Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 22. Januar 2016

High Noon In Davos: Tsipras vs. Schäuble

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Friday, January 22, 2016, Observing GreeceKastner

Seldom have I witnessed such a discrepancy between what media reported and what actually happened. I watched the entire panel discussion yesterday in Davos on live stream. Never would I have thought what kind of a High-Noon-Event the media would make out of it.

Die Welt reported that Tsipras had made himself a laughing stock. So much so that, immediately after the discussion, yields on Greek bonds jumped high. On the other hand, the Greek blog KeepTalkingGreece reported that Schäuble had called Tsipras stupid. What had actually happened?

At one point, Tsipras said that „we not only have to become more competitive, we also have to become more productive. We must not only look at labor costs“. According to Die Welt, die audience was in shock and could only shake heads. Did Tsipras not even understand the difference between labor costs and unit labor costs? Did he not even understand that becoming more productive is a precondition for becoming more competitive? Den Rest des Beitrags lesen »

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Crowdfunding entwächst den Kinderschuhen

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Alexander Hahn, 22. Jänner 2016, 07:00, derstandard.at

Experten erwarten, dass der im Vorjahr losgetretene Boom bei Schwarmfinanzierungen auch künftig anhalten wird

Wien – Begünstigt durch das Niedrigzinsumfeld und die Schaffung einer entsprechenden rechtlichen Grundlage ist im Jahr 2015 ein kleiner Crowdfunding-Boom ins Rollen gekommen. Alleine seit Anfang September, als das sogenannte Alternativfinanzierungsgesetz in Kraft trat, ist in Österreich laut Wirtschaftsministerium eine Finanzierungssumme von 4,86 Millionen Euro über diverse Plattformen eingesammelt worden. Das ist mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahresverlauf 2014. Branchenkenner schätzen, dass zusätzlich mindestens die gleiche Summe über direktes Crowdfunding ohne Plattform, zu dem keine exakten Daten vorliegen, dazukommt. Die bisherige Höchstmarke in Sachen Schwarmfinanzierung hat Fußball-Rekordmeister SK Rapid erzielt. Bei der noch laufenden Kampagne haben bisher 1360 Investoren eine Finanzierungssumme von knapp 2,8 Millionen Euro zusammengetragen, wobei die erste Million binnen einer Woche eingenommen wurde. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Rapid auch noch die Marke von drei Millionen Euro überspringen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sorge vor Kapitalflucht: Italien und EU wollen Banken-Rettung durch Steuerzahler

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Banken-Krise in Italien ist offenbar so ernst, dass die EU bereit ist, ihre erst seit wenigen Tagen geltenden Regeln zur Gläubiger-Beteiligung schon wieder außer Kraft zu setzen. Offenbar fürchtet man eine Panik-Reaktion.

Renzi Juncker Tusk CCAbschied vom Bail-In: Renzi, Tusk und Juncker. (Foto: dpa)

Italien und die Europäische Union (EU) werden Insidern zufolge in Kürze eine Einigung über eine Abwicklungsgesellschaft für faule Bankkredite erreichen, berichtet Reuters. Eine Übereinkunft könne „wenn nicht diese, dann spätestens nächste Woche“ erzielt werden, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person am Donnerstag.

Die Gespräche laufen schon fast ein Jahr. Bei der EU waren Italiens bisherige Pläne für eine Bad Bank auf Ablehnung gestoßen, weil sie als unzulässige Staatshilfen gewertet wurden. Die italienischen Banken ächzen unter faulen Krediten von mehr als 200 Milliarden Euro, die sich während der dreijährigen Rezession in dem Land angehäuft haben.

Der aktuelle von Italien vorgelegte Plan sieht laut Insidern vor, dass italienische Banken eine Option auf staatliche Garantien erhalten. Damit würde es den Geldhäusern leichter gemacht, Problemkredite abzustoßen. Sie müssten diese Garantien aber zu Marktpreisen kaufen. Diese Bedingung soll verhindern, dass die EU-Kommission erneut unerlaubte Beihilfen vermutet. Die neuen EU-Regeln, die seit 1. Januar 2016 gelten, schreiben eigentlich vor, dass vor staatlichen Hilfen zunächst die Aktionäre oder Gläubiger der Banken für Verluste aufkommen müssen. Das will Italien jedoch vermeiden – wohl auch, weil die Nervosität der Investoren groß ist. Schon in den vergangenen Tagen haben die Bank-Aktien der italienischen Institute einen regelrechten Abverkauf erlebt. Die zahlreichen faulen Kredite, die die Banken seit der Finanzkrise in ihren Büchern haben, stellen ein erhebliches Risiko für die Branche dar. Sollten die Gläubiger jetzt dafür zahlen müssen, droht Italien eine massive Kapitalflucht.

