Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for November 2015

Katzians sinnloser Klassenkampf

Posted by hkarner - 30. November 2015

Da hat er ganz recht, der Eric Frey. Und der Herr Austria Präsident hat genauso unrecht, wie er gestern in der Fernsehdiskussion hilflos war den Zukunftsszenarien gegenüber.  Jetzt wird es für die Gewerkschaften wirklich schwierig, nicht nur bei denen der Produktion, sondern vor allem auch der „Angestellten“, wo dank Technologie und AI die noch grösseren Kahlschläge drohen. Aber da wird Wolfgang Katzian schon in Pension sein! (hfk)

Kommentar Eric Frey, 30. November 2015, 18:02, derstandard.atFrey

Die Gewerkschaftsangriffe auf den Zielpunkt-Eigentümer gehen ins Leere Wenn ein großes Unternehmen in die Insolvenz rutscht, ist das – mit Ausnahme der Mitbewerber – für alle schmerzhaft: für Beschäftigte, Lieferanten, Kreditgeber, Politiker und die Eigentümer, die viel Geld verlieren. Die Fälle, in denen Unternehmer von der Pleite einer Beteiligung in Österreich profitieren, sind rar. Das verhindern auch die strikten Insolvenzgesetze, die trotz jüngster Reformen mehr dem Gläubigerschutz als der Sanierung dienen.

Hauptziel nach einer Insolvenz müsste sein, Arbeitnehmer, Lieferanten und den Standort vor weiterem Ungemach zu bewahren. Die Wut- und Drohkampagne der Privatangestelltengewerkschaft und ihres Chefs Wolfgang Katzian gegen die Zielpunkt-Eigentümer trägt dazu nichts bei. Katzian unterstellt Georg Pfeiffer, die Insolvenz mutwillig herbeigeführt zu haben, um seinen Familienkonzern per „Masterplan“ zu bereichern. Er stützt sich, wie sich in der ORF-Sendung Im Zentrum Sonntagabend zeigte, auf reine Vermutungen, die in sich nicht schlüssig sind. Dass er dafür Rückendeckung von Sozialminister Rudolf Hundstorfer erhält, macht die Angriffe nicht glaubwürdiger. Den Rest des Beitrags lesen »

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Franken-Schock? Welcher Franken-Schock?

Posted by hkarner - 30. November 2015

30.11.2015 | 18:12 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Der Umgang der Länder mit Franken-Krediten erklärt einiges.

Eine hochkarätige Jury hat gestern „Franken-Schock“ zum Schweizer „Finanzwort des Jahres“ gewählt. Der Tag im Jänner, an dem die Notenbank dem Aufwertungsdruck nicht mehr standgehalten und die Franken-Euro-Bindung aufgehoben hat, ist den Schweizern also ordentlich in die Knochen gefahren. Eine superharte Währung ist für ein sehr exportorientiertes Land ja wirklich nicht lustig.

Besonders spaßig ist diese Entwicklung auch für Franken-Kreditnehmer im Euroraum nicht. Schuldentilgungen und Zinsendienst wurden ja mit einem Schlag gleich ordentlich teurer.

Da ist es beruhigend, wenn wenigstens die Länder relaxte Finanzreferenten haben. Die österreichischen Schuldenkaiser Wien und Niederösterreich etwa, die ja jeweils rund ein Drittel ihrer nicht zu knappen Milliardenschulden in der Schweizer Währung halten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom Stiglitz: Flüchtlinge sind Risiko für Europas Arme

Posted by hkarner - 30. November 2015

30.11.2015 | 16:43 |  (DiePresse.com)

Stiglitz CCDer US-Nobelpreisträger befürchtet, dass die Flüchtlingswelle unqualifizierte Arbeitskräfte in Europa bedroht. Er warnt davor, Asylwerber in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit aufzunehmen.

