Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 1. Oktober 2015

The Middle East Meltdown and Global Risk

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Photo of Nouriel Roubini

Nouriel Roubini

Nouriel Roubini, a professor at NYU’s Stern School of Business and Chairman of Roubini Global Economics, was Senior Economist for International Affairs in the White House’s Council of Economic Advisers during the Clinton Administration. He has worked for the International Monetary Fund, the US Federal Reserve, and the World Bank.

OCT 1, 2015, Project Syndicate

NEW YORK – Among today’s geopolitical risks, none is greater than the long arc of instability stretching from the Maghreb to the Afghanistan-Pakistan border. With the Arab Spring an increasingly distant memory, the instability along this arc is deepening. Indeed, of the three initial Arab Spring countries, Libya has become a failed state, Egypt has returned to authoritarian rule, and Tunisia is being economically and politically destabilized by terrorist attacks.

The violence and instability of North Africa is now spreading into Sub-Saharan Africa, with the Sahel – one of the world’s poorest and most environmentally damaged regions – now gripped by jihadism, which is also seeping into the Horn of Africa to its east. And, as in Libya, civil wars are raging in Iraq, Syria, Yemen, and Somalia, all of which increasingly look like failed states. Den Rest des Beitrags lesen »

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VW Scandal: Time for German Industry to Abandon Its Arrogance

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Date: 30-09-2015

Source: SPIEGEL

 

A Commentary by Armin Mahler

Arrogance and complacency are widespread in Germany industry, with Volkswagen becoming just the most recent example. For the German economy to remain healthy, fundamental changes are necessary.

The best commentary on the Volkswagen scandal came courtesy of former CEO Martin Winterkorn himself, well before he resigned last week.

„Arrogance and complacency are the worst things that could happen to us,“ he said. The quote does not come from in his recent video message, where he attempted to apologize for the company’s self-destruction. Rather, it is from an interview with SPIEGEL that took place exactly a year ago.

And he meant it merely as a description of a hypothetical danger. He didn’t yet realize that the worst had already long since happened. Den Rest des Beitrags lesen »

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Do not blame Angela Merkel for the refugees

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Date: 01-10-2015
Source: The Financial Times

Nationalist rhetoric cannot deliver national solutions — co-operation is what the EU is for

It is all the fault of Angela Merkel. Had the German chancellor not held out a hand of welcome, the refugee tide would have turned. Syrians would have stopped in their tracks on the road from Damascus. Iraqis, Afghans, Eritreans and the rest would have straightened their shoulders and faced up with equanimity to penury and death at home. Obvious, really.

Europe’s response to the refugee crisis has been displacement activity — an unedifying game of hide and seek with, save for one or two, politicians doing most of the hiding. The hundreds of thousands of Syrians fleeing barrel bombs and beheading did not need Ms Merkel’s permission to climb into boats promising a new life. Nor will they be deterred on their long march by the razor wire fences in one, nasty corner of the continent.

The forces driving the biggest movement of people Europe has seen since the 1940s are heedless also of the recriminations ricocheting between European capitals. The bitter argument about how to “share out” 120,000 asylum seekers seems almost perverse when there are a million following close behind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Staaten machen ernst im Kampf gegen Steuertricks

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

01.10.2015 | 19:22 |  (DiePresse.com)

Ein Aktionsplan bestehend aus 15 Punkten soll Steuer-Schlupflöcher stopfen. Treffen wird das vor allem Unternehmen wie Apple, Amazon und Google.

Die Top-Wirtschaftsmächte machen ernst im Kampf gegen Steuertricks international agierender Konzerne. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen sich nächste Woche über ein Paket aus 15 Maßnahmen gegen Steuergestaltung und Gewinnverlagerungen („BEPS“) verständigen.

Damit sollen Schlupflöcher, die vor allem global agierende Konzerne wie Apple, Amazon, Google oder Starbucks zur Senkung ihrer Steuerlast bisher legal nutzen, gestopft werden.

„Wir sind auf der Zielgeraden“, verlautete am Donnerstag aus Regierungskreisen in Berlin. Die Ergebnisse seien „ein Meilenstein in der internationalen Steuerpolitik“. 62 Länder beteiligen sich den Angaben zufolge direkt, weitere seien an Beratungen beteiligt. Nun müssten die Empfehlungen auf Basis von Vorschlägen der Industrieländerorganisation OECD auch national umgesetzt werden. Die neuen Regeln sollen ab 2017 greifen.

