mutterhaus Alphabet seine Anleger überzeugt und den Technologiekonzern Apple als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt entthront. Alphabet zog am Montagabend im nachbörslichen Handel am bisherigen Börsen-Spitzenreiter Apple vorbei.

Bis zum Handelsschluss lieferten sich die beiden Giganten noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Alphabet kam auf einen Börsenwert von 530,1 Milliarden Dollar (488 Milliarden Euro), Apple auf 534,7 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel konnte Alphabet dann den bisherigen Börsengiganten überholen. Die Aktie legte mehr als vier Prozent zu, während das Apple-Papier ein Minus verzeichnete.

Grund für die Euphorie der Anleger waren überraschend gute Quartalszahlen von Alphabet. Der Gewinn des in Kalifornien ansässigen Internetkonzerns stieg in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres 2015 dank hoher Online-Werbeeinnahmen um fünf Prozent auf 4,92 Milliarden Dollar. Der Umsatz erhöhte sich demnach auf mehr als 21,3 Milliarden Dollar. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brüssel und der drohende Brexit: Alles nur Schein

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Date: 02-02-2016
Source: SPIEGEL

Die EU will den Austritt Großbritanniens unbedingt verhindern – und inszeniert einen Schaukampf, dessen Gewinner bereits feststeht: David Cameron. Aber spielen die britischen Wähler das Theater mit?

Wenig Zeit?
Zusammengefasst: Die EU ist bereit, die Reformforderungen Großbritanniens in wichtigen Punkten zu erfüllen, um einen Austritt des Landes beim kommenden Referendum zu verhindern. Dazu soll David Cameron in die Lage gebracht werden, sich als Gewinner harter Verhandlungen zu präsentieren – weshalb nun ein Kampf inszeniert wird. Allerdings ist offen, ob die britischen Wähler bei diesem Spiel mitspielen.

Die Bühne steht, die Hauptdarsteller sind mit ihren Rollen vertraut, und der Ausgang des Dramas ist natürlich auch schon geplant: Der britische Premier David Cameron wird, sollte nichts wirklich Außergewöhnliches passieren, am 19. Februar als Sieger vom Brüsseler EU-Gipfel heimkehren. Anschließend kann er seinen Landsleuten guten Gewissens empfehlen, beim Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft Großbritanniens mit Ja zu stimmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Drohender Brexit: EU kommt Großbritannien weit entgegen

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Date: 02-02-2016
Source: SPIEGEL

Im Streit mit Großbritannien hat EU-Ratspräsident Tusk einen weitreichenden Vorschlag unterbreitet: London soll Sozialleistungen für EU-Ausländer kürzen dürfen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat ein Reformpaket vorgelegt, um einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu verhindern. Dazu gehört eine „Notbremse“, die ein Beschränken von bestimmten Sozialleistungen für zugewanderte EU-Bürger erlauben soll, teilte Tusk in Brüssel mit. Die Regelung soll aber nur für Arbeitssuchende gelten, die neu nach Großbritannien kommen.

Tusk reagierte damit nach wochenlangen Verhandlungen offiziell auf Forderungen des britischen Premiers David Cameron nach Reformen in der EU. Der Konservative nannte die Vorschläge am Dienstag einen „echten Fortschritt“. Es sei aber „noch mehr Arbeit zu tun“, sagte Cameron. Den Rest des Beitrags lesen »

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A Lesson From Cosco

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Sunday, January 31, 2016, Observing GreeceKastner

The Chinese company Cosco was successful with its bid for 67% of the harbor in Piraeus. This was only a few weeks ago and yet, Cosco is already announcing major new plans, among others to transform Piraeus into a major holiday cruise port. I would like to draw attention to the following sentences in the respective article in the Ekathimerini:

„To that end, Cosco will embark on infrastructure investments that will gradually reach up to 135 MEUR“.

„It (Cosco) is also beginning a consultation process with cruise groups in mid-March in Florida, in the context of the industry’s main annual exhibition“.

