Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 14. Januar 2016

Staatsschulden: Billiges Geld aus der Notenpresse

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Genau das ist doch die Aufgabe der EZB, nicht wahr? (hfk)

14.01.2016 | 17:25 | von Nicole Stern (Die Presse)

Die EZB wird bis März 2017 etwa 14 Prozent der österreichischen Schuldpapiere aufgekauft haben. Der Staat profitiert von den niedrigen Zinskosten, die Schulden steigen dennoch.

Wien. Die direkte Staatsfinanzierung ist der Europäischen Zentralbank (EZB) zwar verboten. Das hindert sie aber nicht daran, indirekt zum Gläubiger einzelner Nationalstaaten zu werden. Denn die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) kauft stellvertretend für die EZB heimische Staatsanleihen auf.

Dies führt dazu, dass die Zentralbanker bis zum März des kommenden Jahres im Besitz von rund 14 Prozent aller ausstehenden Bundesanleihen sein werden. Das sagte der Chef der Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA), Markus Stix, gestern im Klub der Wirtschaftspublizisten. Staatsanleihen sind nichts anderes als Schulden, die die Republik bei Investoren aufnimmt, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Die OeBFA ist für das Schuldenmanagement der Republik Österreich verantwortlich.

Der Wert von 14 Prozent ist freilich nur eine Hochrechnung und unter der Prämisse zu sehen, dass die Währungshüter in Frankfurt ihre selbst gesteckten Vorgaben einhalten. Weil die Konjunktur in der Eurozone nicht überragend und die Inflation weit von dem entfernt ist, wo die EZB sie haben will (bei zwei Prozent), hat sie 2015 ein umfassendes Anleihenkaufprogramm aufgelegt. Den Rest des Beitrags lesen »

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BIP-Rekordwachstum – Deutschlands Jubelpresse jubelt

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

14. Januar 2016 l l Flassbeck

Nun wissen wir es hochoffiziell und amtlich: Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr mit 1,7 Prozent so stark gewachsen wie einige Jahre zuvor nicht mehr. Die deutsche Presse, wie nicht anders zu erwarten, wird nicht müde, diesen „Erfolg“ heftig zu beklatschen. Dumm nur, dass die Börse weiter einbricht, das passt so gar nicht in das Bild von dieser Erfolgstory.

Liest man etwas genauer, erkennt man allerdings schnell, dass die meisten derer, die da schreiben, überhaupt nicht wissen, worüber sie schreiben. Toll ist zum Beispiel, was Reuters bei Spiegel-Online zum Besten geben darf:

„In das BIP wird alles einberechnet, was in einem bestimmten Zeitraum in einem Land hergestellt wird. Auch der Wert von Dienstleistungen zählt mit. Berücksichtigt werden alle Wirtschaftsbereiche vom Handwerker bis zu Handel, Banken, Industrie, Landwirtschaft und staatlichen Leistungen wie Investitionen in Straßen.“

Wie schön, dass das alles eingerechnet wird. Das Dumme ist nur, dass man für das meiste, was da aufgezählt wird, überhaupt keine Daten für das Jahr 2015 hat. Und die Bereiche, für die man harte Daten hat, zeigen leider überhaupt kein Wachstum (siehe hier). Aber für die spannende Frage, ob bei diesen Berechnungen vielleicht Phantasie im Spiel ist, fehlt es den Agenturen sicher an Phantasie. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bawag startet mit Islam-Konten

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Exklusiv, KleineZeitung.at, 14/1

Zinsen verboten: Als erste österreichische Bank wagt sich die Bawag PSK in das Feld des „Islamic Banking“. Pilotprojekt in Wien startet Anfang Februar.

Die Bawag will bei Menschen mit islamischem Glauben punkten 

Für den Handelskonzern Spar war es kein ruhiger Jahresabschluss. Nach einer veritablen Hasskampagne auf Facebook wurde im Dezember 2015 der testweise Verkauf von „Halal“-Fleisch eingestellt. Wofür sich Spar wiederum auch viel Kritik gefallen lassen musste. Als „Halal“ (arabisch für „erlaubt“ oder „zulässig“) wird aber nicht nur Fleisch bezeichnet, dies trifft auch auf andere Produkte zu.
Wie die Kleine Zeitung in Erfahrung bringen konnte, ist „Halal“ mittlerweile bei Projektmitarbeitern der Bawag PSK ein geflügeltes Wort.

Als erste österreichische Bank (der US-Fonds Cerberus ist Mehrheitsaktionär) wagt sie sich in das wachsende Geschäft mit „Islamic Banking“ – eine Finanz- und Anlageform, welche die Scharia, das religiöse Gesetz des Islam, als Grundlage hat. Zinsen sind beim „Islamic Banking“ verboten, wie auch Geschäfte mit Unternehmen, die in Glücksspiel, Waffen, Alkohol oder Pornografie investieren. Überwacht werden diese Regeln von einem Korangelehrten (Scharia-Board). Den Rest des Beitrags lesen »

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Gegen den Dollar: Russland plant eigenen Richtwert für Erdöl

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Russland arbeitet an einem eigenen Richtwert für seine Ölverkäufe. Dieser soll die bestehende Bindung an den „Benchmark“ Brent ablösen. Der Schritt könnte einschneidende Folgen für die Weltleitwährung Dollar und die globale Dominanz der USA nach sich ziehen.

