Archiv für 26. April 2012
Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Die Notenbank drängt darauf, mit einem Bankeninsolvenzrecht künftig budgetschonende Sanierungs- und Abwicklungslösungen für Problembanken zu schaffen
Wien – Geht es nach Regierung, Notenbank und Großbankern, sollen bei Bankenrettungen in Zukunft die Steuerzahler nicht mehr so stark zur Kasse gebeten werden. Das ist aber Zukunftsmusik. Am Donnerstag fällt in der Hauptversammlung der Volksbanken AG (ÖVAG) der Beschluss zur Teilverstaatlichung – vorher muss dort via Kapitalschnitt ebenfalls viel Steuergeld abgeschrieben werden.
Am Donnerstag beginnt für die angeschlagene ÖVAG eine völlig neue Ära unter dem neuen Mitaktionär Republik Österreich. Um 1,34 Milliarden Euro Verlust wegzubringen, wird das Kapital um 70 Prozent herabgesetzt. Alle Beteiligungswerte wurden auf Null abgeschrieben. In der ÖVAG selbst gilt das vor allem für die verbliebene Problembank in Rumänien. Mit dem rettenden Aktionär Staat an Bord passiert die folgende Sanierung und Restrukturierung nun aber im politischen Scheinwerferlicht. Ohne größeres politisches Aufsehen wurde gestern Abend ein Volksbanken-sektorinterner Kraftakt gestemmt. Es sind alle Unterschriften der Volksbanker unter die neuen Verbund-und Haftungsverträge da. Eine kleine Wiener Ratenkreditbank stemmt sich noch.
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Handelsblatt.com,26.04.2012, 12:15 Uhr
Das Spitzeninstitut der Volksbanken soll in erster Instanz ohne Partner die Sanierung durchlaufen. Zuerst müsse die ÖVAG gesund werden, so Österreichs Staatsbankenaufseher. Danach könne man weiterdenken.

Mehr als eine Milliarde Euro hat der Staat schon in die ÖVAG gesteckt. Quelle: Reuters
Wien. Österreich will nach dem Einstieg des Staates das Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG zunächst ohne Partner sanieren. Im Vordergrund stehe derzeit nicht eine Fusion mit der Bawag oder dem Raiffeisensektor oder ein Verkauf ins Ausland, sagte der Staatsbankenaufseher Klaus Liebscher am Donnerstag im österreichischen Radio. Zunächst müsse die ÖVAG gemeinsam mit ihren Hauptaktionären – den gut 60 regionalen Volksbanken – auf gesunde Beine gestellt werden.
„Angestrebt wird derzeit den gesamten Sektor inklusive des Spitzeninstituts quasi wie ein Institut zu sehen und daher glaube ich, dass man zunächst diese Art der Stand-Alone-Lösung forcieren wird“, sagte Liebscher im Morgenjournal. Erst danach könnten Überlegungen für eine Partnersuche angestellt werden. Der Volksbanken-Sektor habe aber – nach derzeitiger Einschätzung – auch Chancen, alleine zu überleben. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Das passierte mit einer der besten und innovativsten Primärbanken des Volksbanken Sektors (hfk).
Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Do, 26.04.2012
Die Volksbank Tirol muss wegen der ÖVAG-Turbulenzen einen Gewinn einbruch hinnehmen. Vorstandschef Gerhard Schwaiger geht in Pension.
Volksbank-Chef Gerhard Schwaiger (flankiert von Anton Fuchs, l., und Markus Hörmann) geht in Pension.Foto: VB Tirol
Foto: Volksbank Tirol
Von Alois Vahrner
Innsbruck – Neben der BTV war die Volksbank Tirol (gemessen an ihrer Bilanzsumme) jahrelang der Gewinnkaiser der großen Tiroler Banken. Im Vorjahr allerdings hat der Riesenverlust des Sektor-Spitzeninstituts ÖVAG. die 1,35 Mrd. Euro versenkt hat, auch die Tiroler massiv getroffen. So brach wegen der nötigen Wertberichtigungen der trudelnden Wiener Bank der risikobereinigte Gewinn (EGT) um mehr als drei Viertel von 6,1 auf 1,5 Mio. Euro ein. Das Betriebsergebnis fiel um 15,7 % auf 8,43 Mio. Euro, die Bilanzsumme blieb mit 1,34 Mrd. Euro fast gleich.
