Mit ‘Rating’ getaggte Artikel
Geschrieben von hkarner - 19. Januar 2012
Date: 18-01-2012
Source: SPIEGEL
Subject:
‘Anglo-American Interests’ and the Currency War Myth

The Germans love a good conspiracy theory. The latest is about the evil American rating agencies that want to destroy the wonderful euro. It is a viewpoint shared even in the highest political circles. But that doesn’t make it any less absurd.
When such political adversaries as European parliamentarian Elmar Brok, a member of Chancellor Angela Merkel’s conservative Christian Democrats, and German Left Party bigwig Gregor Gysi agree on something, skepticism is warranted. Particularly if the two use almost exactly the same words. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 15. Januar 2012
Date: 14-01-2012
Source: The Wall Street Journal
Loss of France’s Triple-A Rating Could Reduce the Sums the Bailout Vehicle Can Deploy to Aid Countries in Distress
BRUSSELS—France’s ratings downgrade weakens the ability of the euro zone’s bailout fund to help the bloc at a moment when Greece is needy for its support.
The fund, called the European Financial Stability Facility, has no capital of its own. Instead, it relies on borrowing against the credit of stronger countries to help the weak. That is a problem when the formerly strong move into the realm of the weak. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 14. Januar 2012
Helmut F. Karner, 14/01/2012
Ja, nun kam es, wie es kommen musste: Nicht nur Herabstufung bei S&P auf AA+, sondern noch dazu “negative Outlook”. Sofort kamen die Aussagen der Regierungsspitze, dass dies “unverständlich sei”, noch dazu wo doch … Der Bundespräsident gab seinen Segen, weil er doch “den Eindruck hat, dass die Budgetsanierungsbemühungen nun stimmen”. Unser begabter Nationalbankgouverneur unterstellt S&P eine “politische Aktion”. Überraschend nüchtern und selbstkritisch nur die Aussagen von Fekter und Felderer (beide ja sonst nicht für intelligente Einschätzung der Situation bekannt): “„Wir sind alle an der Abstufung schuld. Es hat mit unserer eigenen Politik zu tun.“ Die Versäumnisse der letzten Jahre, beherzt etwas gegen die Schulden zu tun, seien mit eine Ursache.
Nun zu den Fakten:
- Österreichs Staatsschulden liegen ja nicht bei den immer zitierten 72% des BIP, sondern bei 87,5 %, wenn man die ausgelagerten Schulden (die ausschließlich zur Budgetkosmetik ausgelagert wurden) dazurechnet.
- das hohe Budgetdefizit 2009 (11,3 Mrd €) ist wegen dem Gegensteuern zur Finanzkrise ja noch verständlich, die katastrophale Performance der Jahre 2010 (7,9 Mrd) und 2011 (Vorschau 7,6 Mrd) – beides Jahre mit ausgezeichneter Konjunktur – ist schwere Unterlassung. Eigentlich sind alle drei Jahre mit einem Primär-Budgetdefizit (also vor Zinsen) eine schwere volkswirtschaftliche Schuld, das Budgetgesetz 2012 (9,177 Mrd Defizit) eine Farce, auch wenn es nun um 2 Mrd reduziert werden soll!
- Die Schuldenbremse mit dem nun angekündigten Sparprogramm von je 2 Mrd pro Jahr (also kumuliert 10 Mrd bis 2016) ist eine “Lachnummer” (so Josef Urschitz in der Presse).
“Das bedeutet nur, dass die Politiker nicht rechnen können”, so der renommierte Nationalökonom, Prof. Streissler.
Um auf die angepeilte 60 Prozent Schuldenquote im Jahr 2020 zu kommen, müssen laut Felderer rund 40 Milliarden Euro Schulden abgebaut werden (und Felderer ist immer unbedarft- als Vorsitzender des Staatsschuldenausschusses vergißt er nämlich u.a. die ausgelagerten Schulden einzurechnen, dann wären es schon 80 Mrd!). So viel zur Ernsthaftigkeit der Sanierungsbemühungen der Regierung!
- Rechnet man allerdings noch wahrscheinlich dazukommende Haftungsausfälle und zusätzlich nötig werdende Stimuli dazu, dann ist der Sanierungsbedarf 2012 bis 2017 kumuliert etwa 100 Milliarden, oder im Jahresvergleich 2017 zu 2012 26 Milliarden. Wie auch immer man es rechnet: der Sanierungsbedarf wird wohl das 10-fache (in Worten:” zehn-fache”) dessen ausmachen, wonach die Regierung jetzt strebt. Siehe dazu die Details in der Föhrenbergkreis Stellungnahme!
