Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archive for 18. Juli 2011

Nach dem Stresstest: Österreichische Volksbank soll saniert werden

Geschrieben von hkarner - 18. Juli 2011

So sieht es das renommierteste Wirtschaftsmedium aus Deutschland . Man beachte den letzten Satz!(hfk)

von Stefan Menzel, Handelsblatt.com, 18/7

Österreich Volksbank hat den EU-Stresstest nicht bestanden – und bemüht sich nun, den Reputationsverlust gering zu halten. Mit einem Sanierungsplan soll die Eigenkapitalbasis aufgestockt werden.

Wien. Nach dem Scheitern im Stresstest beginnt für die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) eine sechsmonatige Bewährungsprobe. Das Kreditinstitut, an dem aus Deutschland auch die DZ Bank und die Ergo Versicherung mit zusammen etwa 33 Prozent beteiligt sind, muss innerhalb der nächsten drei Monate einen „glaubwürdigen“ Sanierungsplan vorlegen. Die tatsächliche Aufstockung der schwachen Eigenkapitalbasis muss danach in einer weiteren Drei-Monats-Frist abgeschlossen sein, fordern die österreichischen Bankenaufseher.

Das Wiener Finanzministerium bemühte sich am Wochenende, den von der ÖVAG ausgelösten Reputationsverlust für den österreichischen Finanzmarkt so klein wie möglich zu halten. Das Finanzministerium gab der Volksbank einen Freibrief und sicherte dem angeschlagenen Institut zu, dass zur Not der Staat für die nötige Kapitalaufstockung bei der ÖVAG sorgen würde. „Die Republik Österreich ist bereit, die finanzielle Stabilität sicherzustellen“, hieß es in einer Erklärung des Finanzministeriums. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sick as a BRIC

Geschrieben von hkarner - 18. Juli 2011

 

 South Africa’s been added to the BRICs to make them BRICS. I don’t buy it. I can name four better candidates than South Africa in terms of economic potential (Indonesia, South Korea, Turkey and Mexico). Probably more. But I digress.

The point of this post is risk, and so I’ll risk contradicting this blog’s raison d’etre with these musings about the fatal flaw lurking behind each happy “BRIC” narrative.

Brazil is the striver of this bunch, not quite the global giant that India and China are in population terms or economic potential. That means Brazil should be concentrating on quality rather than quantity when it comes to its long-term growth. The recent performance of its central bank, which has quite credibly imposed developed world monetary policy on a country notorious in earlier decades for fiscal incompetence, shows Brazilian officials seem to appreciate this fact. Even with inflation risks, Curtis Mewborne, managing director of PIMCO’s portfolio department, told a Bloomberg conference on Brazil Thursday, “for a country with a history of hyperinflation, it is noteworthy that we’re even concerned about inflation at 6 % — only slightly above target.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Shades of 2007: Funding Stresses Hit European Banks

Geschrieben von hkarner - 18. Juli 2011

 

Author: Yves Smith · July 16th, 2011 · 

Can you smell the napalm?

The tone of the market is beginning to feel like 2007: serious signs of danger, like interbank funding stresses, combined complacency and denial. Gillian Tett describes the disconnect between the rising panic in Washington over the debt ceiling impasse, as the formerly-disciplined Republican party is unable to rein its Tea Partiers, who are happy to throw Molotov cocktails and don’t care if a firestorm results, versus calm on Wall Street. Intrade pegs the odds of default at 60%, Tett puts them at 40%, while analysts see the probability at 10% at most, and Mr. Treasury Market views it as pretty much zero.

In 2007, investors had, in Minksy fashion, been conditioned by the Great Moderation, abundant liquidity, and the Greenspan put to believe nothing that bad could happen, and if it did, investors would be able to exit with their hides intact. Now, these reflexes have been reinforced by the Bernanke put and Geithner’s attentiveness to the needs and wishes of banks. The assumption is that even if the Congressional gridlock continues, Timmie will find a way to keep paying Treasuries, even if everyone else suffers. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ex-Kohl-Berater spricht Merkel jegliche Euro-Kompetenz ab

Geschrieben von hkarner - 18. Juli 2011

Handelsblatt, 18/7

In der Diskussion über Auswege aus der Euro-Schuldenkrise gerät mehr und mehr Merkel ins Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur ein früherer Kanzlerberater zweifelt an ihrer Kompetenz, auch in der CDU wird Kritik laut.

Berlin. Der einstige außenpolitische Berater von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl, Horst Teltschik, hat die Europapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert. Teltschik sagte dem Berliner „Tagesspiegel“ mit Blick auf Merkel: „Sie entwickelt keine Vorstellung von der Zukunft Europas, obwohl das gerade jetzt notwendig wäre. Auf die systemische Krise muss Europa eine systemische Antwort finden. Es ist doch offensichtlich, dass wir eine gemeinsame europäische Haushalts-, Schulden- und Finanzpolitik brauchen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Schuldenkrise: Steinbrück fordert Marshall-Plan für Griechenland

Geschrieben von hkarner - 18. Juli 2011

Handelsblatt.com, 18/7

Steinbrück hat offensichtlich die Föhrenbergkreis Vorschläge gelesen (hfk)

Die Erwartungen an den Euro-Sondergipfel sind hoch: Ex-Finanzminister Peer Steinbrück fordert jetzt massive Konjunkturhilfen für die angeschlagenen Länder – und einen drastischen Schuldenschnitt von bis zu 50 Prozent.

erlinEx-Finanzminister Peer Steinbrück fordert ein umfangreiches Konjunkturprogramm für die angeschlagenen Euro-Länder. „Wir brauchen so etwas wie eine Art Marshall-Plan für einige periphere Mitgliedstaaten,“ sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Die Hilfe sollte durch eine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte und über den EU-Kohäsionsfonds finanziert werden.

Mit Blick auf den Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone an diesem Donnerstag sagte er: „Es ist wichtig, dass dieser Gipfel Beschlüsse fasst, die umfassend, kraftvoll sind.“ Die bisherig alleinige Strategie, den Schuldendienst von Staaten mit Refinanzierungsproblemen zu bedienen, sei gescheitert. „Die Infektionsgefahren für andere Länder sind größer denn je.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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