Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 7. Januar 2016

Hypo-Verstaatlichung: Bayern-Banker nicht aus dem Schneider

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Renate Graber, 7. Jänner 2016, 17:45

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat ihre Ermittlungen rund um Verstaatlichung noch nicht abgeschlossen. Nach dem Strafantrag gegen Ex-Hypo-Chef Franz Pinkl läuft das Verfahren gegen frühere Bayern-Banker noch Wien –

Der frühere Chef der Hypo Alpe Adria, Franz Pinkl, und vier seiner Ex-Vorstandskollegen werden einander demnächst vor dem Strafrichter treffen. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wirft ihnen vor, sie hätten Aufsichtsratsmitgliedern Ende 2009 nicht davon berichtet, dass die BayernLB damals einen Liquiditätsabzug angekündigt und einen versprochenen Notfallskredit nicht gewährt hatte. Der Strafantrag wegen Verstoßes gegen §255 Aktiengesetz ist bereits erlassen, der Verhandlungstermin noch offen.

Ermittelt wird in der Angelegenheit, die kurz vor der Notverstaatlichung Ende 2009 spielt, aber auch gegen Hypo-Kontrollore, die aus dem BayernLB-Vorstand kamen. Und zwar gegen Michael Kemmer (damals BayernLB-Chef), Stefan Ermisch, Ralph Schmidt und einen weiteren Bayern-Banker. Das Verfahren gegen sie ist noch anhängig, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt auf Anfrage bestätigt. Aus rechtlichen Gründen eingestellt sind dagegen die Ermittlungen gegen Schmidt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bankenaufsicht: Geschäftsmodelle unter der Lupe

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

06.01.2016 | 18:28 |  (Die Presse)

Fünf Schwerpunkte hat die EZB für das Jahr 2016 festgesetzt.

Wien/APA. Die Europäische Zentralbank (EZB) will im neuen Jahr bei der Bankenaufsicht im Währungsraum vor allem Geschäftsmodelle und Gewinnsituationen der Geldhäuser unter die Lupe nehmen. Insgesamt seien für 2016 fünf Schwerpunkte für die Aufsicht festgelegt worden, teilte die EZB am Mittwoch in Frankfurt mit.

„Es bricht nun das zweite ganze Jahr der Bankenaufsicht im Euro-Währungsgebiet an, und wir wollen gleich zu Jahresbeginn offen darlegen, was unsere Tätigkeit leiten wird“, erklärte die oberste EZB-Bankenaufseherin Danièle Nouy. Von Land zu Land sei die Relevanz der jeweiligen Themen allerdings unterschiedlich.

Als zweiten Aufsichtsschwerpunkt wollen die Bankenwächter die Kreditrisken bei den Geldhäusern durchleuchten. Als Folge der Finanzkrise leiden in manchen Euroländern immer noch viele Banken unter hohen Beständen ausfallgefährdeter Darlehen. Zudem will die Aufsicht prüfen, ob die Institute über ausreichend Eigenkapital verfügen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein SCHICKSALSJAHR FÜR EUROPA

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Furche Kolumne 7. Jänner 2016, Wilfried Stadler

Stadler cc 2
Am Beginn des europapolitischen Schicksalsjahres 2016 bietet die Union ein zerrissenes Bild. Die Kommission als zentrales Regierungsinstrument wirkt zusehends machtloser. Die seit der Finanzkrise praktizierte Verlagerung von Entscheidungen in improvisierte Rats-Treffen von Regierungschefs und Fachministern ist spätestens seit der Flüchtlingskrise zum Normalzustand geworden. Dies erhöht das Gewicht nationaler Standpunkte, zumal in einem Umfeld von Wahlgängen, die zusehends von rechten und linken EU-Gegnern geprägt werden. Bei den nächsten Wahlen zum Europaparlament – nur gut, dass sie erst in drei Jahren stattfinden! – wird mit einiger Wahrscheinlichkeit die Zahl jener Abgeordneten zunehmen, die mit ihrem Mandat die Absicht verfolgen, es zugunsten nationaler Gesichtspunkte zu schwächen oder gar abzuschaffen. Ihr Anteil liegt schon heute bei über zehn Prozent der Delegierten.
Zur offenkundigen Erosion des Vertrauens in die Klugheit der Regierenden tragen die unaufrichtigen Verhandlungen mit dem Beitrittskandidatenland Türkei bei. Die Erpressbarkeit durch einen autokratisch agierenden Präsidenten, der als Herr über die syrischen Flüchtlingsströme seinen Feldzug gegen die Kurden ohne großen Protest aus Brüssel verschärfen kann, ist mit den Händen zu greifen und darf doch nicht beim Namen genannt werden. Wer jedoch diese und andere unangenehme Wahrheiten tabuisiert, überlässt die politische Dynamik jenen, die Realitäten benennen und daraus die falschen Schlüsse ziehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Public investment efficiency and growth

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Andrew Berg, Andrea F Presbitero, Luis-Felipe Zanna 05 January 2016, voxeu

Andrew Berg

Deputy Director, IMF Institute for Capacity Development

Andrea F Presbitero

Economist, International Monetary Fund; Assistant Professor (on leave), Università Politecnica delle Marche

Luis-Felipe

Senior Economist, Research Department, IMF

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The Global Monetary Non-System

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Photo of Raghuram Rajan

Raghuram Rajan

Raghuram Rajan is Governor of the Reserve Bank of India.