„Wäre die ÖVAG nicht gewesen, hätten wir ein unaufgeregtes Jahr gehabt“, sagt Vorstandschef Gerhard Schwaiger. Positiv sei, dass man die Lasten aus dem laufenden Geschäft schultern konnte und nicht die Kapitalpolster antasten musste. Die Kernkapitalquote liege weiter bei weit überdurchschnittlichen 19 %. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
23.04.2012 13:40, Dirk Müller, Cashkurs

Wer den Penny nicht ehrt: Was erfolgreiche Staatsfinanzen ausmacht
Manchmal zeigt sich die echte Bereitschaft einer Regierung zum Sparen auch in kleinen Dingen. Während wir hier in Deutschland über EU-Transferzahlungen in dreistelliger Milliardenhöhe diskutieren, schafft Kanada den Penny ab. Das ist die kleinste kanadische Münze – sie hat einen Wert von einem Cent. Allerdings kostet sie in der Herstellung 1,5 Cent. Nun hat die Regierung in Ottawa entschieden: weg damit. Der Verzicht soll Prägekosten in Höhe von elf Millionen Dollar im Jahr sparen.
Dieser Sinn für vermeintliche Kleinigkeiten zeigt, wie ein Land tickt, das seine Staatsfinanzen vorbildlich im Griff hat. Die Kanadier haben zwischen 1997 und 2008 elf Jahre in Folge Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet und ihre Staatsverschuldung kontinuierlich gesenkt. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Early last week, I went on Bloomberg to talk about China’s latest economic figures, and boy did I kick up a hornet’s nest. In a nutshell, I said that I was finding it harder and harder to reconcile China’s official CPI, GDP, and PMI numbers with what I was seeing and hearing on the ground.
The interviewer, Susan Li, appeared flustered by my comments and Shanghai-based blogger Adam Minter called them “unspeakably stupid.” You can click here to watch for yourself.The key to understanding my remarks is that they are a reflection, not of certainty, but uncertainty. Watching Susan’s reaction, one might easily get the impression I’m handing down a verdict, that I know the official numbers are wrong because I know what the real numbers should be. In fact, I’m struggling with a dilemma: how do I speak to what the official headline figures are telling us when they appear to be at odds not only with my own personal observations, but with otherofficial data that are probably more significant and revealing?In my Bloomberg remarks, I made three core assertions:
- That the reported decrease in China’s consumer inflation rate (CPI) does not seem to accord with my own daily experience of rising prices in China;
- That there is reason to suspect the Chinese economy may be growing substantially below China’s reported real GDP growth rate of 8.1% for Q1, and may actually be in contraction (negative growth); and
- That Chinese companies I have been talking to are seeing flat performance (near zero growth) in Q1, compared to last year. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Author: Yves Smith · April 24th, 2012 · RGE EconoMonitor
At the Atlantic Economy Summit in Washington last month, Sheila Bair fielded a question about the just-released results of the latest bank
stress tests. The former FDIC chief took pains to point out that they were an improvement over earlier iterations by virtue of keying off a truly dire economic scenario, but then ticked off a number of ways in which they fell short.
One was in that they focused solely on credit risk, when historically, adverse interest rate moves have proven very effective in decimating the banking sector. Witness phase one of the savings and loan crisis, in which hasty deregulation and gimmickry in the early 1980s set up the crisis later in the decade, or the derivatives wipeout of 1994, in which an unexpected 25 basis point Fed funds increase created bigger losses than the 1987 crash, or the losses on US bond portfolios in 1997 and 1998, which among other things nearly wiped out Lehman.