„Cosco officials will be noting all of the cruise groups‘ remarks and demands that it is prepared to satisfy, with the aim of providing services and facilities that Piraeus has not supported to date“.

„A Cosco source said: ‚Piraeus will roll out a red carpet to the groups which will support the project of turning the Greek cruise market into a giant'“. Den Rest des Beitrags lesen »

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World index of economic freedom tells us that EU should be broken up

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

The startling finding of the Heritage Foundation index for 2016 is how chronically ‚unfree‘ the European Union still is

Britain has overtaken the United States in the global index of economic freedom, jumping three points to 10th place.

What is striking about the 2016 index released today by the Heritage Foundation is the shockingly “unfree” state of the European Union.

„Greece has dropped to 138 because it has lost control over its economic levers and monetary policy“

What you have is a northern free-zone clustered around the UK, Ireland (7), the Netherlands (16), and the Nordic-Baltic region of the old Hanseatic League, with Switzerland (4) as ever near the top, and safely beyond the clutches of Brussels and regulatory asphyxiation.

Or put another way, it is the Protestant alliance that battled reactionary Habsburg absolutism in the late 16th and early 17th Centuries – with Germany split within, torn in both directions.

This Northern grouping is roughly that which would emerge as a closely linked area of prosperity if Britain left the EU. In my view most of these states would also pull out within 10 to 15 years – de facto, if not jure – once Britain had set the ball rolling. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Elephant in the Boardroom

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Photo of Lucy P. Marcus

Lucy P. Marcus

Lucy P. Marcus, founder and CEO of Marcus Venture Consulting, Ltd., is Professor of Leadership and Governance at IE Business School and a non-executive board director of Atlantia SpA.

FEB 1, 2016, Project Syndicate

LONDON – Business and government leaders worry about a multitude of issues these days. Climate change, weapons of mass destruction, water scarcity, migration, and energy are the greatest threats we face, according to the 750 experts surveyed for the World Economic Forum’s Global Risk Report 2016. And at the WEF’s annual meeting in Davos this year, the sheer number of unsettled issues – the Middle East meltdown, the European Union’s future (particularly given the possibility of a British exit), America’s presidential election, the refugee crisis, China’s economic slowdown, oil prices, and more – was itself unsettling.

But consider this: None of the risks highlighted in the WEF report caused the recent spike in debt crises or the wave of scandals that engulfed – just in the last year – Volkswagen, Toshiba, Valeant, and FIFA. These developments (and many more) are rooted in a more pedestrian – and perennial – problem: the inability or refusal to recognize the need for course correction (including new management).

As anti-establishment parties and candidates gain ground with voters throughout Europe and in the United States, political leaders who continue to pursue a business-as-usual approach could find themselves looking for new jobs. And the same is true of business leaders: Activist investors are fed up and determined to force change, either with a hands-on approach or by voting with their feet and divesting from companies that don’t meet their criteria. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Causes and Consequences of Brexit

Posted by hkarner - 2. Februar 2016

Photo of Ana Palacio

Ana Palacio

Ana Palacio, a former Spanish foreign minister and former Senior Vice President of the World Bank, is a member of the Spanish Council of State, a visiting lecturer at Georgetown University, and a member of the World Economic Forum’s Global Agenda Council on the United States.

FEB 1, 2016, Project Syndicate

MADRID – The prospect of a British exit from the European Union is well and truly upon us. It seems increasingly likely that the upcoming European Council meeting will result in a deal on the conditions of the United Kingdom’s EU membership – a deal that will be put before British voters in a referendum, possibly as early as this summer.

But, just as everything rushes forward, Britain and the EU need to take a moment to think carefully. After all, despite assurances from both sides, no one knows how the referendum will unfold, much less how to navigate the aftermath if British voters chose to leave.

The referendum is the most immediate unknown. Past experience shows that, when voters make such decisions, they rarely focus on the issue at hand. In referenda on the EU’s draft constitution in 2005, for example, the Dutch focused on the euro, while the French worried that Polish plumbers would take their jobs. Den Rest des Beitrags lesen »

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