Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für August 2011

Malicious ECB Rate Hikes

Geschrieben von hkarner am 26. August 2011

 

Author: Rebecca Wilder · August 24th, 2011 ·RGE EconoMonitor

Lieblings quote of the day by Dean Baker:

“The ECB is run by a perverse cult that worships 2.0 percent inflation and is prepared to sacrifice almost all other economic goals to meet this target.”

The article goes on to argue that the ECB should increase its inflation target to 3-4% in order to facilitate positive wage growth in the debt deflationary economies like Spain. I’ve argued a similar point in the past.

However, I’d like to add that this “pervese cult” called the European Central Bank (ECB) raised its policy rate on April 13 – a point in time that correlates perfectly with a shift in trend across euro-area bond markets. Specifically, April 13 marks the upswing in risk premia on Italian, Spanish, and Belgian bonds relative to German bunds. Hmmm…policy mistake? Den Rest des Beitrags lesen »

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Why the Bank Numbers are Meaningless: More on the Opacity of Bank of America’s Financial Statements

Geschrieben von hkarner am 25. August 2011

 ‎24. ‎August ‎2011, ‏‎| Yves Smith, Naked Capitalism Blog

Yesterday, I made a basic point about the financial statements of banks and other financial firms, citing Steve Waldman, who said it better than I could:

Bank capital cannot be measured. Think about that until you really get it. “Large complex financial institutions” report leverage ratios and “tier one” capital and all kinds of aromatic stuff. But those numbers are meaningless. For any large complex financial institution levered at the House-proposed limit of 15×, a reasonable confidence interval surrounding its estimate of bank capital would be greater than 100% of the reported value. In English, we cannot distinguish “well capitalized” from insolvent banks, even in good times, and regardless of their formal statements. Den Rest des Beitrags lesen »

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Eastern European Growth – Coming Rapidly off the Boil?

Geschrieben von hkarner am 25. August 2011

Author: Edward Hugh · August 22nd, 2011 · RGE EconoMonitor

The latest round of EU GDP data, brought to light a reality which many who have been closely following the economies of Eastern Europe already suspected: that the heavily export dependent economies in the region would almost inevitably be dragged down by the rapid slowdown in Europe’s principal economic motor, the German economy (see this post for background).

The Czech Republic, Hungary, Slovakia, Bulgaria and Romania all reported slower GDP growth in the second quarter, due in large measure to the disappointing performance of their German neighbour, central Europe’s most important trading partner. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rich EU Members Lose Patience with the ‘Olive Zone’

Geschrieben von hkarner am 25. August 2011

Date: 23-08-2011
Source: SPIEGEL
Subject: Resentment in the North

Rich EU Members Lose Patience with the ‘Olive Zone’

The rich countries of the northern euro zone are bearing the brunt of bailing out their debt-stricken fellow members. Resentment is growing among their populations, helping euroskeptic right-wing populists to win support. But there is little awareness of how much the European Union has done for their own countries.

Officially, of course, the one-euro coin is worth the same everywhere. But given the current state of the euro zone, you could be forgiven for thinking that the coin with the Greek owl or Spanish king on its reverse is worth less than one bearing, say, a German eagle or the silhouette of the Netherlands’ Queen Beatrix. Den Rest des Beitrags lesen »

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Forum Alpbach: IHS erwartet kein Nulldefizit bis 2021

Geschrieben von hkarner am 24. August 2011

23.08.2011 | 14:04 | APA (wirtschaftsblatt.at)

Das Nulldefizit ist für Österreich in weiter Ferne. So sieht es zumnindest das Institut für Höhere Studien (IHS). Für den Schuldenabbau sind Reformen und Einsparungen notwendig. Die „Frühpensionskultur“ will Wirtschaftskammer-Chef Leitl abschaffen.