Der US-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der als Hauptredner zur UNIDO-Konferenz in Wien eingeladen wurde, plädiert für eine gerechtere Verteilung von Reichtum weltweit. Am Montag erklärte er vor Journalisten, er verstehe, dass Flüchtlinge für Europas Arme ein Risiko bedeuten. Sie würden künftig um Billigjobs in Konkurrenz mit ihnen treten. Dies gelte selbst für Deutschland, wo die Menschen am Ende der Verdienstkette vom Reichtum des Landes nicht profitiert hätten. Stiglitz warnte davor, dass ein „Akzeptieren von Flüchtlingen in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit“ etwa in Spanien oder Portugal diese noch mehr anheizen würde.

„Viel versteckte Arbeitslosigkeit“

Er verwies auf die USA, in der es „viel versteckte Arbeitslosigkeit“ gebe. Der US-Ökonom hält fast zwölf Prozent in den USA für eine „realistische Quote“. Dort sei das derzeitige Mediaeinkommen niedriger als es vor zwanzig Jahren war, kritisierte er. Die Armen würden arbeiten, aber ihr Einkommen sei zu niedrig. Vor allem bei schlecht Ausgebildeten sei die Lebenserwartung mittlerweile am Sinken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neues Mitglied des Vorstandes in der VOLKSBANK WIEN AG

Posted by hkarner - 30. November 2015

Peter’s Principle #2: Das befürchtete Gerücht ist nun eingetreten. So sehr Rainer Borns gut war im ÖGV und international, so sehr hat er ab dem Eintritt in den ÖVAG Vorstand versagt: Vertrauen bei den meisten Primärbanken verspielt, vor allem aber die unsäglichen Fehler, die er mit seiner „ZO“ (=Zentralkomitee) begangen hat: zuviel Zentralisierung, naive Prozessstandardisierung, falsche Marktsegmentierung, Personalfehlentscheidungen, Bestehen auf falschen Fusionen, … Außerdem hat er von seinem neuen Zuständigkeitsbereich  nicht allzu viel Ahnung. Da bin ich aber auf die „Fit- und Proper“-Zertifizierung neugierig. Übrigens: er sitzt auf einem Vorstandsmandat des Bundes! (hfk)

Wien (OTS) – Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Rainer Borns per 1. Dezember 2015 bestellt.

bornsDr. Rainer Borns, derzeit Mitglied des Vorstandes der immigon portfolioabbau ag, wurde in einer AR-Sitzung der VOLKSBANK WIEN AG zum Vorstandsmitglied ab 1. Dezember 2015 bestellt. Sein Zuständigkeitsbereich wird das Finanzwesen sein.

Der Jurist blickt auf eine langjährige Erfahrung im Volksbanken-Verbund zurück. Ab 1995 war Dr. Borns im Österreichischen Genossenschaftsverband tätig, von 2001 bis 2012 als Mitglied des Vorstandes. Von 2012 bis Juli 2015 war er Vorstandsmitglied in der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) und damit maßgeblich an der erfolgreichen Umstrukturierung des früheren Spitzeninstitutes beteiligt.

Zusätzlich hat er im ganzen Volksbanken-Verbund verschiedene Management- und Aufsichtsfunktionen ausgeübt. Darüber hinaus hat er in der Ausbildung der Führungskräfte, in verschiedenen Gremien und in zahlreichen Publikationen die Weiterentwicklung der Volksbanken mit wichtigen Impulsen unterstützt.

Dr. Borns wurde 1970 geboren, er ist verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Der Vorstand der VOLKSBANK WIEN AG besteht nunmehr aus 4 Mitgliedern: DI Gerald Fleischmann als Vorsitzender, Josef Preissl als Vorsitzender-Stellvertreter und den Mitgliedern Mag. Wolfgang Schauer für den Vertrieb verantwortlich und Dr. Rainer Borns für das Finanzwesen.

„Mit dieser Bestellung ist der Vorstand der VOLKSBANK WIEN nun komplett und die Weichenstellung für einen erfolgreichen Volksbanken-Verbund mit rein österreichischem Bankgeschäft abgeschlossen.“, freut sich der AR-Vorsitzende, Mag. Heribert Donnerbauer.

