Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 2. Oktober 2015

Molterer als Chef des EU-Investitionsfonds im Gespräch

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

2. Oktober 2015, 17:56, derstandard.at

Früherer Vizekanzler hat laut Tiroler Tageszeitung „beste Chancen“

Molterer ccWien – Der frühere ÖVP-Chef und Vizekanzler Wilhelm Molterer habe „beste Chancen“, Chef des neuen europäischen Investitionsfonds zu werden, schreibt die „Tiroler Tageszeitung“ (TT) in ihrer Samstagsausgabe.

Das entscheidende Hearing im Wirtschafts- und Budgetausschuss des Europäischen Parlaments werde voraussichtlich Mitte Oktober stattfinden. Das Steering Board des EFSI (Fonds für Strategische Investitionen) – der Aufsichtsrat – liefere die Personalvorschläge. Nötig sei auch eine Abstimmung im Plenum des EU-Parlaments. Während nach Informationen der TT die Entscheidung für Molterer eine klare Sache sein dürfte, habe es um den Stellvertreter Debatten gegeben. Möglich sei daher auch, dass das gesamte Paket neu geschnürt wird.

„Ich habe mich beworben“

Molterer selbst übt sich in professioneller Zurückhaltung: „Ich habe mich beworben. Das Auswahlverfahren ist im Gange“, wird er in der Zeitung zitiert. Der einstige österreichische Spitzenpolitiker war zuletzt Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB). Dieses Mandat ist Ende August nach vier Jahren ausgelaufen. Eine Verlängerung war nicht möglich, weil der Posten zwischen mehreren Staaten rotiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schon 23 Beschuldigte in Causa Stepic

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Renate Graber 2. Oktober 2015, 17:38, derstandard.at

Der Exbanker argumentiert seine Auslandsinvestments mit seinem hohen Einkommen: Er habe von 2003 bis 2012 rund 28 Millionen Euro verdient

Wien – In der Finanzcausa rund um Herbert Stepic ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) inzwischen gegen 23 Beschuldigte wegen Verdachts auf (zum Teil: gewerbsmäßige) Abgabenhinterziehung. 13 davon sind Unternehmen. Stepic hat 2013 Selbstanzeige bei der Finanz erstattet, er habe von 2003 bis 2012 „irrtümlich Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht versteuert“. Im August ergänzte der Steuerberater Stepics die Offenlegung seiner Investments in fast 20 ausländische Gesellschaften inkl. Liechtenstein-Stiftung.

Die Behörde prüft auch österreichische Immobilieninvestments Stepics. Die Wohnungsein- und -verkäufe des Exchefs der Raiffeisen Bank International (RBI) liefen über Wiener Privatbank bzw. etliche Immobilien-Verwaltungs-KGs. Sie plus Gesellschafter zählen ebenso zu den Beschuldigten wie zwei Wiener Steuerberatungsgesellschaften. Die Betroffenen weisen die Vorwürfe gegenüber der Justiz zurück, es handle sich um gängige und legale Steueroptimierungsmodelle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Stillstand und die kranken Kassen

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

02.10.2015 | 18:22 | Josef Urschitz (Die Presse)

Die irrsten Schwänke schreibt hierzulande das politische Leben selbst.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat neulich (sinnvollerweise, fügen wir hinzu) die Zusammenlegung von Krankenkassen im Rahmen einer Staatsreform gefordert. SPÖ-Geschäftsführer Gerhard Schmid, dem man den begnadeten Humoristen auf den ersten Blick gar nicht ansieht, hat daraufhin gemeint, man müsse sich die Vorschläge „sehr genau ansehen“ und jedenfalls die Sozialpartner „entsprechend einbinden“.

Klar doch: Man darf da nichts übers Knie brechen. Das Problem ist ja relativ neu. So hat etwa Gesundheitsministerin Christa Krammer (SPÖ) erst am 14. Mai 1996, also vor nicht einmal 20 Jahren, öffentlich vorgeschlagen, man solle die Krankenkassen zusammenlegen, statt Beiträge zu erhöhen. Da blieb natürlich noch keine Zeit, sich die Sache genauer anzusehen. Versteht man. Wenngleich: Ein schöneres Beispiel für Stillstand lässt sich kaum auftreiben.

