Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 23. Oktober 2015

Im Würgegriff der finanziellen Repression

Posted by hkarner - 23. Oktober 2015

23.10.2015 | 18:38 | Josef Urschitz (Die Presse)

Nullzinspolitik bringt die Vorsorge um – und nützt nur Schuldenmachern.

Die Pensionskassen, meldet die FMA, haben im zweiten Quartal eine Veranlagungsperformance von minus 1,6 Prozent hingelegt. Zwar nur bezogen auf das Vorquartal, aber doch: So hat man sich Vorsorge immer vorgestellt. Schuld daran war der Rückgang der Aktienkurse im Sommer.

Die Pensionskassen müssen ja, um überhaupt noch Performance zustande zu bringen, immer stärker in riskante Produkte hineingehen. Sichere Staatsanleihen sind ein Nullsummenspiel, und Spareinlagen bringen real Verluste, sind also Geldvernichtung. Vorsorge über einen längeren Zeitraum ist mit diesen Produkten definitiv unmöglich geworden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Spain’s Unemployment Rate Drops to Four-Year Low

Posted by hkarner - 23. Oktober 2015

Date: 23-10-2015

Source: The Wall Street Journal

Private sector adds 152,100 jobs in the third quarter

MADRID—Spain’s third-quarter unemployment rate fell to 21.2%, the lowest level in four years, driven by strong job creation that Prime Minister Mariano Rajoy is touting as he seeks re-election in December.

The National Statistics Bureau said Thursday that the number of people without jobs in the eurozone’s fourth-largest economy fell by 298,200 in the quarter to 4.85 million. It said the economy added 182,200 jobs, 152,100 of them in the private sector.

In the second quarter, the unemployment rate was 22.4%. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank Austria: Umstrukturierung mit oder ohne Bawag

Posted by hkarner - 23. Oktober 2015

 Renate Graber23. Oktober 2015, 18:00

Der Vorstand der Bank soll sich den Teilverkauf „nicht wünschen“. Die Ex-Bank-Austria-Aktionäre kämpfen seit 2008 um mehr Geld

Wien – Die Pläne der Mailänder Unicredit für ihre Österreichtochter Bank Austria (BA) waren am Donnerstagabend vorrangiges Thema bei einer Informationsveranstaltung für Filialleiter des Instituts. Der von den BA-Eigentümern erwogene Verkauf des Privatkundengeschäfts an die Bawag sei eine von mehreren Optionen; aber jene, die sich der österreichische Vorstand nicht wünsche, wurde den Bankern dort von Helmut Bernkopf (Chef des Privat- und Firmenkundengeschäfts) sinngemäß beschieden.

Wie berichtet gibt es aber zwischen den Italienern und den Vertretern des US-Fonds Cerberus (Haupteigner der einstigen Gewerkschaftsbank) Gespräche über einen solchen Deal. Sollte der nicht kommen, so hieß es in der Veranstaltung, werde man den bisherigen Kurs weiterfahren. Das Institut hat, wie oft berichtet, im Rahmen ihres Programms „Bank Austria 2020“ massiv Arbeitsplätze abgebaut und Filialen geschlossen.

Privatkundensparte wird angereichert

Allerdings stehen nun weitere Umstrukturierungen an, und zwar im Privat- und Firmenkundengeschäft. Kleine und mittlere Firmenkunden sowie Freiberufler werden ab 2016 dem Privatkundenbereich zugeordnet – es geht um Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu drei Mio. Euro. Durch diese Übersiedlung könne die Sparte Privatkunden profitabel gemacht werden – genau jener Bereich also, auf den die amerikanischen Bawag-Aktionäre nun ein Auge geworfen haben. Zum Firmenkundengeschäft werden künftig also nur noch die 12.000 großen Unternehmenskunden ressortieren. Dieser Schritt kommt auch, wenn aus dem Bawag-Deal nichts werden sollte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Transfer-Union: Italien fordert europäisches Arbeitslosengeld

Posted by hkarner - 23. Oktober 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Italiens Finanzminister schlägt vor, ein gemeinsames Arbeitslosengeld für die gesamte EU einzuführen. Das Budget soll aus „europäischen Gemeinschaftskassen“ stammen. Das Argument: Mit dieser Maßnahme könnten Konjunkturschocks besser bewältigt werden.

Die Idee einer gemeinsamen Arbeitslosenunterstützung im Euroraum ist nicht neu. Bereits im Herbst 2013 wurde sie vom damaligen französischen Finanzminister und heutigem EU-Währungskommissar Moscovici gefordert. „Der Euro ist eine asymmetrische Konstruktion“, betonte er damals auf einem Kongress und plädierte für eine „Budget-Union“. Man benötige die Gründung eines „starken supranationalen Haushalts“, woraus dann ein Teil der Arbeitslosenunterstützung finanziert werden könne.