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Heta: Europäische Banken prangern Österreich in Brüssel an

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

 1. Oktober 2015, 07:00, derstandard.at

Der Schuldenschnitt „erhöht die Instabilität an den Finanzmärkten“, heißt es in einer Beschwerde

Brüssel/Wien – Neben zahlreichen Gläubigerklagen gegen die österreichische Vorgangsweise bei der Hypo-Abbaueinheit Heta rennen betroffene Investoren auch der EU-Kommission die Türen ein. Sie verlangen vom für Finanzen zuständigen Kommissar Jonathan Hill ein Einschreiten gegen das Schuldenmoratorium und berufen sich dabei auf angebliche Verstöße gegen die Kapitalmarktfreiheit und eine EU-widrige Umsetzung der Bail-in-Richtlinie. Letztere sieht vor, dass Gläubiger einen Beitrag zu Bankabwicklung leisten müssen.

In einem Schreiben an Hill beschwert sich nun die Europäische Vereinigung öffentlicher Banken (EAPB) und meint darin, dass Wien die „Instabilität an den Finanzmärkten erhöht“. Inhaltlich legt die Vereinigung, der neben zahlreichen deutschen Instituten unter anderen der österreichische Hypo-Verband und als außerordentliches Mitglied die Erste Group angehören, die Finger in bekannte Wunden: Mit dem Heta-Moratorium würden die Gläubiger schlechtergestellt als im Falle einer Insolvenz, was laut EU-Abwicklungsrichtlinie dezidiert nicht der Fall sein darf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Luftgeldschöpfung- Geld aus dem Nichts – Mythos oder Tatsache?

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Geld aus dem Nichts

 

Die Kontroverse darüber, ob Banken Geld „aus dem Nichts“ schaffen können, ist alles andere als neu. Die Recherche im reichen Fundus der Fachliteratur zeigt, dass diese Kontroverse bereits über ein Jahrhundert alt ist. Die aktuelle Finanzkrise hat das Interesse an diesem Thema wieder neu aufleben lassen – und das nicht nur in akademischen Kreisen, sondern auch bei den einfachen Bürgern. (Die sich bspw. die berechtigte Frage stellen, wie es sein kann, dass Banken zusammenbrechen können, wenn diese doch – wie man immer öfter hören und lesen kann – Geld aus dem Nichts schaffen können, und vor allem: warum sie dann in weiterer Folge ungefragt zur Übernahme der Kosten dieser Zusammenbrüche verpflichtet werden.) Trotz der schwerwiegenden Auswirkungen der Finanzkrise auf die gesamte Gesellschaft blieb diese überaus wesentliche Frage ungeklärt. Zwar kann der interessierte Bürger bei Recherchen eine Menge Aussagen zu dem Thema finden, alle Aussagen haben jedoch eines gemeinsam: Sie stützen sich nur auf die (angebliche) Fachkompetenz des jeweiligen Autors. Belegte Fakten sucht man vergeblich. Diese scheinen nicht zu existieren. Wie dem auch sei: Seit dem 7. August 2013 liegen erstmals belegte Fakten zu dieser Frage vor.

Die Theorien
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Rohstoff-Schock wird zum Milliarden-Risiko für die Credit Suisse

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

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Credit Suisse hat umgerechnet 48,5 Milliarden Euro in Immobilien- und Rohstoffanlagen investiert. Sollte es zum Konkurs des Rohstoff-Händlers Glencore kommen, würden auch die Schweizer einen großen Schaden erleiden. Denn Credit Suisse gehört zu den Hausbanken von Glencore und ist einer der größten Kreditgeber der Firma.

Credit suisseCredit Suisse hatte hohe Kreditsummen an seinen Kunden Glencore vergeben. Doch Glencore steht mittlerweile vor der Zahlungsunfähigkeit.

Die Kursverluste des Zuger Rohstoff-Händlers Glencore belasten auch die Credit Suisse-Bank, die zu den Hausbanken von Glencore zählt. Beim Börsengang im Jahr 2011 nahm Credit Suisse Glencore-Aktien im Wert von über 175 Millionen Dollar aufs eigene Buch, berichtet Inside Paradeplatz. Im Jahr 2012 kaufte das Unternehmen seine Rivalin Xstrata für etwa 30 Milliarden Dollar auf. Bei der Abwicklung der Übernahme stand Credit Suisse Glencore beratend bei und erhielt dafür 50 Millionen Dollar an Gebühren. Doch die fremdfinanzierte Übernahme von Xstrata steht auf der Kippe, da Glencore aufgrund jener Fremdfinanzierung Schulden in Höhe von 30 Milliarden Dollar hat. Zuvor wurde Glencore knapp herabgestuft und befindet sich mittlerweile knapp über Ramschniveau. Dadurch haben sich die Ausfallprämien rapide erhöht. „Falls die großen Rohstoffpreise auf diesem Preisniveau bleiben, so legt unsere Analyse nahe, dass, ohne eine substanzielle Restrukturierung, nahezu der gesamte Kapitalwert von Glencore und Anglo American verpuffen könnte“, berichtet der Business Insider.