Die „Einbindung der Sozialpartner“ ist übrigens auch eine coole Idee. Sind die doch nur Träger der gesamten Sozialversicherungsselbstverwaltung, hatten dort also bisher offenbar nichts zu reden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Credit Suisse: VW drohen Kosten von bis zu 78 Milliarden Euro

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

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Die Abgas-Affäre für VW wird teuer. Abgesehen von drohenden Strafen und Klagen werden bereits die Kosten für Rückrufaktionen und Nachrüstungen erheblich sein. Zudem hat die VW-Aktie seit Bekanntwerden der Manipulationen mehr als 35 Prozent verloren. Die Credit Suisse rechnet damit, dass ein weiterer Verlust um knapp 20 Prozent noch bevorstehen könnte.

Auch die VW-Finanzsparte darf der Credit Suisse zufolge nicht außer Acht gelassen werden. Hier drohen erhebliche Finanzierungsschwierigkeiten.

Die wahren Kosten für VW in der Abgas-Affäre hat der Markt bisher bei der Bewertung der VW-Aktie noch gar nicht eingepreist, schreibt die Credit Suisse in einer Notiz an Investoren. Trotz des massiven Verlusts von mehr als 35 Prozent in den vergangenen Tagen, könnte die Aktie des Konzerns demnach um weitere 20 Prozent fallen.

In jedem Fall wird die Affäre für VW sehr teuer. Die Credit Suisse schätzt, dass am Ende die Kosten zwischen 23 und 78 Milliarden Euro liegen könnten. Neben den drohenden Strafen und Klagen seien allein die Kosten für VW hinsichtlich möglicher Rückrufaktionen und Nachrüstungen ein großes Problem, zitiert der Business Insider aus der Notiz der Bank. Bereits am Freitag hat VW allein 4.000 Autos aus Großbritannien vom Markt genommen. Im positivsten Szenario der Credit Suisse müsste VW für jedes betroffene Fahrzeug 300 Euro zahlen, im Negativszenario wären es 2.000 Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Managing Europe’s Perfect Storm

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Photo of Richard N. Haass

Richard N. Haass

Richard N. Haass, President of the Council on Foreign Relations, previously served as Director of Policy Planning for the US State Department (2001-2003), and was President George W. Bush’s special envoy to Northern Ireland and Coordinator for the Future of Afghanistan. His most recent book is Foreign Policy Begins at Home: The Case for Putting America’s House in Order.

OCT 2, 2015, Project Syndicate

NEW YORK – The Chinese often point out that in their language the character for crisis and opportunity are one and the same. But, while it is indeed true that crisis and opportunity often go hand in hand, it is difficult to see much opportunity in Europe’s current circumstances.

One reason the current situation facing Europe is so difficult is that it was so unexpected. Here we are, 70 years after the end of World War II, a quarter-century after the end of the Cold War, and some two decades after the Balkan wars, and suddenly Europe’s political, economic, and strategic future seems much more uncertain than anyone predicted as recently as a year ago. Den Rest des Beitrags lesen »

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Persistent low inflation results from more than cheap oil and a strong dollar

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Date: 02-10-2015
Source: The Economist

Everyday low pricesINFLATION has lingered beneath the Federal Reserve’s 2% target for nearly as long as the goal, set in January 2012, has existed. Lately, the misses have been whopping. Data released on September 28th showed that prices have risen by only 0.3% over the past year, according to the Fed’s preferred measure. Conventional wisdom says this shortfall has been caused by one-off factors; chiefly, tumbling oil and commodities prices. For months, the Fed has said that prices will pep up once these effects dissipate. Could it be wrong?

Conventional wisdom is right, up to a point. Core inflation, which excludes fuel and food prices, is a healthier 1.3%. Yet this is still too low. In a speech on September 24th Janet Yellen, the Fed’s chairman, said a strong dollar—another one-off factor—was partly to blame. The greenback is 15% cheaper than a year ago on a trade-weighted basis. This has made imports cheaper and kept costs down for firms that rely on imported parts. If Ms Yellen is right, and if the dollar does not rise further, core inflation should rebound in 2016, with the headline rate not far behind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Capitalism and its discontents

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Date: 01-10-2015
Source: The Economist: Schumpeter

Anti-capitalism is being fuelled not just by capitalism’s vices but also by its virtues

DAVE SPART has been a stalwart of Private Eye, a British satirical magazine, since the 1970s. The bearded Bolshevik has never wavered in his enthusiasm for denouncing capitalism (“totally sickening”). But in recent years the Eye’s editors gave their fictional columnist progressively less space as the left made its peace with free markets and consumerism. Now, Mr Spart is back—not only on the pages of Private Eye but in the corridors of power. Britain’s main opposition Labour Party this week held its first conference under a new, hard-left leader, Jeremy Corbyn. In Greece and Spain new left-wing parties have emerged. Greece’s Syriza has come out on top in two successive elections and Spain’s Podemos is set to make big advances in December’s general election. In the United States, Bernie Sanders, a self-described independent socialist, is making a spirited run for the Democratic nomination. And in the Vatican Pope Francis denounces the “invisible tyranny of the market” and recommends “returning the economy to the service of human beings”. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Alexis Tsipras – Bill Clinton Chat: A Missed Opportunity For Greece!