- Die Bedrohung der gravierenden Ausfälle der österreichischen Banken in Mittel- und Südosteuropa hat ja auch mit schweren Unterlassungen der staatlichen Aufsichtsbehörden zu tun! Wie konnte man z.B. zulassen, dass die Forderungen österreichischer Banken in Mittel-, Ost- und Südosteuropa von 22 Mrd im Jahr 2004 auf 109 Mrd im Jahr 2005 sich verfünffacht haben (heute sind sie 290 Mrd), bei weitem ohne aliquote Eigenkapitalunterlegung.
- Also: wir bezahlen nun – auch mit dem Verlust des Triple A für die Verfehlungen der Politik, vor allem in der Vergangenheit. Und da sollen uns die Rating-Agenturen, EU und IWF denn bei dem Dilettantismus glauben, dass wir es in der Zukunft besser können ?! Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 13. Januar 2012
Das kommt sicher auch vom “entschiedenen” Vorgehen bei der “Schuldenbremse” und der geplanten Einsparung von 10 Mrd über 5 Jahre statt der von uns errechneten 100 Mrd! (hfk)
Financial Times, Last updated:January 13, 2012 5:18 pm
Eurozone nations face S&P downgrade
By Gerrit Wiesmann in Berlin, Peter Spiegel in Brussels and Robin Wigglesworth in London
Eurozone governments are bracing for new debt-crisis turbulence after Standard & Poor’s, the rating agency, told them it would downgrade two of the eurozone’s six triple A nations.
One official told the Financial Times that France and Austria were due to be downgraded but this was not confirmed by either the agencies or the governments.
S&P plans to downgrade France and Austria’s rating to AA+, the official said, leaving Germany as the only large triple A country underwriting the triple A rated eurozone rescue fund, the European Financial Stability Facility.
A government source in Vienna confirmed that Austria’s rating would be downgraded by S&P to AA plus from triple A with a negative outlook, citing the country’s economic and financial ties to Italy and Hungary. French officials could not be reached for comment. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 19. Dezember 2011
finanztrainer.com
Um das europäische Banken- und Wirtschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren, scheint eine Alternative
zu den amerikanischen Ratings dringend notwendig. Wir schlagen die Verwendung der durch Basel 2
geschaffenen internen Bankenratings vor. Dies ist kostengünstig und kurzfristig unter Schirmherrschaft der
EZB und der nationalen Regulierungsbehörden möglich.
S&P droht Deutschland und sechs anderen EU Staaten mit einer Überprüfung des Ratings, Moody´s graded
drei französische Banken „down“. Solche und ähnliche Schlagzeilen beherrschten in den letzten Wochen
die Medien. Als Konsequenz erhöhten sich die Credit Spreads der Betroffenen, denn Banken, Pensionsfonds
und Investoren begannen zu verkaufen. In den EBA-Stresstests wurden die Kriterien für die Anleihen der
Betroffenen verschärft, Folge waren zusätzlicher Eigenkapitalbedarf der Banken und daher ein Stopp in
Kreditvergabe sowie Verkauf von Krediten, alles mit verheerenden Auswirkungen auf Jahresergebnisse und
Konjunktur.
Als Gegenmaßnahme wurde immer wieder die Gründung einer europäischen Ratingagentur gefordert und
aufgrund mangelnder Erfolgschancen verworfen. Darüber hinaus machten EU Kommission und einzelne
betroffene Staaten Schlagzeilen mit ihren Versuchen, den Ratingagenturen ihre Einschätzungen zu verbieten
oder sie zu klagen.
Ist das der richtige Weg? Können wir vielleicht eine neue Lösung für die Ratingproblematik finden? Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 4. November 2011
orf.on, 4/11
Die Moody’s-Analysten haben offenbar Bedenken hinsichtlich der Risikobereitschaft der Bank und damit zusammenhängend hinsichtlich ihres Risikomanagements, der internen Kontrollen und der Finanztransparenz,
nachdem für das dritte Quartal 2011 überraschend ein Verlust von 1,5 Mrd. Euro ausgewiesen wurde. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 17. August 2011
Date: 15-08-2011
Source: SPIEGEL
In a SPIEGEL interview, billionaire investor George Soros criticizes Germany’s lack of leadership in the euro zone, arguing that Berlin must dictate to Europe the solution to the currency crisis. He also argues in favor of the creation of euro bonds as a way out of the turbulence.
SPIEGEL: Mr. Soros, we currently see a global banking crisis, a currency crisis and a sovereign debt crisis. Has the financial dilemma become too big to handle? How can politicians on both sides of the Atlantic be expected to solve such a multitude of crises?