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Dem österreichischen Bundesland Kärnten droht die Insolvenz

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Dem österreichischen Bundesland Kärnten droht die Insolvenz. Die Gläubiger haben einen vergleichsweise großzügigen Schuldenschnitt abgelehnt. Es ist denkbar, dass sie hart bleiben, um andere zahlungsunwillige Staaten abzuschrecken.

Kärnten1ccKärnten hat viele Schönheiten zu bieten, doch nun muss das Land seine Gläubiger befriedigen.

Im Streit über die österreichische Krisenbank Heta ist keine Einigung zwischen dem Bundesland Kärnten und den Gläubigern in Sicht. Eine große Investorengruppe lehnte am Donnerstag das Angebot Kärntens ab, Heta-Anleihen mit einem Milliarden-Abschlag zurückzukaufen. Wenn die Gruppe und andere Investoren bis Mitte März bei ihrer ablehnenden Haltung bleiben, wird die milliardenschwere Offerte platzen. Sie wird nämlich nur wirksam, wenn zwei Drittel der Gläubiger zustimmen. Kärnten drohe ohne einen Deal in die Insolvenz abzurutschen, sagte der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling.

In der Kleinen Zeitung analysiert Adolf Winkler, dass man in Kärnten offenbar damit rechnet, dass die Gläubiger an Kärnten ein Exempel statuieren wollen, um zahlungsunwillige Staaten anderswo abzuschrecken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.

Der frühere Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, William White, hat beim World Economic Forum in Davos mit Ambrose Evans-Pritchard gesprochen und einige sehr unerfreuliche Entwicklungen vorhergesagt. White ist jetzt Chairman beim Review Committe der OECD und hatte bereits 2005 vor dem Crash gewarnt.

Er sagte im Telegraph, dass das Weltfinanzsystem „gefährlich instabil“ geworden ist: „Die Situation ist schlimmer als 2007. Wir haben unsere makroökonomische Munition zur Bekämpfung von Rezessionen aufgebraucht. Die Schulden sind in den vergangenen acht Jahren weiter gestiegen und haben solche Höhen in allen Teilen der Welt erreicht, dass diese zu Verwerfungen führen kann. In der nächsten Rezession wird offensichtlich werden, dass diese Schulden niemals mehr bedient oder zurückgezahlt werden können. Das wird sehr unangenehm für viele Menschen, die jetzt glauben, sie halten Assets, die etwas wert sind. Die einzige Frage ist, ob wir in der Lage sind, der Realität ins Auge zu blicken und uns dem, was kommen wird, in einer geordneten Weise stellen, oder ob alles ungeordnet geschieht. Schuldenschnitte hat es 5.000 Jahre lang gegeben – bis zurück zur Zeit der Sumerer.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Britain’s Place in EU a Big Question Mark in Davos

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Date: 22-01-2016
Source: The Wall Street Journal

A ‘Brexit’ would have substantial financial and economic consequences

DAVOS, Switzerland—A year ago, few gave much credence to the notion that the United Kingdom, Europe’s second-largest economy, might leave the European Union.

But today, the prospect of a British exit, or “Brexit,” ranks as one of Europe’s chief macroeconomic question marks, and a source of concern for many of the delegates at the World Economic Forum here.

Britain’s departure from the union would be a remarkable rupture socially and politically, and would also have substantial financial and economic consequences.

Prime Minister David Cameron, who has pledged to renegotiate Britain’s relationship with the bloc and then hold a referendum as early as this summer on whether to leave, has said he wants the U.K. to stay in a reformed Europe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Renzi and the EU: Troublemaker

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Date: 21-01-2016
Source: The Economist

Italy’s prime minister is picking fights with Germany and the EU

ITALY, a cabinet minister mused recently, was seen in the past as a country that did not make trouble. But that was in the past. Lately the left-right coalition of the prime minister, Matteo Renzi has provoked a succession of acrimonious disputes with the European Commission and Germany. This week, in the latest sign of Mr Renzi’s determination to be the bad boy of Brussels, he sacked Italy’s permanent EU representative, Stefano Sannino, a former Commission official who was seen as too accommodating. His replacement is the junior trade minister, Carlo Calenda, a member of Mr Renzi’s Democratic Party.