Österreich wird auch in den kommenden zehn Jahren kein Nulldefizit verzeichnen können. Eine entsprechende Modellrechnung präsentierte der Chef des Instituts für Höhere Studien, Bernhard Felderer Dienstagmittag am Rande des Forum Alpbach. Demnach würde das Defizit 2021 noch immer bei rund 1,8 Prozent des BIP zu liegen kommen. Die Staatsschuldenquote würde bis dahin zwar auf 65 Prozent gedrückt, die 60-Prozent-Marke sei aber ohne zusätzliche Reformen und Einsparungen nicht erreichbar.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl gab zu bedenken, dass das Nulldefizit in Wahrheit seit einem halben Jahrhundert verfehlt worden sei. Der einmalige Ausreißer zu Beginn des Jahrtausends sei nur ein statistischer Zufallstreffer gewesen.

Der Kammerchef erwartet nun von der Regierung, eine entsprechende Ansage zu machen. Dass es diese noch nicht gibt, lastet Leitl freilich nicht Finanzministerin Maria Fekter (V) an. Denn die könne auch kein entsprechenden Ankündigungen machen, wenn nicht die gesamte Regierung eine entsprechend konsistente Politik betreibe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wulff kritisiert Euro-Währungshüter scharf

Geschrieben von hkarner am 24. August 2011

Endlich glasklare Aussagen eines deutschen Politikers. Haben Sie den österr. Präsidenten schon Ähnliches sagen gehört?

Übrigens: Wulff hat unser Schlagwort vom „Nasenring“ übernommen, auf diesem Weblog ist das Schlagwort bei 2.527 Eintragungen bereis 169 mal verwendet worden! (hfk)

Mittwoch, 24. August 2011, 15:41 Uhr, Reuters

Berlin/Frankfurt (Reuters) – Bundespräsident Christian Wulff hat die Europäische Zentralbank wegen des Ankaufs von Staatsanleihen ungewöhnlich scharf kritisiert.

Die obersten Hüter des Euro gingen über ihr Mandat hinaus, sagte Wulff am Mittwoch auf einer Konferenz von Wirtschaftsnobelpreisträgern in Lindau am Bodensee. „Dies kann auf Dauer nicht gutgehen und kann allenfalls übergangsweise toleriert werden. Auch die Währungshüter müssen schnell zu den vereinbarten Grundsätzen zurückkehren.“

Er halte den massiven Aufkauf von Anleihen einzelner Staaten durch die EZB für rechtlich bedenklich, erklärte Wulff. Artikel 123 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbiete der EZB den unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln, um die Unabhängigkeit der Notenbank zu sichern. „Dieses Verbot ergibt nur dann Sinn, wenn die Verantwortlichen es nicht durch umfangreiche Aufkäufe am Sekundärmarkt umgehen.“ Der indirekte Kauf von Staatsanleihen sei im Übrigen noch teurer als der direkte. Wieder verdienten Finanzmarktakteure Provisionen ohne jedes Risiko. Den Rest des Beitrags lesen »

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Out of Control: The Destructive Power of the Financial Markets

Geschrieben von hkarner am 24. August 2011

Date: 22-08-2011
Source: Spiegel

Speculators are betting against the euro, banks are taking incalculable risks and the markets are in turmoil. Three years after the Lehman Brothers bankruptcy, the financial industry has become a threat to the global economy again. Governments missed the chance to regulate the industry, and another crash is just a matter of time. By SPIEGEL Staff.

The enemy looks friendly and unpretentious. With his scuffed shoes and thinning gray hair, John Taylor resembles an elderly sociology professor. Books line the dark, floor-to-ceiling wooden shelves in his office in Manhattan, alongside a bust of Theodore Roosevelt and an antique telescope.

Taylor is the chairman and CEO of FX Concepts, a hedge fund that specializes in currency speculation. It’s the largest hedge fund of its kind worldwide, which is why Taylor is held partly responsible for the crash of the euro. Critics accuse Taylor and others like him of having exacerbated the government crisis in Greece and accelerated the collapse in Ireland. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die FAZ führt den neoliberalen Widerstand an

Geschrieben von hkarner am 23. August 2011

Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Mit dieser Art von Polemik disqualifiziert sich die FAZ wohl von selbst. Der Unterton ist einer seriösen Zeitung nicht würdig ! Dieer Artikel ist offensichtlich dem Herausgeber Schirrmacher nicht vorgelegt worden!(GR und hfk)

Die Untergangspropheten

Der eine sieht in einem Krieg gegen Außerirdische die letzte Rettung, der andere schließt Massenproteste auch in Amerika nicht mehr aus: Die Ökonomen Paul Krugman und Nouriel Roubini sehen das Ende des kapitalistischen Systems gekommen.