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Failure at the Financial Stability Board

Posted by hkarner - 30. November 2015

Photo of Simon Johnson

Simon Johnson

Simon Johnson, a former chief economist of the IMF, is a professor at MIT Sloan, a senior fellow at the Peterson Institute for International Economics, and co-founder of a leading economics blog, The Baseline Scenario. He is the co-author, with James Kwak, of White House Burning: The Founding Fathers, Our National Debt, and Why It Matters to You.

NOV 30, 2015, Project Syndicate

WASHINGTON, DC – At least since the fall of 2008, leading economies’ officials have agreed – in principle – that something must be done about financial firms that are “too big to fail.” Great efforts, including countless international meetings, working papers, and communiqués have been devoted to this end. Earlier this month, the Basel-based Financial Stability Board (FSB) announced, to some fanfare, the completion of a major stage in this project. But the announcement only served to underscore how little progress has been made. The world’s largest banks remain too big to fail, and this is likely to have dire consequences in the near future. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Right Price for Preserving Our Climate

Posted by hkarner - 30. November 2015

Photo of Christine Lagarde

Christine Lagarde

Christine Lagarde is Managing Director of the International Monetary Fund. She previously served as France’s finance minister from 2007-2011, and in 2009 was named by the Financial Times as the best finance minister in the eurozone.

NOV 30, 2015, Project Syndicate

WASHINGTON, DC – When world leaders convene in Paris this week for the United Nations Climate Change Conference, their task will be to reach a global agreement on curbing greenhouse-gas emissions. A successful outcome, demonstrating that countries can work together for the good of the planet, would send a powerful message of hope to the world – and to the people of Paris, who remain unbowed after the recent terrorist attacks.

Climate pledges will be made on the basis of Intended Nationally Determined Contributions (INDCs), or commitments to the reduction of emissions worldwide. I believe that the price of emissions should be at the center of these pledges.

Achieving a decline in greenhouse-gas emissions at the lowest possible cost requires a revolution in energy use and production. Gradual, predictable, and reliable increases in energy prices would provide strong incentives for consumers to reduce their energy bills. At the same time, the right carbon price would enable a smooth transition away from fossil fuels by encouraging investments in technological innovation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Martin Wolf on The Innovation Slowdown

Posted by hkarner - 30. November 2015

Wolf Innovation

“We’re living in an age . . . of really slow and boring technological change compared to what our ancestors managed to generate,” says Martin Wolf, Chief Economics Commentator at the Financial Times. He recently sat down with Editor Gideon Rose to discuss the current slowdown in technological innovation.

https://www.youtube.com/watch?v=zoDRJ9HZqac

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Europe’s Barbarians Inside the Gate

Posted by hkarner - 30. November 2015

Photo of Nouriel Roubini

Nouriel Roubini

Nouriel Roubini, a professor at NYU’s Stern School of Business and Chairman of Roubini Global Economics, was Senior Economist for International Affairs in the White House’s Council of Economic Advisers during the Clinton Administration. He has worked for the International Monetary Fund, the US Federal Reserve, and the World Bank.

NOV 30, 2015, Project Syndicate

BERLIN – I am on a two-week European tour at a time that could make one either very pessimistic or constructively optimistic about Europe’s prospects.

First the bad news: Paris is somber, if not depressed, after the appalling terrorist attacks earlier this month. France’s economic growth remains anemic, the unemployed and many Muslims are disaffected, and Marine Le Pen’s far-right National Front is likely to do well in the upcoming regional elections. In Brussels, which was semi-deserted and in lockdown, owing to the risk of terrorist attacks, the European Union institutions have yet to devise a unified strategy to manage the influx of migrants and refugees, much less address the instability and violence in the EU’s immediate neighborhood. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tomáš Sedláček und Oliver Tanzer: Lilith und die Dämonen des Kapitals. Für eine vielseitigere Ökonomie

Posted by hkarner - 30. November 2015

Ein tschechischer Volkswirt und ein österreichischer Journalist untersuchen die Wirtschaft psychoanalytisch. Das Resultat ist ein wahnwitziger Ritt und ein Plädoyer für eine vielseitigere Ökonomie.

