Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 12. Oktober 2015

Kroatisches Frankenkredit-Gesetz frisst Hypo-Kaufpreis

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

12.10.2015 | 15:47 | von Jakob Zirm (Die Presse)

„Presse“-Exklusiv. Das kroatische Gesetz zur Zwangs-Umwandlung von Franken-Krediten kostet die Hypo bis zu 300 Mio. Euro. Hypo-Käufer Advent will sich das Geld bei der Hypo-Bad Bank Heta holen.

Wien. Fixiert wurde der Verkauf des Hypo-Südosteuropanetzwerkes an den US-Fonds Advent und die Osteuropa-Bank EBRD bereits im Dezember 2014, das Closing des Deals erfolgte diesen Juli. Nach wie vor offen ist jedoch der Kaufpreis. Dieser werde sich erst durch die zukünftige Performance errechnen und in einem Bereich zwischen 50 und 200 Mio. Euro liegen, hieß es damals. Inzwischen ist jedoch klar, dass der Kaufpreis maximal den unteren Grenzwert betragen wird..

Grund dafür ist Kroatien. Genauer gesagt das Gesetz zur zwangsweisen Umwandlung von Franken-Krediten, das die Regierung in Zagreb vor rund einem Monat verabschiedet hat. Es sieht vor, dass Banken bis Mitte November Zeit haben, ihren Franken-Kreditnehmern einen Umtauschplan in Euro (an den die lokale Währung Kuna gebunden ist) vorzulegen. Der Umtausch soll dabei zu jenem Kurs erfolgen, der bei der Aufnahme des Kredits gegolten hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weak States, Poor Countries

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Photo of Angus Deaton

Angus Deaton

Angus Deaton, Professor of Economics and International Affairs at Princeton University’s Woodrow Wilson School of Public and International Affairs, is the 2015 Nobel laureate in economics. He is the author of The Great Escape: Health, Wealth, and the Origins of Inequality.

OCT 12, 2015, Project Syndicate

This commentary was originally published in September 2013.

PRINCETON – In Scotland, I was brought up to think of policemen as allies and to ask one for help when I needed it. Imagine my surprise when, as a 19-year-old on my first visit to the United States, I was met by a stream of obscenities from a New York City cop who was directing traffic in Times Square after I asked him for directions to the nearest post office. In my subsequent confusion, I inserted my employer’s urgent documents into a trash bin that, to me, looked a lot like a mailbox.

Europeans tend to feel more positively about their governments than do Americans, for whom the failures and unpopularity of their federal, state, and local politicians are a commonplace. Yet Americans’ various governments collect taxes and, in return, provide services without which they could not easily live their lives. Den Rest des Beitrags lesen »

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Russia’s European Game in Syria

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Photo of Bernard-Henri Lévy

Bernard-Henri Lévy

Bernard-Henri Lévy is one of the founders of the “Nouveaux Philosophes” (New Philosophers) movement. His books include Left in Dark Times: A Stand Against the New Barbarism.

OCT 12, 2015, Project Syndicate

PARIS – This much is clear in Syria: There is no good solution.

There has not been a good solution since that black Wednesday in August 2013, when Syrian President Bashar al-Assad’s war machine, by using chemical weapons, crossed the “red line” that US President Barack Obama had warned would trigger an American military response. The moderate opposition still stood, and the Islamic State had not yet emerged from the shadows. Yet, in a shocking last-minute about-face, Obama declined to intervene.

That lapse cannot be undone. But in the hell of bad solutions on offer for Syria, some are worse than others. And the one devised by Russian President Vladimir Putin is probably the most infernal of all. Den Rest des Beitrags lesen »

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Distorted financial advice

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Luigi Guiso, Gabriele Foà 12 October 2015

Yale University

Axa Professor of Household Finance, Einaudi Institute for Economics and Finance; CEPR Research Fellow

When it comes to financial products, households have limited ability to make a choice and they must rely on the advice of experts, and the more complex the decision, the more this is the case. Often, the expert they rely on for advice is also the supplier of the financial product, so that a conflict of interest may arise and with it the question: Does the expert provide recommendations in the customer’s interest or in his own? Den Rest des Beitrags lesen »

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Nobelpreis für Wirtschaft geht an Angus Deaton

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Schaut nach einem würdigen Kandidaten aus, vor allem wenn ihn Martin Wolf so lobt (bzw. sein Buch) – siehe Link bei seinem Namen! (hfk)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

DeatonDer Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft geht in diesem Jahr an den britischen Ökonomen Angus Deaton. Das teilte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit.