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

I believe this is one of the most important clues to the Greek issue. A brilliant performance by Bill Clinton – who shows what tatesmanship is – equally brilliantly analysed by Klaus Kastner (hfk)

Wednesday, September 30, 2015, Observing GreeceKastner

On September 27, the Clinton Global Initiative gave PM Alexis Tsipras a unique opportunity to ’sell‘ Greece to an audience of potential US investors. Tsipras failed miserably in this task.

A rejuvenated, girlish-looking Madam Ambassador Yanna Angelopoulou (59), in a short dress, first introduced „the man who inspires me, inspires all of us with his energy, his passion and with his compassion“ – former President Bill Clinton (69). And then she introduced the man „in whose hands the Greek people put their faith and their future“ – Prime Minister Alexis Tsipras (41). A gentlemanly Clinton politely received Angelopoulou’s kiss on one cheek but as she prepared to kiss the other cheek, he abruptly turned away. For Tsipras, Angelopoulou only had a handshake. And off the father-son conversation went.

A somewhat frail sounding Clinton felt it appropriate to kick off the conversation by reminding everyone that „it is important not to forget that this is a very rich country, Greece. It’s rich in natural resources, it’s rich in human resources, it’s people work on average 25% more hours per week than German workers.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Time for the Nuclear Option: Raining Money on Main Street

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Dank an H.F.

Posted on by Ellen Brown, The Web of Debt BlogBrown Ellen

Predictions are that we will soon be seeing the “nuclear option” — central bank-created money injected directly into the real economy. All other options having failed, governments will be reduced to issuing money outright to cover budget deficits. So warns a September 18 article on ZeroHedge titled “It Begins: Australia’s Largest Investment Bank Just Said ‘Helicopter Money’ Is 12-18 Months Away.”

Money reformers will say it’s about time. Virtually all money today is created as bank debt, but people can no longer take on more debt. The money supply has shrunk along with people’s ability to borrow new money into existence. Quantitative easing (QE) attempts to re-inflate the money supply by giving money to banks to create more debt, but that policy has failed. It’s time to try dropping some debt-free money on Main Street.

The Zerohedge prediction is based on a release from Macqurie, Australia’s largest investment bank. It notes that GDP is contracting, deflationary pressures are accelerating, public and private sectors are not driving the velocity of money higher, and central bank injections of liquidity are losing their effectiveness. Current policies are not working. As a result:

There are several policies that could be and probably would be considered over the next 12-18 months. If private sector lacks confidence and visibility to raise velocity of money, then (arguably) public sector could. In other words, instead of acting via bond markets and banking sector, why shouldn’t public sector bypass markets altogether and inject stimulus directly into the ‘blood stream’? Whilst it might or might not be called QE, it would have a much stronger impact and unlike the last seven years, the recovery could actually mimic a conventional business cycle and investors would soon start discussing multiplier effects and positioning in areas of greatest investment.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Making Higher Education Pay

Posted by hkarner - 2. Oktober 2015

Photo of Laura Tyson

Laura Tyson

Laura Tyson, a former chair of the US President’s Council of Economic Advisers, is a professor at the Haas School of Business at the University of California, Berkeley, a senior adviser at the Rock Creek Group, and a member of the World Economic Forum Global Agenda Council on Gender Parity.

Photo of Lenny Mendonca

Lenny Mendonca

Lenny Mendonca is a former director of McKinsey & Company.

SEP 30, 2015, Project Syndicate

BERKELEY – Higher education is a great investment, with each additional year of post-secondary education yielding a 10-15% return, on average. For university graduates, that means hundreds of thousands of dollars over a lifetime. Unfortunately, students aspiring to a higher education, especially those from low-income families and underperforming secondary schools, lack the information they need to make wise choices about where to go and what to study to maximize the return on their investment.

In the United States, President Barack Obama’s administration is trying to close that information gap with the College ScoreCard, a free, easily searchable database that offers unbiased information about the performance and costs of US public and private institutions providing post-secondary education. Instead of proposing an overall ranking of institutions based on some composite measure of key indicators, the database offers detailed data covering five broad categories: costs, student debt and repayment, degree completion rates, post-enrollment earnings, and access for disadvantaged students. Den Rest des Beitrags lesen »

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