Russland plant die Einführung eines eigenen Richtwerts zur Abrechnung seines Erdöls im internationalen Handel. Die Regierung des Landes hat laut Reuters entsprechende Pläne bekanntgegeben. Russlands größte Rohstoffbörse St. Petersburg International Mercantile Exchange (SPIMEX) habe bereits im November den Handel mit Termingeschäften der russischen Standardmarke „Urals“ simuliert. „Unser Ziel besteht darin, einen Platz neben den großen Richtwerten einzunehmen. Derzeit liegt die Preissetzung für die meisten unserer Exporte, welche unser Staatsbudget festlegt, in den Händen unserer Partner“, sagte ein SPIMEX-Repräsentant zu Russia Today. Ein russischer „Benchmark“ für Öl hätte weitreichende Folgen für den bisher fast ausschließlich in Dollar abgerechneten Welthandel.

Bislang gilt bei der Abrechnung russischen Öls der Richtwert für die Nordseesorte Brent, welcher in Dollar notiert. Die Marke Brent findet gegenwärtig für etwa zwei Drittel des weltweit gehandelten Öls Anwendung, obwohl es nur rund ein Prozent der tatsächlichen täglichen Fördermenge ausmacht. Schon aus diesem Grund sind die Pläne Russlands, einem der weltgrößten Produzenten von Erdöl, verständlich. Hinzu kommt, dass die Preisgestaltung der Marke Brent unter dem Einfluss großer Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP MorganChase und Citibank steht. Dies ermöglicht es der Wall Street, den Preis für einen Großteil der Weltfördermenge zu bestimmen. Das andere weltweit anerkannte Instrument stellt die ebenfalls am Dollar orientierte Richtmarke WTI dar. Den Rest des Beitrags lesen »

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Chinese Sunset

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

John Mauldin, January 13, 2016mauldin

I mentioned that fact at lunch today with a close friend of mine (who will allow me to tell the story but not to mention his name in connection with it), and he shared an anecdote that he had run into on a trip to Seattle the day before. It seems that one of his friends bought a rather large, roughly $8 million, new home in a nice part of Seattle and was selling his old home for a mere $4 million. Thirty prospective buyers came through to look at the property, and not one of them spoke English – they were all Chinese.

Think about that for a moment in the context of money leaving China. At the Hong Kong gathering, a Bank of America Merrill Lynch analyst noted that if the top 3% of wealth holders in China moved just 7% of their money out of the country, it would add up to $1.5 trillion. Personally, I think Chinese investors are being smart to diversify their assets and asset bases. That is something we take for granted in the West. Den Rest des Beitrags lesen »

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Debt crises in Europe and US states: Sovereign spillovers on private borrowers

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Cristina Arellano, Andy Atkeson, Mark L. J. Wright 10 January 2016,  voxeu

Senior economist, Federal Reserve Bank of Minneapolis; adjunct professor, University of Minnesota

Stanley M Zimmerman Professor of Finance and Economics and Director of the Business Economics Program, UCLA

Senior economist and research advisor, Federal Reserve Bank of Chicago

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‘Data-Facturing’ in the Internet of Things — a Shakeup Ahead?

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

By and on January 12, 2016  RGE EconoMonitor

The industrial Internet of Things (IoT) consists of four converging technologies: small sensors that can be attached to products, bodies, or machines; ubiquitous internet connections to send data from these sensors into massive data warehouses in the cloud; the hardware machines that make products, and analytics software to extract insight from Big Data. This software not only provides empirical evidence of trends, but it can learn to manipulate its data to find trends that even its software programmers did not envision. It can also enable machines to learn and automatically adjust to new trend insights. Den Rest des Beitrags lesen »

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Faulty Mission?

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Date: 13-01-2016
Source: Businessworld: Nayan Chanda

India’s Prime Minister Narendra Modi launched “Make in India” to create jobs and attract foreign investment, but the campaign “remains mired in political battles and cultural battles,” explains Nayan Chanda, founding editor of YaleGlobal Online who also consults for the publication. “India’s hope to take up the slack from China’s … increasingly expensive labour force may have come too late.” The median age in India is 27 and projected to rise to 29 by 2020. Even with economic reforms, India struggles to create enough jobs for millions of youth entering the labor market. In the meantime, China and the United States compensate for aging labor forces by embracing automation – 21st century workplaces and products require skilled labor. Such reliance on automation combined with slowing economic growth may “cloud the future of developing economies which aspire to rise,” by harnessing large youthful populations willing to work for low-wages before transitioning toward more education, skilled technology and service economies. Chanda concludes that India may have to focus on making for Indians rather than making products for the rest of the world. – YaleGlobal Den Rest des Beitrags lesen »

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Could AI Solve the World’s Biggest Problems?

Posted by hkarner - 14. Januar 2016

Date: 13-01-2016
Source: Technology Review

Advances in machine-learning techniques have opened up a wealth of promising opportunities for AI applications, but some tech executives are thinking about ways it can make the world a better place.

Schmidt CCEric Schmidt

Are we on the verge of creating artificial intelligence capable of finding answers to the world’s most pressing challenges? After steady progress in basic AI tasks in recent years, this is the vision that some leading technologists have for AI. And yet, how we will make this grand leap is anyone’s guess.

Eric Schmidt, the executive chairman of Alphabet (formerly Google), says AI could be harnessed to help solve major challenges, including climate change and food security. Speaking at an event convened in New York this week to discuss the opportunities and risks in AI, Schmidt offered no details on how the technology might be adapted for such complex and abstract problems.

Demis Hassabis, CEO of Google Deepmind, a division within Google doing groundbreaking work in machine learning, and which aims to bring about an “artificial general intelligence”, said the goal of this effort was to harness AI for grand challenges. “If we can solve intelligence in a general enough way, then we can apply it to all sorts of things to make the world a better place,” he said. Den Rest des Beitrags lesen »

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