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft geht in diesem Jahr an den britischen Ökonomen Angus Deaton. Das teilte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit. Der 69-jährige Forscher beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Entwicklungs- und Gesundheitsökonomie. Der gebürtige Schotte lehrt an der US-Eliteuniversität Princeton.

Die Auszeichnung ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (etwa 850.000 Euro) dotiert. Anders als die traditionellen Nobelpreise geht sie nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders Alfred Nobel zurück. Die Reichsbank in Schweden stiftete den Preis erst 1968.

Er heißt deshalb auch nicht offiziell Nobelpreis, sondern «Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften zum Andenken an Alfred Nobel». Verliehen wird der Preis gemeinsam mit den klassischen Nobelpreisen am 10. Dezember, dem Todestag Nobels.

2014 war der Franzose Jean Tirole für seine Forschungen über Marktmacht und Regulierung mit der Auszeichnung geehrt worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Angus_Deaton

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International capital flows, sectoral resource allocation, and the financial resource curse

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Gianluca Benigno, Nathan Converse, Luca Fornaro 11 October 2015, voxeu

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Climate policy: Prices versus equity

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Lucas Bretschger 11 October 2015, voxeu

Professor of Economics/Resource Economics, ETH Zurich; President Elect, European Association of Environmental and Resource Economists (EAERE)

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Bank-Konto ohne Ausweis: Aufsicht ermuntert Banken zum Rechts-Bruch

Posted by hkarner - 12. Oktober 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  1 Kommentar

Die Bafin ermuntert Banken, für Flüchtlinge Bank-Konten auch ohne gültige Reisedokumente zu eröffnen. Damit fordert die Behörde die Banken offiziell zum Rechtsbruch auf. Für die Banken ist dies sehr gefährlich – weil sie damit in das Visier der US-Behörden geraten können.

Die Bankenaufsicht Bafin hat die Banken ermuntert, für Flüchtlinge auch ohne Ausweis ein Bank-Konto zu eröffnen. In einer Mitteilung der Bafin heißt es:

Flüchtlinge haben ab sofort übergangsweise die Möglichkeit, auch dann ein Basiskonto zu eröffnen, wenn sie kein Dokument vorlegen können, das der Pass- und Ausweispflicht in Deutschland genügt. Dazu hat die BaFin in Absprache mit dem Bundesfinanzministerium Übergangsregelungen geschaffen. Sie gelten so lange, bis voraussichtlich kommendes Jahr eine Identitätsprüf-Verordnung gemäß § 4 Absatz 4 Satz 2 Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft tritt, die Legitimationsdokumente zulassen soll, die über die in § 4 Absatz 4 Nr. 1 GwG genannten hinausgehen.

Viele Banken kommen dieser Aufforderung jedoch nicht nach – aus gutem Grund: Es wäre ein Novum im Rechtsstaat, wenn die „Empfehlung“ einer Behörde automatisch ein Gesetz außer Kraft setzen könnte. Denn die Banken sind nach dem erwähnten Geldwäschegesetz verpflichtet, ein gültiges Ausweisdokument wie einen Reisepass oder eine Meldebescheinigung in Deutschland zu verlangen.

Viele Banken berufen sich zu Recht auf ihre gesetzlichen Verpflichtungen – und verweigern die Konto-Eröffnung ohne gültige Dokumente. Sie laufen nämlich sonst Gefahr, von den US-Behörden wegen der Geldwäsche und der Terror-Finanzierung belangt zu werden, sollte sich irgendwo ein derartiger Verdacht ergeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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