The perils of interest rate
risk have largely receded from memory since the US has been in a long-term disinflationary trend since 1983. But with rates at zero, we have nowhere to go but up from here.Chris Whalen, in his latest newsletter, argues that this risk is even nastier than it might appear. One way of mitigating interest rate risk is by holding shorter-dated instruments. The reason is that the more back-weighted your payments are, the more exposure you have to changes in interest rates. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Author: Megan Greene · April 23rd, 2012 · RGE EconoMonitor
Watching developments in Spain since the beginning of April has been source of non-stop déjà vu for anyone who spent 2010 watching events unfold in Ireland. There are a number of striking similarities between the position in which the Spanish government now finds itself and the Irish government’s situation in November 2010, just before it was forced into an EU/IMF bailout programme. Based on Ireland’s experience, a bailout for Spain seems inevitable.
The trifecta of problems
While many have deemed the eurozone (EZ) crisis to be fiscal in nature, it has never been that simple. It is true that neither Ireland nor Spain were as fiscally healthy as the headline numbers they were posting may have suggested. But that fiscal vulnerability was largely a reflection of other problems in the two economies. Both Ireland and Spain had allowed their public finances to become reliant on property bubbles that had also seen the countries’ banks over-extend themselves and their construction sectors grow unsustainably large.
When the property bubbles burst, this house of cards fell in on itself. Banks in the two countries faced massive losses and in some cases were pushed to insolvency, while in the real economy unemployment spiked as construction activity ground to a halt. The Irish and Spanish governments were left to pick up the tab, just as government revenues started to slump. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Professor Steve Keen was on Tonight with Vincent Browne in Ireland last week, where the topic understandably was the European Union. The question for Steve was how the Maastricht Treaty fits his economic paradigm, which follows Hyman Minsky’s Financial Instability Hypothesis. Below is a 10-minute clip from the show.
Here, Steve says he wrote back in 2000 that the Maastricht Treaty was “a suicide pact for European leaders because it was written in the belief that there would never be a serious financial crisis.” He says European governments would be unable to respond to one if it happened because of the strictures of the single currency. This is certainly what we have witnessed. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Date: 26-04-2012
Source: BusinessWeek
Jens Weidmann
All around Jens Weidmann, the hard-money ramparts of the 13-year-old euro fortress are crumbling. On April 22, French President Nicolas Sarkozy, a voice for fiscal restraint, finished second to Socialist candidate François Hollande in the first round of presidential voting, jeopardizing Sarkozy’s reelection prospects. A day later an even bigger shock came from one of Germany’s closest allies: Dutch Prime Minister Mark Rutte tendered his Cabinet’s resignation to Queen Beatrix after failing to garner sufficient support for austerity measures. Spain and Italy, meanwhile, warn they will miss deficit-reduction targets that they only recently committed to. In country after country, European voters are turning to politicians whose motto is growth now, cuts later. Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von hkarner - 26. April 2012
Traurig, aber trefflich. Aus der heutigen “Presse” (hfk)
25.04.2012 | 18:14 | von Josef Urschitz (Die Presse)
Die bereits beschlossenen künftigen Schuldenaufnahmen haben mit 193 Mrd. Euro fast schon den Stand der gesamten bestehenden Staatsschuld erreicht. Für seriöse Finanzsteuerung fehlen dem Staat aber die Instrumente.
Vorige Woche haben die heimischen Parlamentarier einen bemerkenswerten Akt höchster Verantwortungslosigkeit gesetzt: Sie haben die (wörtlich) „Belastung zukünftiger Finanzjahre“ mit rund 33Mrd. Euro beschlossen, ohne im Detail wirklich zu wissen, wofür.
Für (höchst umstrittene) Eisenbahninvestitionen und -zuschüsse, schon klar. Aber der detaillierte Rahmenplan, auf dessen Basis der Ministerrat diese enorme Belastung künftiger Generationen durchgewunken hat, ist dem Parlament trotz Verlangens der Opposition nicht vorgelegt worden. Weder im Budgetausschuss, noch im Plenum. Den Rest des Beitrags lesen »
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