Die Credit-Default-Swaps, also Kreditderivate, die es ermöglichen, Ausfallrisiken von Krediten oder Anleihen zu handeln, haben sich seit dem Monat März vervielfacht. Den Rest des Beitrags lesen »

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What’s Called “Capitalism” Is Far from Any Model of Capitalism or Market

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Posted on September 30, 2015 by

By Gaius Publius, a professional writer living on the West Coast of the United States and frequent contributor to DownWithTyranny, digby, Truthout, and Naked Capitalism. Follow him on Twitter @Gaius_Publius, Tumblr and Facebook. This piece first appeared at Down With Tyranny. GP article archive here.

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Predators and prey. The homeless and left-behind are at the bottom (“decomposers”). Most of everyone else is in the next layer up (“producers”). The rest, from the well-off to the wealthy, are “consumers.” Interesting how that language works, isn’t it? (source)

by Gaius Publius

A recent piece I did on the British Labour politician Tony Benn featured a speech that offered a “history of neoliberalism” (click here to read and listen). Near the beginning of the speech, Benn said, “This country and the world have been run by rich and powerful men from the beginning of time.” Consider that for a moment, what that means about the arc of human history.

Near the end of his short talk, referencing the Thatcher (and Reagan) counterrevolution against the great populist gains of the 19th and 20th centuries, he said that this is “what the whole [modern] crisis is about, the restoration of power to those who’ve always controlled the world, the people who own the land and the resources and all the rest of it.”

That radical re-transformation of the world back to control by its original and longtime owners, “rich and powerful men,” was begun in England by Margaret Thatcher and several deliberate policies. Benn (my emphasis): “So privatization is a deliberate policy, along with the destruction of local democracy and the destruction of the trade unions to restore power back to to where it was.”

Benn also mentions the role of crushing personal debt in the Thatcher de-democratization of her society: Den Rest des Beitrags lesen »

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The Dead-End of Corbynismo

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Photo of Andrés Velasco

Andrés Velasco

Andrés Velasco, a former presidential candidate and finance minister of Chile, is Professor of Professional Practice in International Development at Columbia University’s School of International and Public Affairs. He has taught at Harvard University and New York University, and is the author of numerous studies on international economics and development.

SEP 30, 2015, Project Syndicate

SANTIAGO – Latin America has a new export: populist backlash. It first landed on the warm and receptive shores of the Mediterranean, nurturing support for Greece’s Syriza and Spain’s Podemos. Now it has reached the United Kingdom.

Corbynismo, the ideology of the long-marginalized British MP Jeremy Corbyn – who admired Venezuela’s late president, Hugo Chávez, thinks Vladimir Putin was justified in invading Ukraine, and now heads Britain’s venerable Labour Party – sounds familiar to anyone acquainted with Latin America. It calls for monetary financing of fiscal deficits (now called “people’s quantitative easing”), nationalization of industry (beginning with the railroads), and an end to competition and the private provision of public services. This is the stuff that former Prime Minister Tony Blair and his supporters thought – wrongly, it seems – they had consigned to the dustbin of history.

Of course, this new populism (Hillary Clinton’s Democratic rival Bernie Sanders is also a card-carrying member) has much fodder. As Martin Wolf has emphasized, the 2008-2009 financial crisis made voters understandably angry at “greedy plutocrats and their lackeys in politics and media.” Nobel Laureate Paul Krugman (who sometimes sounds like a Corbynista, but isn’t one) and Wolfgang Munchau stress that Europe’s moderate left lost popular support by being too ready to embrace the extreme version of fiscal austerity demanded by Germany and its orthodox allies. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s Reality Check

Posted by hkarner - 1. Oktober 2015

Photo of Joschka Fischer

Joschka Fischer

Joschka Fischer was German Foreign Minister and Vice Chancellor from 1998-2005, a term marked by Germany’s strong support for NATO’s intervention in Kosovo in 1999, followed by its opposition to the war in Iraq. Fischer entered electoral politics after participating in the anti-establishment protests of the 1960s and 1970s, and played a key role in founding Germany’s Green Party, which he led for almost two decades.

SEP 30, 2015, Project Syndicate

BERLIN – Until a few weeks ago, Europeans believed they lived in a kind of sanctuary, insulated from the world’s current conflicts. Certainly, the news and images of drowned migrants were dreadful; but the tragedy occurring south of Italy, Greece, and Malta, seemed a long way off.

Syria’s brutal civil war, which has been raging for years, seemed even farther away. Syrian President Bashar al-Assad deployed poison gas and later barrel bombs filled with nails and metal fragments against his rebellious population. And those who escaped Assad’s henchmen found themselves confronted by the terror of the Islamic State. Hundreds of thousands were killed, and millions of Syrians have fled, with most living in camps in Jordan, Lebanon, or Turkey for years, in appalling conditions and with no hope of improvement. Den Rest des Beitrags lesen »

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