Soros: The politicians have not really tried to fix any crisis; they have so far only tried to buy time. But sometimes time is actually working against you if you refuse to face the relevant issues and explain to the public what is at stake.
SPIEGEL: Are you talking about the Germans? Many experts think Chancellor Angela Merkel has been particularly hesitant to address the euro crisis.
Soros: Yes. The future of the euro depends on Germany. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. Juli 2011
22. 07. 2011 | Von: Otmar Pregetter | Veröffentlicht bei “The Intelligence”
„Hier in Frankreich herrscht gegenwärtig die größte Ruhe. Nur ein leiser, monotoner Tropfenhall. Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabträufeln in die Kapitalien, welche beständig anschwellen. Man hört ordentlich, wie sie wachsen, die Reichtümer der Reichen. Dazwischen das leise Schluchzen der Armut. Manchmal klirrt etwas wie ein Messer, das gewetzt wird“. (Heinrich Heine 1842)
Nach Teil 1 (Führt der „Bankrott“ des EURO zu einem neuen (wirtschaftlichen) Faschismus?) und Teil 2 (Nach dem Euro: Mehr Demokratie – statt Faschismus!) hier der dritte und letzte Teil
Seit Jahrhunderten wissen die Eliten über die verheerende Wirkung des Geldsystems Bescheid, trotzdem gelang es nie, dieses zugunsten der Mehrheit der Bevölkerung zu ändern. Die Verquickung zwischen den Akteuren der Macht – Kaiser, Könige, Zentralbankern und dem Geldadel – war immer so eng, dass sich die Profiteure des Systems durchsetzten. Jene Regierungschefs, die die Menschen aus der Schuldsklaverei befreien und dem Staat wieder sein „Sovereign Money“ zurückgeben wollten, kamen unter mysteriösen Umständen ums Leben, wie J.F.K. 1963. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 31. März 2011
von Ruth Berschens, Hanelsblatt.com, 31/3
Europa will künftig auf US-Ratings für europäische Wertpapiere verzichten. Für alle Bonitätsnoten sollen EU-weit schärfere Regeln gelten. Das könnte weitreichende Folgen für die europäischen Banken haben.

Die US-Ratingagentur Standard and Poor’s wehrt sich gegen Vorwürfe aus Europa. Quelle: dpa
Brüssel. Die EU will in den USA hergestellte Bonitätsnoten für Wertpapiere in Europa nicht mehr zulassen. Alle Ratings müssten von vergleichbarer Qualität sein, und dies sei bei Ratings aus den USA und anderen Drittstaaten nicht garantiert, hieß es in EU-Kommissionskreisen.
Ein Verbot der US-Ratings hätte für die europäischen Banken weitreichende Folgen. Sie müssten für Finanzprodukte aus den USA, für die es kein europäisches Rating gibt, mehr Eigenkapital hinterlegen als bisher Rechtsgrundlage für das scharfe Vorgehen gegen US-Ratings ist eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2009. Sie zwingt die europäischen Ratingagenturen dazu, eine Lizenz zu beantragen, ihre Bewertungskriterien offenzulegen und Interessenskonflikte zu beseitigen. Für Ratings aus Drittstaaten gilt die Verordnung erst ab dem 7. Juni. Dann will die EU Bonitätsnoten nur aus jenen Herkunftsländern akzeptieren, die vergleichbar strikte Vorschriften für Ratingagenturen erlassen haben wie die EU. Entsprechende Ausführungsbestimmungen bereitet die neue EU-Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA derzeit in Absprache mit der EU-Kommission vor. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 31. Juli 2010
Handelsblatt.online, 31/7
Wer dachte, Ratings würden verlässliche Aussagen über die Bonität von Anleihen oder Banken machen, der liegt offenbar falsch - zumindest nach Ansicht des Deutschland-Chefs der Agentur Standard & Poor’s. Nur um eine Meinung gehe es, erklärt er in einem Interview, nicht um exakte Wissenschaft. Dass man da mal danebenliege, dafür könne man sich nicht haftbar machen lassen.
Die Logos der drei Großen: “Fitch”, “Standard & Poor’s” und “Moody’s”. Quelle: dpa
HB FRANKFURT. “Ratings sind nicht richtig oder falsch. Sie sind in ihrer Gesamtheit konsistent angewandt oder nicht“, sagte Deutschlandchef Torsten Hinrichs in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. “Ratings sind eine Meinung zu zukünftigen Ereignissen. Dass diese Meinung relativ treffsicher ist, weisen wir in Studien nach. Ob diese Meinungen in fünf Jahren zutreffen oder nicht, kann nach unserer Ansicht keine Haftungsgrundlage sein.” Den Rest des Beitrags lesen »
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