Von Patrick Welter

Sein Denken ist rein keynesianisch geprägt: Paul KrugmanSein Denken ist rein keynesianisch geprägt: Paul Krugman

23. August 2011 2011-08-23 08:53:55

In turbulenten Zeiten an der Börse haben Untergangspropheten Hochkonjunktur. In den Vereinigten Staaten sind das die Ökonomen Paul Krugman und Nouriel Roubini. Der eine erwog jüngst die Chancen, mit einen Krieg gegen Außerirdische die Weltwirtschaft vor der Rezession zu retten. Der andere sieht den Kapitalismus mit Verweis auf Karl Marx dem Untergang geweiht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa – ein Kontinent ohne Eigenschaften

Geschrieben von hkarner am 23. August 2011

von Klaus Woltron. 20/8/2011

http://www.woltron.com/fileadmin/Dateien/Presseartikel/Ein_Kontinent_ohne_Eigenschaften.pdf

„.....ein Mann ohne Eigenschaften!“ „Was ist denn das?“ „Nichts, eben
nichts....jede schlechte Handlung wird ihm in irgendeiner Beziehung gut erscheinen....
nichts ist für ihn fest.....jede seiner Antworten ist nur eine Teilantwort, jedes
seiner Gefühle nur eine Ansicht.....“
Diese Zitatensammlung aus dem „Mann ohne Eigenschaften lässt sich in eindrücklicher
Weise auf den Zustand unseres schwächelnden Staatenbundes anwenden. Ein
Land hat viele Gesichter: Das der Landschaft, des Menschenschlags, der Religion,
Kultur, Kunst und Wissenschaft, der Freund – und Feindschaften, der Wirtschaft.
Seine Geschichte lebt in stets neu verstandener Form fort. Die Befindlichkeiten der
europäischen Völker sind höchst unterschiedlich: Ein bedächtiger Schwede wird
den sorglosen Italiener, eine schwermütige Portugiesin den lebensfrohen Griechen
im Urlaub erfrischend finden. Ansonsten verbindet sie - gefühlt - fast nichts, außer
einer pubertierenden Wirtschaftsunion und der ungeliebten Zentrale in Brüssel.
Wenn, wie es jüngst evident wird, auch dieses Bindeglied ein fragiles ist: Was bleibt
dann noch? Den Rest des Beitrags lesen »

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Vertrauensbildung á la Finanzwirtschaft

Geschrieben von hkarner am 23. August 2011

Bei aller Kritik an den USA eines scheint immer noch zu funktionieren: langfristig werden kriminelle Machinationen aufgedeckt. Ob sie angemessen verfolgt werden und die Schuldigen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden ist eine andere Frage. Es scheint so, dass gerade im Finanzbereich die kriminellen Organisationen sich strafrechtlicher Verfolgung durch Bezahlung einer „kleinen Gebühr“ entziehen können, außer es handelt sich um nicht schützenswerte Einzelpersonen oder um „Prügelknaben“ deren Aufgabe es ist das hinter ihnen wirkende System zu schützen (bis Gras darüber gewachsen ist und sie dann wieder ohne großes Aufsehen in die Gesellschaft eingegliedert werden!)

Das wäre doch einmal etwas für unsere Bankenaufseher zu prüfen ob unsere Bankenwelt frei von solchen oder ähnlichen Betrügereien ist! (GR)

Amid all the market volatility and weakness in the financial sector of late, you may have missed this WSJ front page story: „States Go After Big Bank on Forex“.

The story is about growing scandal in the banking industry centered around banks allegedly overcharging pension funds for currency transactions. Den Rest des Beitrags lesen »

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