Auch aus Brüssel sind solcherart Pläne bekannt. Im August letzten Jahres forderte EU-Sozialkommissar Lazlo Andor mehr Transferzahlungen innerhalb der Eurozone. Bezogen auf eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung sagte er, diese würde nur Kernaufgaben übernehmen. Das europäische Arbeitslosengeld würde gewissermaßen 40 Prozent des zuletzt bezogenen Einkommens ausmachen und nach einem halben Jahr beendet sein.

Andors Argument: Früher hätten die Länder sich selbst helfen können und bei Konjunkturschwankungen die eigene Währung abgewertet. Bei einer gemeinsamen Währung sei dies jedoch ausgeschlossen; man müsse daher andere Wege beschreiten. Die Transfers zum gemeinsamen Arbeitslosengeld sollten aus den Steuern der einzelnen Mitgliedsländer subventioniert werden.

Nun legt Italiens Regierung nach. Finanzminister Padoan schlägt vor, ein gemeinsames Arbeitslosengeld für die gesamte Europäische Union einzuführen. Europäische Bürger, die arbeitslos werden, sollten nach Padoans Auffassung bis zu acht Monate lang 40 bis 50 Prozent des letzten Gehalts als Arbeitslosenunterstützung erhalten.

Gespeist würden nach seiner Vorstellung die dafür nötigen Finanzmittel aus „europäischen Gemeinschaftskassen“. Mit dieser Maßnahme könnten Konjunkturschocks besser bewältigt werden. Es läge nur am politischen Willen, dann könnten umgehend solche gemeinsamen Arbeitslosengelder eingeführt werden, betonte Padoan. Um dies zu erreichen müssten keine Verträge geändert werden.

Bisher argumentierten Volkswirte, solche Arbeitslosenkassen würde den Staaten mit hohen Arbeitslosenquoten die Motivation nehmen, Reformen für mehr Arbeitsplätze umzusetzen. Italien ist dagegen der Auffassung, in Phasen von konjunkturellen Abschwüngen könne eine solche Maßnahme Unterstützung für den strukturellen Aufbau sein und somit die Wirtschaft wiederum kurzfristig beleben.

Italien kämpft derzeit mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 11,9. Sie ist derzeit etwa doppelt so hoch, wie die offizielle Statistik für Deutschland mit 6,2 Prozent ausweist (Stand Juni 2015).

Für Arbeitslose und arme Menschen gibt es in Italien keine geordneten Zahlungssysteme. Dagegen wurden bislang die finanziellen Mittel aus anderen Sozialkassen angezapft. Etwa durch langjährige Kurzarbeitergelder für entlassenes Personal aus Großbetrieben oder Konzernen oder Frühverrentungen. Da diese staatlichen Sozialleistungen neuerdings zusammengestrichen wurden, ist eine umfassende Arbeitslosenversicherung eingeführt worden. Diese reicht aktuell zwischen zehn bis 16 Monate höchstens 900 Euro pro Monat an die Arbeitslosen aus. Finanziert werden die Leistungen jedoch von den allgemeinen Sozial- und Rentenkassen.

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Bank Austria erhielt in fünf Jahren 4,4 Milliarden Euro aus Italien

Posted by hkarner - 23. Oktober 2015

Renate Graber, Andreas Schnauder22. Oktober 2015, 18:19

Die Unicredit hat Milliarden nach Österreich gepumpt, ohne einen Cent Dividende zu erhalten

Wien – Dass die Unicredit die Bank Austria filetiert, dürfte auch mit dem Aderlass der letzten Jahre zu tun haben. Die Österreich-Tochter hat seit 2009 nicht nur keine Dividenden mehr nach Mailand ausgeschüttet, sondern jede Menge an Kapitalspritzen benötigt. Dazu zählen neben der bekannten Kapitalerhöhung im Jahr 2010 im Volumen von zwei Milliarden Euro zwei bisher nicht an die große Glocke gehängte Zuschüsse in der jüngeren Vergangenheit.

Wie aus einem Bericht der Ratingagentur Moody’s hervorgeht, hat die Unicredit 2014 ganze 1,5 Milliarden Euro Ergänzungskapital nach Wien gepumpt, heuer folgten weitere 900 Millionen Euro. Letztere Zahlung wurde wegen der Unterkapitalisierung der ukrainischen BA-Tochter benötigt. Macht in Summe 4,4 Milliarden, mit denen die Italiener den Österreichern in den letzten fünf Jahren unter die Arme griffen. Das Ergänzungskapital sei aber insofern kein reiner Zuschuss, weil es auch auf Konzernebene anrechenbar sei, erklärte ein Sprecher. Den Rest des Beitrags lesen »

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