  • 7.10.2015, 05:30 Uhr, NZZ

Lilithsco. Es ist ein wahnwitziger Ritt durch Mythen, Ökonomie und Literatur, den Tomáš Sedláček in seinem jüngsten Werk unternimmt. Gemeinsam mit dem österreichischen Journalisten Oliver Tanzer «legt» der tschechische Volkswirt die Ökonomie auf das Sofa des Psychoanalytikers Sigmund Freud, um die Seelenstörungen dieser Disziplin zu identifizieren und eine Therapie vorzuschlagen.

Das nur rudimentär strukturierte Buch, das auf Sedláčeks vielbeachtetes Werk «Die Ökonomie von Gut und Böse» folgt, hat zwei Teile. Erstens wird das Krankheitsbild der Ökonomie erarbeitet und zweitens die passende Behandlung versprochen. Was den ersten Bereich betrifft, tragen die Autoren eine lange Liste von Störungen zusammen. Sie reicht von Aberglaube über Depression und Kleptomanie bis hin zu Narzissmus, Sadomasochismus und Spielsucht. Die Arbeitsthese lautet dabei, dass das System als solches an gewissen Erkrankungen leidet, dass sich aber möglicherweise auch psychologische Störungen der Gesellschaft in der Wirtschaft manifestieren oder dann – umgekehrt – die Ökonomie gewisse pathologische Erscheinungen in der Bevölkerung verstärken oder abmildern kann.

Die Methodik folgt allerdings nicht nur den psychoanalytischen Regeln der Kunst, sondern zumindest in gleichem Masse den Assoziationen der Autoren von Mythen, Krankheitsbildern und Ausprägungen der Ökonomie. Ein Beispiel ist die Geschichte von «Polyphem in der Luxusfalle». Polyphem ist eine Figur der griechischen Sagenwelt. In der zitierten Episode frisst er vereinfacht gesagt zuerst Schafe, die zahlreich vorhanden sind, und danach auch Menschen, von denen weniger verfügbar sind. Letzteres führt schliesslich dazu, dass er selbst von Odysseus getötet wird. Das, so die Autoren, sei ein Exempel dafür, dass zu viel Konsum ungesund sei. Und in der heutigen Gesellschaft werde zu viel konsumiert.

Das mag zwar ein anregendes Fabulieren sein, aber kaum eine ernsthafte Analyse. Manche weitere These ist dann auch etwas gar abgegriffen und oberflächlich (Erzeugung von Kaufimpulsen durch Werbebotschaften an das Unterbewusstsein) oder unappetitlich (Zusammenhang zwischen Geld und Kot). Den Rest des Beitrags lesen »

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Draghi ebnet den Weg zur Parität von Euro und Dollar

Posted by hkarner - 30. November 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass der Euro bereits vor dem Jahresende weniger als einen Dollar kostet. Sollte die EZB Anfang Dezember wie erwartet die Geldschleusen weiter öffnen, so sei die Parität von Euro und Dollar demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Die sogenannte Euro/Dollar-Parität nach Ansicht von Experten nur noch eine Frage der Zeit.

Mario Draghi und Wim Duisenberg haben möglicherweise schon bald etwas gemeinsam: Einen Euro-Kurs von weniger als einem Dollar unter ihrer Ägide als Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Wenn die Währungshüter Anfang Dezember wie erwartet die Geldschleusen weiter öffnen, ist die sogenannte Parität von Euro und Dollar nach Ansicht von Experten nur noch eine Frage der Zeit. „Das kann relativ schnell gehen“, sagt Ulrich Stephan, der bei der Deutschen Bank die Investmententscheidungen im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden verantwortet. Er hält sogar einen Rutsch in Richtung des Euro-Rekordtiefs von 0,8225 Dollar für möglich. Dies hänge davon ab, ob Draghi Spekulationen auf weitere Geldspritzen schüre. Den Rest des Beitrags lesen »

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