Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 6. Januar 2016

The Danger of a Weak Europe

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Photo of Joseph S. Nye

Joseph S. Nye

Joseph S. Nye, Jr., a former US assistant secretary of defense and chairman of the US National Intelligence Council, is University Professor at Harvard University. He is the author of
Is the American Century Over?

JAN 6, 2016

CAMBRIDGE – In 1973, US Secretary of State Henry Kissinger, following a period of American preoccupation with Vietnam and China, declared a “year of Europe.” More recently, after President Barack Obama announced a US strategic “pivot,” or rebalancing, toward Asia, many Europeans worried about American neglect. Now, with an ongoing refugee crisis, Russia’s occupation of eastern Ukraine and illegal annexation of Crimea, and the threat of British withdrawal from the European Union, 2016 may become, by necessity, another “year of Europe” for American diplomacy.

Regardless of slogans, Europe retains impressive power resources and is a vital interest for the United States. Although the US economy is four times larger than that of Germany, the economy of the 28-member EU is equal to that of the US, and its population of 510 million is considerably larger than America’s 320 million. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Volksbank Wien hat sogar einen „Code of Conduct“

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Kommentar von H.F. Karner:A_524-01-215

Da reissen ja amerikanische Zustände (schon beim Titel angefangen) ein:

  1. im Prinzip ist es gut, wenn ein Unternehmen einen CoC hat. Es wäre aber halt nicht schlecht, wenn er auch gelungen wäre.
  2. Sehr viel „no na“: Prävention gegen Geldwäsche, keine Korruption bzw. Bestechung, Terrorismusfinanzierung, Einführung eines IKS, … Warum hingegen fehlt Mord und Totschlag, sexuelle Belästigung, Kinderschändung? Das ganze  Strafgesetzbuch? Hinweise auf das AG-Gesetz, das Bankwesengesetz, EuroSOX etc. hingegen scheinen entbehrlich!
  3. Verbot bzw. Genehmigungspflicht von Nebenbeschäftigung: steht das nicht im Angestelltengesetz bzw. jedem Dienstvertrag?
  4. Kindisch: „Es gehört zum Zeitgeist, dass eine Information über eine Sache beinahe so wichtig ist, wie die Sache selbst“
  5. Die Fortführung des ÖVAG Politbüros – zum „Empowerment“ der Mitarbeiter: „Mitarbeiter dürfen ohne vorherige Rücksprache mit der Pressestelle Medien keine Auskünfte erteilen oder Interviews geben“. Wie passt das zum „Zeitgeist“? So wichtig das für heikle Information an die Presse ist (no na!), so medienunfreundlich und mitarbeiterbehindernd ist das bei einfacher P.R. Arbeit an lokale Medien (z.B. Badener Rundschau)
  6. Was allerdings am meisten auffällt: Kein Wort vom Genossenschaftsgedanken, kein Wort zu den genossenschaftlichen Prinzipien (Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Selbstorganschaft, demokratisch aufgebaute Entscheidungs- und Kontrollstrukturen, …) Vor allem: von den Schulze-Delitzsch Grundsätzen fehlt der Förderauftrag! (nona?) Man beachte: die in die Volksbank Wien AG hineinfusionierten Volksbanken (deren Mitarbeiter sind ja nun Volksbank Wien Mitarbeiter) sind ja weiterhin Genossenschaften! Kann die Volksbank Wien AG somit noch Mitglied des Österreichischen Genossenschaftsverbandes sein? Entspricht die Aufsichtspraxis (AR-Vorsitzender der VB-Wien AG = Präsident des ÖGV) den Corporate Governance Prinzipien. Aber  auf diesem Auge ist die Aufsicht ja blind, wie sie schon bei der Erste bewiesen hat.  (Treichl war jahrelang AR-Vorsitzender der Erste-Stiftung, die Haupt-Eigentümer der Erste Gruppe ist, dessen CEO wohl wie geheißen hat? Dort hat ja Mr. Fleischmann gelernt!)

