Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 8. Januar 2016

Hedgefonds bauten im Vorjahr globalen Verlust

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

8. Jänner 2016, 13:53 derstandard.at

 Branchenindex per Jahresende 3,64 Prozent im Minus, Energiefonds verloren fast 23 Prozent – Asien und Westeuropa waren die Gewinner

Wien – 2015 war kein gutes Jahr für die globale Hedgefonds-Industrie. Sie konnte für ihre betuchten Privat- und Firmenkunden in Summe erneut keine Gewinne ausschütten. Der die Gesamtperformance der Branche abbildende HFRX Global Hedge Fund Index verlor im abgelaufenen Jahr 3,64 Prozent. Bereits 2014 war er mit 0,58 Prozent im Minus gewesen. 2013 machten die Fondsmanager noch ein Plus von 6,72 Prozent.

Im Dezember hätten vor allem Energietitel, Hochzinsanleihen und europäische Aktien zu einer Verschlechterung der Performance geführt, berichtet der Branchendienst Hedge Fund Research (HFR). Auf Aktien spezialisierte Hedgefonds verloren im Vorjahr 2,33 Prozent an Wert. Fonds mit „Event Driven“-Strategien sackten sogar um 6,94 Prozent ab. Mit nur 1,96 Prozent kamen „Makro“-Strategien unter die Räder. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kann bitte endlich jemand „Es reicht!“ rufen?

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

07.01.2016 | 17:31 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Kolumne.Von China bis Frankfurt ziehen dunkle Wolken am Konjunkturhimmel auf. Da wäre es wichtig, eine Reformregierung zu haben, die wenigstens die vorhandenen Binnen-Spielräume zur Konjunkturstärkung nützt.

Nein, das neue Jahr fängt nicht gut an. Nicht nur in Köln, Hamburg, Salzburg und anderen Städten, wo seit der Silvesternacht eine neue Form von mutwillig und leichtsinnig importierter Gewalt für Schockzustände sorgt.

Auch in der Wirtschaft häufen sich seit der Neujahrsnacht die Katastrophenmeldungen: Die China-Blase beginnt zu platzen und reißt die Weltbörsen mit; die Weltbank kappt die globale Konjunkturprognose deutlich und prophezeit großen Volkswirtschaften wie Russland und Brasilien nun den Absturz in die Rezession; die kürzlich veröffentlichten Inflationszahlen für den Euroraum zeigen, dass die EZB mit ihrem Versuch, die Investitionen und damit die Konjunktur anzukurbeln, trotz Multimilliarden-Druckerei keinen Millimeter weitergekommen ist; und der Ölpreis, ein wichtiger Indikator für die globale Konjunktur, stürzt gerade in Richtung der 30-Dollar-Marke.

Nicht nur George Soros fühlt sich angesichts solcher Daten an das Jahr 2008 und die darauf folgende Weltkrise erinnert. Wir wollen hier nicht den Spielverderber geben und den Teufel an die Wand malen, aber eines kann man wohl jetzt schon sagen: Auch wenn es, was wir hoffen, nicht so dick kommt, sind die freundlichen Konjunkturprognosen, die uns unsere Wirtschaftsforscher für heuer erst vor knapp drei Wochen geliefert haben, jetzt schon Makulatur.
Realistisch ist eher folgendes Szenario: Den Rest des Beitrags lesen »

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A Better Year for Migrants?

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

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Peter Sutherland

Peter Sutherland, Special Representative of the UN Secretary-General for International Migration and Development, is former Director General of the World Trade Organization, EU Commissioner for Competition, and Attorney General of Ireland.

JAN 7, 2016, Project Syndicate

DUBLIN – The Mediterranean migration crisis has delivered two critical lessons. First, Europe and the international community have grossly inadequate systems for protecting vulnerable migrants. Second, in the absence of such systems, populist leaders will prey on fear to gain political support, undermining the liberal, tolerant societies that have taken 70 years of hard work to build.

That is why vigorous action at the European and global levels is essential this year. In September, United Nations Secretary-General Ban Ki-moon will convene an extraordinary summit dedicated to building a fair global system for protecting refugees and vulnerable migrants. One hopes that countries will come prepared to make tangible, enduring commitments.

Such commitments were sorely lacking in 2015. Indeed, the international community could have blunted last year’s crisis by providing even modest support for the three frontline countries – Turkey, Lebanon, and Jordan – which together host some four million Syrian refugees. With only around €10 billion ($10.8 billion), these countries could have provided better housing, food, and education for refugees, thereby reducing the incentive to flee to Europe. That failure could end up costing Germany alone upwards of €21 billion annually for years to come. Den Rest des Beitrags lesen »

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Greece’s Two Currencies

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

Photo of Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis, a former finance minister of Greece, is Professor of Economics at the University of Athens.

JAN 7, 2016, Project Syndicate

ATHENS – Imagine a depositor in the US state of Arizona being permitted to withdraw only small amounts of cash weekly and facing restrictions on how much money he or she could wire to a bank account in California. Such capital controls, if they ever came about, would spell the end of the dollar as a single currency, because such constraints are utterly incompatible with a monetary union.

Greece today (and Cyprus before it) offers a case study of how capital controls bifurcate a currency and distort business incentives. The process is straightforward. Once euro deposits are imprisoned within a national banking system, the currency essentially splits in two: bank euros (BE) and paper, or free, euros (FE). Suddenly, an informal exchange rate between the two currencies emerges. Den Rest des Beitrags lesen »

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Streit in der EU: Orbáns Verbündete blasen zum Kampf gegen liberales Europa

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

Date: 07-01-2016
Source: Spiegel

Ungarns Ministerpräsident Orbán: „Wir sind nicht die netten Mainstream-Jungs“

Osteuropäische Spitzenpolitiker machen die EU für Misserfolge und Stagnation in ihren Ländern verantwortlich, sie sehen Brüssel als „neues Moskau“. Jetzt rufen sie auf zum Kampf gegen das liberale Europa. Ihr Anführer ist Ungarns Orbán.

Die Europäische Union sehen sie als bürokratisches Monster und hässliche, imperiale Macht, Brüssel als „neues Moskau“. „Liberal“ ist für sie eines der schlimmsten Schimpfwörter, politische Korrektheit eine heimtückische Waffe gottloser Linker und Homosexueller.

Sie propagieren eine Rückbesinnung auf christliche Wurzeln und nationale, patriarchale Traditionen. Migration sei für terroristische Anschläge wie die von Paris verantwortlich, glauben sie, die Flüchtlingskrise eine Verschwörung, die wahlweise Finanzspekulanten, eine Koalition aus liberalen Bürgerrechtlern und kriminellen Menschenschmugglern oder muslimische Extremisten angezettelt hätten, um die europäischen Nationen zu vernichten.

Es sind nicht politische Außenseiter, die solche Botschaften verbreiten. Es sind Regierungspolitiker des linken und rechten demokratischen Spektrums in osteuropäischen EU-Ländern – vom Baltikum bis Bulgarien. Sie ziehen gegen die EU in einer so massiven Weise zu Felde, wie es noch vor kurzem undenkbar erschien – und sie haben Erfolg, wie Wahlen und Umfragen zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

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