Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Mit ‘Banken’ verschlagwortete Einträge

The Fairness of Financial Rescue

Verfasst von hkarner am 4. Januar 2010

Mark Thoma

Dec 29, 2009 5:45PM
Brad DeLong says the undesirable act of bailing out those who helped to cause the financial crisis is justified by the greater good that came from this policy, but the public does not see it that way: 

The Fairness of Financial Rescue, by J. Bradford DeLong, Commentary, Project Syndicate: Perhaps the best way to view a financial crisis is to look at it as a collapse in the risk tolerance of investors in private financial markets. … [W]hen the risk tolerance of the market crashes, so do prices of risky financial assets. … This crash in prices of risky financial assets would not overly concern the rest of us were it not for the havoc that it has wrought on the price system… The price system is saying: shut down risky production activities and don’t undertake any new activities that might be risky.

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Eastern Europe: How High Could NPLs Rise?

Verfasst von hkarner am 4. Januar 2010

Analysis of financial health indicators shows that Eastern European banks are generally well-capitalized. In recent years, the share of non-performing loans (NPLs) in total loans ranged between 2% and 4% in most new member states. Nevertheless, NPLs are now spiking in most CEE countries, amid economic downturns and falling property prices. Most analysts do not expect NPLs to peak until mid-2010 at the earliest.

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„Nichts gelernt aus der Finanzkrise?“ In Ö1 am 9. Jänner

Verfasst von hkarner am 3. Januar 2010

oder: Wie entkommen wir der wachsenden Arbeitslosigkeit und der drohenden Staatsschuldenfalle? – Johannes Kaup im Gespräch mit den Wirtschafts- und Finanzexperten Klaus Liebscher, Günter Robol, Stefan Gara und Klaus Gabriel“rkh_logo

Mit der Beteiligung von 3 Experten unseres Arbeitskreises wird Johannes Kaup am 9. Dezember, 18.30 h (zusammen mit Klaus Liebscher) sprechen. Diese aussergewöhnlich qualifizierte Veranstaltung und Sendereihe findet im Radiokulturhaus statt (Achtung: schnell ausgebucht).

 Das Gespräch wird dann zu einer Sendung zusammengeschnitten und am 9.Jänner 2010 um 22.05 Uhr auf Ö1 ausgestrahlt.

IZRKrise09

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Jahresrückblick für diesen Weblog

Verfasst von hkarner am 31. Dezember 2009

  1. Den Weblog gibt es seit Februar 2009.Monatlich steigende Zugriffsraten, bisher insgesamt 25.000 Zugriffe über die Übersichtsseite hinaus. Die meisten Zugriffe haben übrigens unsere eigenen Beiträge (was uns freut!).
  2. Das Hauptthema (über die überhaupt nicht angegangenen systemischen Verwerfungen hinaus): Die Banken (vor allem die Fed, aber auch in gehörigem Ausmass die österreichischen Banken) haben die Politik am Nasenring vor sich hergeführt, haben kaum ihre Verantwortung übernommen. Von bisher 825 Eintragungen auf diesem Weblog sind 61 mit dem Schlagwort „Nasenring“ getagged.
  3. Die Politik rühmt sich in Jahresrückblicken (und wird von verständnislosen Medien auch dafür gelobt), die Finanzkrise und Realwirtschaftskrise „gut bewältigt“ zu haben (wie, bitte?) Was hat sie gemacht: Nicht die Verursacher, Eigentümer, Gläubiger, Manager in die Verantwortung zu nehmen, sondern die drastischen Verluste zu sozialisieren!
  4. Die Bedrohung einer nicht zu finanzierenden Zinsenbelastung (schon heute höher als das Bildungsbudget), die sich mehr als verdoppeln wird (siehe „Milchmädchenrechnung des Föhrenbergkreises“) und die nur systemisch zur Hyperinflation führen kann, wenn nicht unsere „Contingency Plans“ zur Anwendung kommen, wird zwar immer in Nebensätzen von Ökonomen und Kommentatoren angesprochen, aber ohne erkennbare Reaktion oder gar Ausweg.
  5. Die Belobigung für einen neuen Aufbruch von Zivilcourage nehmen wir ernst und bitten weiter um Ihre Sympathie und Mithilfe: „Es zeigt, daß Euer Ansatz – z.B. den Föhrenbergkreis nach Salzburg zu holen – einem zunehmenden Bedürfnis der Bevölkerung entspricht. ….“Hinter dem ganzen Frust wächst eine extreme Bereitschaft, sich zu beteiligen, aber nicht mehr auf den klassischen Wegen in den Parteien“, folgert Kruse. Die Menschen suchten nach neuen Formen des Mitmachens. „Partizipation ist das große Thema der nächsten Jahre“, sagte er voraus. Eine neue Bewegung formiere sich: „Die wird noch stärker als die Ökologiebewegung der 80er Jahre.“

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Moralischer Bankrott führt zum Staatsbankrott

Verfasst von hkarner am 30. Dezember 2009

Kommentar aus dem Standard vom 31. Dezember von Volker Kier und Stefan Gara (Mitglied des Föhrenbergkreises und Finanzwirtschafts-AK).