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Deutsche-Bank-Haftung für ÖVAG-Anleihen aufgelöst

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

6. Jänner 2016, 16:59

 Immigon ist Garantie los

Wien – Der Umbau des österreichischen Volksbankensektors wird 2016 an Geschwindigkeit zulegen. Laut „Fusions-Roadmap“ stehen heuer 19 Zusammenschlüsse von „kleinen“ Volksbanken an. Am Ende der Straße werden von zuletzt rund 40 Volksbanken noch acht Regionalbanken übrig sein.

Der Umbau ist bekanntermaßen der Krise des Sektors geschuldet, die in der Teilverstaatlichung des früheren Spitzeninstituts Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) ihren Höhepunkt gefunden hat. Zudem war die ÖVAG beim europäischen Stresstest durchgefallen. Inzwischen und nach einer Spaltung wurde aus der ÖVAG die Abbaubank Immigon, neues Spitzeninstitut ist die Volksbank Wien. Die Volksbanken kommen ihrem Auftrag zum Zusammenrücken „zwar nicht euphorisch, aber immerhin nach“, beschreibt ein auf Eigentümerseite Involvierter die Situation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich bleibt ein Weltmeister im Fördern

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Klare Analyse:

  1. es wird in Österreich viel zu viel gefördert – Förderungen sind unserer Meinung nach ein falsches Modell der Anreizsysteme
  2. zu viel Förderung der Privaten (=Klientel der Parteien)
  3. zu wenig Förderung von Unternehmen

(hfk)

06.01.2016 | 10:27 |  (DiePresse.com)

Die Geldtransfers an Unternehmen und Privatpersonen betrugen 2013 im internationalen Vergleich fast 28 Prozent des BIP.

Im Jahr 2014 wurden in Österreich 19,3 Milliarden Euro für direkte und indirekte Förderungen ausgegeben – um fast 500 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Das geht aus dem aktuellen Förderungsbericht der Regierung hervor. Demnach liegt Österreich auch international im Spitzenfeld.

Die gesamten Geldleistungen der Gebietskörperschaften an Unternehmen und Privatpersonen in Österreich betrugen im internationalen Vergleich 2013 rund 80,4 Milliarden Euro, das sind rund 27,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Diese Daten beruhen auf dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) und können mit den übrigen Daten im Förderungsbericht, welche auf den Aufzeichnungen der Haushaltsverrechnung des Bundes basieren, nicht verglichen werden.

Österreich wird in der internationalen Statistik nur von Frankreich mit 31,8 Prozent geschlagen. Finnland gibt 26,2 und Schweden 22,5 Prozent des BIP für Geldtransfers aus. Die Schweiz liegt mit 17,6 Prozent deutlich darunter. Der Großteil der Geldtransfers in Österreich fließt an Privatpersonen (20 Prozent des BIP). Den Rest des Beitrags lesen »

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Up With Extremism

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Date: 06-01-2016Friedman1
Source: Thomas L. Friedman

From its very inception, Donald Trump’s campaign for president has been life imitating Twitter. His candidacy is built on Twitter bursts and insults that touch hot buttons, momentarily salve anxieties and put a fist through the face of political correctness, but without any credible programs for implementation.

Where Trump has been a true innovator is in his willingness to rhetorically combine positions from the isolationist right, the far right, the center right and the center left. If I were running for president, I’d approach politics in the same way: not as a liberal, a conservative, a libertarian or a centrist.

I’d run as an extremist.

The agenda that could actually make America great again would combine the best ideas of the extreme left and the extreme right. This year is probably too soon for such a radical platform, but by 2020 — after more extreme weather, after machines replace more middle-class jobs, after more mass shootings and after much more global disorder — voters will realize that our stale left-right parties can’t produce the needed answers for our postindustrial era. Accelerations in Moore’s law, the market and climate change are transforming the workplace, the environment and nation-states, leaving people feeling insecure and unmoored. Den Rest des Beitrags lesen »

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Modell für Europa: Banken-Crash führt zur Enteignung von Kleinsparern

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

In Italien sind erstmals Kleinsparer bei einer Banken-Abwicklung enteignet worden. Die Rechtsgrundlage ist europäisches Recht. Der Mechanismus wird künftig in allen Euro-Staaten zur Anwendung kommen.

Seit 1. Januar 2016 werden Sparer an Banken-Rettungen beteiligt.