JAN 6, 2016, Project Syndicate

NEW DELHI – As 2015 ended, the world boasted few areas of robust growth. At a time when both developed and emerging-market countries need rapid growth to maintain domestic stability, this is a dangerous situation. It reflects a variety of factors, including low productivity growth in industrial countries, the debt overhang from the Great Recession, and the need to rework emerging markets’ export-led growth model.

So how does one offset weak demand? In theory, low interest rates should boost investment and create jobs. In practice, if the debt overhang means continuing weak consumer demand, the real return on new investment may collapse. The neutral real rate identified by Knut Wicksell a century ago – loosely speaking, the interest rate required to bring the economy back to full employment with stable inflation – may even be negative. This explains central banks’ attraction to unconventional monetary policy, such as quantitative easing. The evidence that these policies boost domestic investment and consumption is mixed, at best. Den Rest des Beitrags lesen »

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Staaten müssen in diesem Jahr gewaltige Schulden refinanzieren

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

In diesem Jahr müssen die großen Volkswirtschaften rund 7,1 Billionen US-Dollar zur Refinanzierung von Staatsschulden aufbringen. Allein Deutschland wird rund 203 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müssen – eine erhebliche Herausforderung angesichts der fragilen Weltwirtschaft.

Die Regierungen der führenden Wirtschaftsnationen müssen im Jahr 2016 erneut Schulden von über 7 Billionen US-Dollar refinanzieren, wie Bloomberg berichtet. Der Wert von Schatzwechseln sowie langfristigen und kurzfristen Anleihen der G7-Länder, die im Jahr 2016 fällig werden, beträgt insgesamt 7,1 Billionen US-Dollar. Von der Refinanzierung sind insbesondere die BRIC-Staaten Brasilien, China, Indien und Russland betroffen.

Bereits im Jahr 2012 mussten die führenden Wirtschaftsnationen zur Rückzahlung ihrer fälligen Staatsanleihen 7,6 Billionen US-Dollar aufwenden. 2015 hingegen betrugen die Refinanzierungen noch 7 Billionen US-Dollar. Laut Bloomberg werden die Rückkäufe der jeweils fälligen, alten Schulden in Japan, Deutschland, Italien und Kanada im Volumen künftig tendenziell etwas zurückgehen. Dagegen sind China, die USA und Großbritannien mit erhöhten Refinanzierungen konfrontiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gerechte Löhne – eine Aufgabe der Politik?

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

06. Januar 2016 l l Flassbeck Economics

Im Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands vom Februar letzten Jahres (hier) wurde ein neuer trauriger Rekord gemeldet: Die Armutsquote ist auf einen Wert von 15 5,% gestiegen und damit leben im „reichen Deutschland“ mehr als 12,5 Millionen Menschen in Armut.

Vor diesem Hintergrund sollte man meinen, dass steigende Löhne – insbesondere dann, wenn sie Menschen mit niedrigen Einkommen zugute kommen – einhellig begrüßt werden. Nicht so aber bei Heike Göbel, der Spezialistin der FAZ für die „Ordnung der Wirtschaft“ (hier). Zwar hat sie nichts gegen höhere Löhne, wenn es sich dabei um Marktlöhne handelt, aber wenn höhere Löhne das Ergebnis gesetzgeberischer Maßnahmen sind, dann kann sie sich darüber noch nicht einmal an Heiligabend freuen. Es ist daher nicht überraschend, dass ihr der gesetzliche Mindestlohn ein Dorn im Auge ist. Denn Mindestlöhne werden vom Gesetzgeber ja gerade deswegen festgesetzt, weil es offenbar Marktlöhne gibt, die es manchem Lohnempfänger nicht erlaubt, damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Warum aber kann sich Göbel nicht darüber freuen, dass aufgrund staatlich festgelegter Löhne „die Bescherung in vielen Haushalten üppiger ausfallen dürfte als in früheren Jahren“? Nun, weil solche Löhne ihrer Meinung nach eine ethisch verbindliche Norm verletzen. Sie stellt nämlich lapidar fest:

Was der „gerechte“ Lohn ist, sollte in einer Marktwirtschaft (…) der Wettbewerb bestimmen, nicht die Politik.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Economists Tackle the Refugee Crisis: ‘There Are No Easy Solutions’

Posted by hkarner - 7. Januar 2016

Date: 06-01-2016
Source: The Wall Street Journal

Economists are studying economic implications of the influx, including for employment of native-born Turks.

Millions of migrants are on the move, seeking shelter from war, poverty and persecution at home. Political leaders across Europe and the U.S. are engaged in passionate, often divisive debates about refugee resettlement and repercussions for society and security.

Economists are taking notice.

It’s “a crucial policy issue that is really very much underserved by our profession,” Columbia University economist Jeffrey D. Sachs said at the American Economic Association’s annual conference in San Francisco. He and more than a half-dozen other economists and experts spent two hours Monday discussing new research on asylum seekers, migration policy and related topics at a conference session titled “60 Million Refugees,” a reference to a United Nations estimate last year of refugees and other forcibly displaced people.

In the end, there remained more difficult questions than simple answers. Den Rest des Beitrags lesen »

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