Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 11. Oktober 2015

Politically Incorrect – MIT WIRKUNG!

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Gara gewähltEigentlich ist der Föhrenbergkreis parteiunabhängig. Viele von uns gehören völlig unterschiedlichen Gesinnungsgemeinschaften an, und trotzdem … verstehen wir uns gut und bringen Gemeinsames zusammen.

Heute eine Ausnahme: unser wichtiges Mitglied, Stefan Gara, kandidiert kommenden Sonntag für die NEOS auf absolut wählbarer Position (wenn die NEOS es in den Wiener Gemeinderat schaffen, aber davon ist auch nach allen Umfragen auszugehen) für den Wiener Gemeinderat. Er hätte sich doch auch >Ihre Vorzugsstimme verdient! Oder? (hfk)

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Gewagtes Experiment: Merkel hofft auf Wachstum durch Massen-Einwanderung

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

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Angela Merkel verfolgt mit der Politik der offenen Grenzen auch eine radikale Wende in der Wirtschaftspolitik: Die Einwanderer sollen die deutsche Wirtschaft ankurbeln. So will Merkel dem Drängen des IWF folgen und von der Export-Abhängigkeit zum Binnenwachstum kommen. Zu erwarten ist zunächst ein massiver Bau-Boom. Doch diese Strategie ist hoch riskant.

Kanzleramtsminister Peter Altmaier geht von einer positiven Wirkung des Flüchtlingsstroms auf Deutschland aus. Altmaier sagte der Bild-Zeitung:  „Wenn wir die Flüchtlingskrise erfolgreich bewältigt haben, steht Deutschland stärker da als jemals zuvor. Führende Ökonomen sagen uns voraus, dass durch die Zuwanderung neue Arbeitsplätze entstehen. Und Zehntausende junge Flüchtlinge werden Arbeits- und Ausbildungsplätze besetzen, für die es seit vielen Jahren keine geeigneten Bewerber gegeben hat, weil der Arbeitsmarkt leergefegt war.“

Der Grund, warum Altmaier – und damit Merkel, für die er spricht – ihre Hoffnung auf wirtschaftliche Wachstum an die Flüchtlinge knüpfen, liegt in einer völlig veränderten Ausgangslage in Deutschland. Die Wirtschaft sieht sich drei neuen Problemen gegenüber, die zufällig gleichzeitig entstanden sind:

1) Die Wachstumskrise Chinas, der Rohstoff-Produzentenländer und der Schwellenländer generell repräsentieren die Kehrtwende dessen, was die deutsche Exportnachfrage seit 2000 angetrieben hat: Ein Nachfrageboom für Investitionsgüter und teure Premium-Automobile im Ausland, vor allem aus diesen Ländern.

2) Die aufkommende Exportkrise wird durch die hausgemachte Krise des größten Automobilherstellers der Welt verschärft werden, welche auf die ganze deutsche Autoindustrie abstrahlen wird. Volkswagen wird hart ums Überleben in der gegenwärtigen Form kämpfen müssen. Die Tests und Normen bezüglich realistischer Emissionen von Diesel- und Benzinmotoren (Direkteinspritzer) werden drastisch verschärft werden. Das erhöht die Entwicklungsaufwendungen und zwingt zur Anpassung der Geschäftsmodelle. Der Diesel als Haupttrumpf der deutschen Premium-Modelle wird für viele Marktsegmente zu teuer werden.

3) Schließlich ist ein demographischer Wechsel im Gang, der mit der Flüchtlingskrise Deutschland und andere Länder Europas zu einem Land mit Masseneinwanderung macht. Das garantiert, wenn richtig gehandhabt, einen binnenwirtschaftlich getragenen Wachstumsprozess. Den Rest des Beitrags lesen »

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Piketty vs. the classical economic reformers

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Michael Hudson [Institute for Study of Long-Term Economic Trends and Uni. of Missouri, Kansas City, USA]Hudson
Copyright: Michael Hudson, 2014

Thomas Piketty has done a great service in collating the data of many countries to quantify the ebb and flow of their distribution of wealth and income. For hundreds of pages and tables, his measurements confirm what most people sense without needing statistical proof. Across the globe, the top 1% have increased their share of wealth and income to the steepest extreme since the Gilded Age of the late 19th and early 20th century.
The Federal Reserve’s 2013 Survey of Consumer Finances shows that economic polarization has accelerated since the 2008 crash. The 0.1% of Americans have pulled even further ahead of the rest of the 1%, who in turn have widened their gains over the remainder of the 10%. At the bottom of the pyramid, the poorest 10% have faired even worse than the next lowest. The economy is operating like a centrifuge separating rich from poor. But neither Piketty nor the Fed makes an attempt to explain the dynamics causing this polarization. They merely measure its broad parameters.
Some reviewers have labeled Piketty’s statistics and policy proposals as Marxist, partly because the title of his book – Capital in the Twenty-First Century – suggests that it might aim at updating of Marx’s Capital.1 Even Martin Wolf writes of Piketty’s book that, “in its scale and sweep it brings us back to the founders of political economy.”2 But apart from seeing inequality as a social threat, there is little similarity either in Piketty’s analysis or in his proposed policy remedies. Den Rest des Beitrags lesen »

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Missing unmarried women

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Siwan Anderson, Debraj Ray 10 October 2015, voxeu

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Fight against unemployment: rethinking public works programs

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Amit Bhaduri, Kaustav Banerjee and Zahra Karimi Moughari
[Centre for Economic Studies & Planning, Jawaharlal Nehru University, New Delhi, India; Centre for the Study of Discrimination & Exclusion, Jawaharlal Nehru University, New Delhi, India; and Department of Economics, University of Mazandaran, Babolsar, Iran]
 2015
Abstract
The processes of globalization have succeeded in shifting the focus from productive
employment generation and expansion of domestic markets to export
competitiveness. The disastrous effects of such a shift have been exacerbated by the
recent global crisis. The need of the hour is to rethink public works programs to
mitigate such effects and to move societies towards full employment. The paper
addresses precisely these issues with arguments for rethinking public works programs
for the skilled and unskilled workforce. The question of externalities, principle of
financing and the positive social impacts of inclusion are also discussed

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EU und Deutschland wollen neue Steuer für Flüchtlings-Kosten

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Deutschland und die EU verhandeln hinter den Kulissen offenbar über eine neue Flüchtlingssteuer: Diese könnte an die Stelle der Quote treten. Deutschland würde dann viel mehr Flüchtlinge übernehmen, die anderen EU-Bürger würden an der Finanzierung beteiligt.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, Berlin und Brüssel führten informelle Gespräche über die Finanzierung von Maßnahmen zum Stopp des Flüchtlingszuzugs. Dazu soll demnach auch eine neue Steuer gehören. Der erwogene EU-«Soli» könne über einen Aufschlag auf die Mineralölsteuer oder die Mehrwertsteuer erhoben und in den EU-Haushalt überwiesen werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte den Bericht weder bestätigt noch dementiert. Er räumte aber bei einem internationalen Finanztreffen in Peru ein, dass zusätzliche europäische Finanzmittel erforderlich seien, um EU-Staaten mit Außengrenzen bei der Grenzsicherung zu unterstützen und in den Herkunftsländern der Flüchtlinge die Lebensbedingungen zu verbessern. In Schäubles Sprache ist eine solche Aussage eher als Bestätigung zu interpretieren denn als Dementi. Den Rest des Beitrags lesen »

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