In Italien sind  erstmals kleine Sparer wegen einer Banken-Abwicklung enteignet worden. Zu Beginn des Jahres 2016 trat die europäische Bankenabwicklungs-Richtlinie (BRRD – Bank Recovery and Resolution Directive) mitsamt „bail-in“-Regeln in Kraft. Demnach werden Bankgläubiger fortan mit sogenannten „nachrangigen Anleihen“ bei der Schieflage einer maroden Bank zur Sanierung mit herangezogen. Diese Regelung trifft nun in Italien auch Regionalbanken wie die Banca Etruria und deren Kleinanleger mit voller Wucht. Die Banca Etruria und drei weitere kleine Institute wurden dadurch „gerettet“, dass die Regierung einen radikalen Schnitt durchsetzte, wie Nove da Firenza berichtet. Denn die faulen Kredite wurden in einer Bad Bank gebündelt, die werthaltigen Vermögenswerte sollten an Investoren verkauft werden. Rund 10.500 Inhaber von nachrangigen Anleihen und Aktien gingen im wahrsten Sinn des Wortes leer aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Facing Up to Climate Reality

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Photo of Adair Turner

Adair Turner

Adair Turner, a former chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority and former member of the UK’s Financial Policy Committee, is Chairman of the Institute for New Economic Thinking. His latest book is Between Debt and the Devil.

JAN 5, 2016, Project Syndicate

LONDON – Last year, three facts about climate change became clear: Achieving a low-carbon economy is essential; new technologies make that goal attainable at an acceptable cost; but technological progress alone will be insufficient without strong public policies.

Extreme weather in December – big floods in South America, the United States, and Britain, and very little snow in the Alps – partly reflected this year’s strong El Niño (caused by warmer Pacific Ocean water off Ecuador and Peru). But the planet’s rising surface temperature will increase the probability and severity of such weather patterns, and 2015 – the warmest year on record – confirmed that human greenhouse-gas emissions are driving significant climate change. Earth’s average land surface temperature is now about 1°C above pre-industrial levels. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brexit Danger: The EU Strategy to Keep Britain from Leaving

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Date: 05-01-2016
Source: Spiegel

German Chancellor Angela Merkel is doing all she can to keep the UK in the EU.

This summer, Britain will vote on whether to remain in the European Union. The skeptic camp appears to be gaining ground — and EU leaders are growing concerned. They have developed a plan to give in to most of Cameron’s EU reform demands.

The victor in this game has already been determined. On Feb. 19 in Brussels, David Cameron will prevail with all of his most important demands. The British prime minister, to be sure, will be standing alone at the summit, faced with opposition from his 27 EU counterparts. But in the end, following tough negotiations, he will get his way.

Such is the result envisioned by EU leaders and in fact European Council President Donald Tusk, European Commission President Jean-Claude Juncker and German Chancellor Angela Merkel have already written the script for their own defeat. „We want Cameron to return to London victorious,“ say EU officials in Brussels, in an uncommon display of unity. In Berlin, a Chancellery official says: „We will be extremely helpful.“ Anything that isn’t a complete betrayal of European values is negotiable, the Berlin official says. Den Rest des Beitrags lesen »

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Can the UK Survive Brexit?

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

Photo of Harold James

Harold James

Harold James is Professor of History and International Affairs at Princeton University and a senior fellow at the Center for International Governance Innovation. A specialist on German economic history and on globalization, he is the author of The Creation and Destruction of Value: The Globalization Cycle, Krupp: A History of the Legendary German Firm, and Making the European Monetary Union.

JAN 5, 2016, Project Syndicate

LONDON – The upcoming referendum on the United Kingdom’s continued membership in the European Union, almost certain to be held this year, could turn out to be yet another major catastrophe to hit Europe. If, as seems increasingly plausible, British voters chose to leave, the result would be a profoundly destabilized EU – and a shattered UK.

The problem is that, with the EU seemingly mired in perpetual crisis, the case for “Brexit” carries significant intellectual and emotional allure. Even before the eurozone’s debt problems emerged in 2009-2010, it seemed clear to many British that, in order to be resilient to shocks, a currency union requires greater integration, in particular, some form of fiscal union. In other words, Europe would need to act more like a nation-state. And that is one arrangement that the UK has never been willing to abide. Den Rest des Beitrags lesen »

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