The conflict burst into the open on January 15th, when Jean-Claude Juncker, president of the commission, accused Mr Renzi of attacking his institution at every turn. Mr Renzi replied that the days when Italy let itself be “remote-controlled” from Brussels were over. Four days later Manfred Weber, the German who leads the centre-right group in the European Parliament, said Italy’s prime minister was jeopardising the EU’s credibility. Den Rest des Beitrags lesen »

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China’s Silk Road Vision

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Photo of Justin Yifu Lin

Justin Yifu Lin

Justin Yifu Lin, a former chief economist and senior vice president at the World Bank, is Professor and Honorary Dean of the National School of Development, Peking University, and the founding director of the China Center for Economic Research. He is the author, most recently, of Against the Consensus: Reflections on the Great Recession.

JAN 21, 2016, Project Syndicate

BEIJING – In 2015, global headlines reflected mounting concerns about China’s slowing economy and whether the country can maintain its reform momentum and complete its shift to a new growth model based on higher domestic consumption and expanded services. Within China, however, confidence in the economy’s long-term trajectory remains undiminished. Indeed, although Chinese leaders are undoubtedly mindful of the growth slowdown, they remain focused on ensuring the realization of President Xi Jinping’s “one belt, one road” initiative. That will remain true in 2016.

Less than four decades after Deng Xiaoping initiated the strategy of “reform and opening up,” China has achieved upper middle-income status. It is now the world’s largest trading country and its second-largest economy (and the largest in terms of purchasing power parity). But, as China’s leaders know, much more needs to be done to secure what Xi has called “the great rejuvenation of the Chinese nation.” To join the ranks of the world’s high-income economies, China must use markets and resources, both at home and abroad, more efficiently. And it must assume more responsibility – and assert more influence – on the global stage. Den Rest des Beitrags lesen »

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Britain’s Watershed Year

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Photo of Chris Patten

Chris Patten

Chris Patten, the last British governor of Hong Kong and a former EU commissioner for external affairs, is Chancellor of the University of Oxford.

JAN 21, 2016, Project Syndicate

LONDON – On a grey and rain-sodden London day at the beginning of 2016, it can be tough to find reason for optimism. The sun still comes up in the morning. At some point, it will presumably stop raining. My grandchildren offer a ray of sunshine; all Star Wars fans, they can just about convince me that, like Princess Leia’s dissident forces, the good guys will eventually win.

Newspaper headlines, however, are pretty good at tempering such sentiments. With economic prospects in China and Brazil looking distinctly gloomy, the world economy is at risk of flat-lining – or worse. Western Asia is in turmoil, and Saudi Arabia and Iran have shown no sign that they are prepared to work together to ease Sunni-Shia hostilities. Migrants continue to arrive by the thousand at Europe’s fragile borders. North Korea claims that it is building a bigger and better nuclear weapon.

The good news from last month’s United Nations climate change conference in Paris has been buried in an avalanche of geopolitical gloom. And things could get even worse by the end of this year. Den Rest des Beitrags lesen »

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What are market inflation expectations and why do they matter?

Posted by hkarner - 22. Januar 2016

Date: 21-01-2016
Source: The Economist

WITH stockmarkets tumbling and the oil price below $30, some economists are once again worrying about global deflationary pressure. Low inflation can be toxic for economies when interest rates are also low (see a previous Explains). One warning light that is flashing red in America is market expectations of inflation, which have plummeted to lows not seen since the financial crisis. How are market inflation expectations measured, and why do they matter?

There are two popular measures of how much inflation markets expect. One is the difference between the return investors make on government bonds which are indexed to rise with inflation, and the return they make on bonds with no such protection. This gap—known as the treasury inflation protected securities (TIPS) spread—should rise and fall with investors’ reckoning of how much inflation is in the pipeline. Today, the five-year TIPS spread stands at around 1.1%—well below the Fed’s 2% inflation target. The second method relies on the market for interest-rate swaps. These are contracts where one party agrees to pay a fixed interest rate over a given period, in exchange for the other paying the inflation rate. Den Rest des Beitrags lesen »

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