Am 14.12. 2009, knapp vor 8:00, offenbarte sich der moralische Bankrott der Regierung: Die Hypo Alpe Adria ist verstaatlicht. Die heldenhafte Rettung erbringt der Staat allerdings zu Lasten seiner Bürger/innen. Jahrelange Versäumnisse, Verantwortungslosigkeit, Aufsichtsdefizite, gefälliges Wegschauen, Betrügereien (es gilt die Unschuldsvermutung) werden in einer geordneten staatlichen Abwicklung entsorgt. Klare Worte des Finanzministers, staatsmännisch vorgetragen, von Experten beklatscht, sollen beim Wahlvolk nachdrücklich Verständnis für das „Notwendige“ bringen. Den ganzen “Kommentar der Anderen“ finden Sie im Standard.at

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Weltbank hilft Raiffeisen-Tochter

Verfasst von hkarner am 29. Dezember 2009

28.12.2009 | 18:30 | CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

 Raiffeisen erhält für die Ukraine-Tochter Aval einen weiteren Kredit von 105 Mio. Dollar. Aval ist das größte Sorgenkind der Giebelkreuzer in Osteuropa. Wien/Kiew. Raiffeisen International hat für ihre Ukraine-Tochter Aval einen weiteren Kreditgeber gefunden. Die Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) kündigte an, der Bank ein Darlehen in der Höhe von 105 Mio. Dollar (73 Mio. Euro) zu gewähren. Die IFC-Gremien in Washington haben bereits zugestimmt. Die Vertrag soll im Jänner unterzeichnet werden, sagt die zuständige IFC-Sprecherin Elena Voloshina im Interview mit der Finanzagentur „Bloomberg“. Der Kredit soll eine Laufzeit von zehn Jahren haben. „Aval ist in der Ukraine eine große Bank und daher systemrelevant“, so Voloshina. Den Rest des Beitrags lesen »

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Credit Crunch in the Eurozone Intensifies: Loans to Non-Financial Corporations Decrease Further

Verfasst von hkarner am 29. Dezember 2009

Nils Jannsen and Klaus-Jürgen Gern of the Kiel Institute: An analysis of credit growth and interest rates in the U.S., Germany, and the eurozone so far does not suggest that credit supply is the limiting factor to investment and economic growth (i.e. a credit crunch) given the deterioration of the credit quality of borrowers during this downturn. Nevertheless, the authors point to risks that insufficient bank capitalization may constrain credit growth, especially in Germany, where bank core capitalization is low by international standards. (12/2009)

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2009: The Year Wall Street Bounced Back and Main Street Got Shafted

Verfasst von hkarner am 28. Dezember 2009

Robert Reich, Dec. 27, 2009.

In September 2008, as the worst of the financial crisis engulfed Wall Street, George W. Bush issued a warning: „This sucker could go down.“ Around the same time, as Congress hashed out a bailout bill, New Hampshire Sen. Judd Gregg, the leading Republican negotiator of the bill, warned that „if we do not do this, the trauma, the chaos and the disruption to everyday Americans’ lives will be overwhelming, and that’s a price we can’t afford to risk paying.“

In less than a year, Wall Street was back. The five largest remaining banks are today larger, their executives and traders richer, their strategies of placing large bets with other people’s money no less bold than before the meltdown. The possibility of new regulations emanating from Congress has barely inhibited the Street’s exuberance.

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15 grundsätzliche Thesen zur Bankeninsolvenz 4. Stellungnahme des AK Finanzwirtschaft

Verfasst von hkarner am 23. Dezember 2009

Erhard Glötzl 22.12.2009

1. Die Finanzkrise ist eine Überschuldungskrise, d.h. die Kapitalansprüche sind höher als die Realwirtschaft zu leisten imstande ist

2. Die Ursache dafür, dass die Kapitalansprüche wesentlich rascher gewachsen sind als die Realwirtschaft, liegt unter anderem im Wesen des Kapitalismus. Nähere Begründungen dafür siehe „21 Thesen zur Finanzkrise“, im Besonderen These 3 bis These 7.

21 Thesen zur Finanzkrise – Langfassung: http://fbkfinanzwirtschaft.files.wordpress.com/2009/10/21thesen-zur-finanzkrise-langfassung-glotzl.pdf

3. Werden die Kapitalansprüche nicht geordnet reduziert und an die Leistungsfähigkeit der Realwirtschaft angepasst, kommt es zu einer unkontrollierbaren Ausgleichsreaktion in Form einer Systemkrise, die sowohl den Finanzsektor als auch den Realsektor erfasst.

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3. Stellungnahme des Föhrenbergkreises AK Finanzwirtschaft zur Hypo-Alpe-Adria Verstaatlichung – WIE ES HÄTTE GEHEN KÖNNEN!

Verfasst von hkarner am 23. Dezember 2009

unsere ersten zwei Stellungnahmen zur Verstaatlichung der HAAG haben großen Widerhall und Zustimmung gefunden. Nur aus der Politik und Bankenwelt (no na!) gab es zwiespältige Aussagen:

  • „absolut korrekt als Checkliste für Best-Practice“
  • Aber leider gab es keine Alternative zur Verstaatlichung.

 Deswegen unsere 3. Stellungnahme, mit der wir darzustellen versuchen

  • Warum die Annahme des „alternativlosen Szenarios durch den Staat“ nicht stimmt
  • Wie man es hätte besser lösen können.

WIE ES HÄTTE GEHEN KÖNNEN!

Grundprinzip:

o Die Allgemeinheit der Steuerzahler darf nicht zur Sicherung von Einkommen und Vermögen von Bankaktionären, Managern und Gläubigern (mit Ausnahme der zu sichernden Einlagen) herangezogen werden.

o Dies ist mit den gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen sicherzustellen. Nur falls diese nicht ausreichen, ist eine Verstaatlichung auf Zeit zur Durchsetzung obigen Prinzips vorzusehen. 

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