Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für Juli 2011

Als Sicherheit für die EZB: Ronaldo unterm Rettungsschirm

Geschrieben von hkarner am 27. Juli 2011

25.07.2011, 17:55, SZ

Von Javier Cáceres, Madrid

Der teuerste Fußballer aller Zeiten: Um Cristiano Ronaldo zu kaufen, hatte sich Real Madrid ordentlich bei der spanischen Sparkassengruppe verschuldet. Das Finanzhaus will nun neues Geld von der Europäischen Zentralbank, doch die verlangt Sicherheiten. Und die Sparkasse bietet: Ronaldo.

Wenn der Fußball ein gutes Geschäft wäre, so pflegte die ehemalige FC-Barcelona-Legende Josep Samitier zu sagen, „würde er den Banken gehören“. Samitier ist längst tot, und die Zeiten haben sich gewandelt. Längst werden Fußballwettbewerbe wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League von Kredithäusern gesponsert. Und nicht wenige Menschen nahmen den Aprilscherz, das von der Pleite bedrohte Euro-Land Portugal würde seinen Star Cristiano Ronaldo verkaufen, um die Staatspleite abzuwenden, für bare Münze.

Real Madrid's Cristiano Ronaldo sits on the field after missing a scoring chance in the first half of their World Football Challenge soccer match against CD Guadalajara in San DiegoReal Madrids Cristiano Ronaldo nach einem Fehlschuss. (© REUTERS)

Kein Witz ist hingegen, was nun in Spanien bekannt wurde: Der Sparkassenverbund Bankia will Forderungen an Spaniens Fußballrekordmeister Real Madrid aus millionenschweren Transferdeals als Bürgschaft hinterlegen, um sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) frisches Geld zu borgen. Es geht dabei um Ronaldo und den Brasilianer Kaká, die beide bei Real spielen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Preparing for the (Possible) China Crash

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Business Week, July 18, 2011

While a big slowdown would hurt Chinese the most, collateral damage would still be huge

By Dexter Roberts

Moody’s Investors Service (MCO), the credit ratings agency, says China has underestimated by half a trillion dollars the exposure of state-owned banks’ loan portfolios to local governments. Despite five interest rate hikes since last October, inflation is now running at 6.4 percent, the fastest since 2008. Second-quarter gross domestic product grew at 9.5 percent, its slowest pace in almost two years.

No one is writing off China. An April Bloomberg survey of economists estimated the economy would grow more than 9 percent this year. The government is flush with cash and ready to prop up key banks and companies in case things get dicey. Yet bearish investors, such as James Chanos of Kynikos Associates, question whether China can beat inflation and stop over-investing in real estate projects and factories without triggering a hard landing. “A lot of people in the broader market are now asking these questions that they weren’t asking before,” says Patrick Chovanec, a business professor at Tsinghua University. “Before, the China story was so powerful that it overcame all doubt. Now there has been a big shift in sentiment.” Den Rest des Beitrags lesen »

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According to the bond markets, the loser in Greek rescue is–drumroll–Germany

Geschrieben von stgara am 26. Juli 2011

Posted By Jim Jubak On July 26, 2011 @ 1:04 pm In Leading Indicators | No Comments

If there’s a developed economy bond that’s in trouble right now, it’s—oddly enough—not the U.S. Treasury but the German government 10-year Bund, the European standard for safety.

The bond market has spent the last weeks counting up the potential costs of the second Greek rescue package—as well as the first rescue packages for Greece, Ireland, and Portugal—and it doesn’t like the math. The actual $155 billion tacked onto the bill in last week’s proposed plan sure didn’t help.

The problem for the German government bond is that Germany is scheduled to pick up about 27% as its share of the total $525 billion bailout bill—so far. The German economy may be growing faster than the U.S., its budget deficit may be much smaller, and the country’s AAA credit rating much less precarious, but Germany is also a much smaller economy: At a GDP of $2.94 trillion to the U.S. GDP of $14.7 trillion, Germany’s $142 billion “contribution” to the EuroZone’s rescue funds is equal to $710 billion for an economy the size of the United States. Den Rest des Beitrags lesen »

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Scary Chart of the Day : Vulnerable(?) Bank(s)

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Author: Emre Deliveli · July 21st, 2011 · RGE EconoMonitor

Following up on Rebecca Wilder’s really interesting post, I came up with my own scary picture, at least if you are a Turkey economist, Turk or somehow exposed to Turkish banks:

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Recession Warning in Europe’s Periphery

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Author: Edward Hugh · July 25th, 2011 · RGE EconoMonitor

As Europe’s leaders struggle to convince markets that their Greek debt problem-resolution-proposals are actually viable, and will really do the trick, last weeks flash PMI readings seem to have attracted rather less attention than they might. Nonetheless, the fact of the matter is that it is steadily becoming clearer that the current slowdown in Eurozone economic growth is turning into something more than just another one of those pesky “soft patches”. The pace of economic expansion in core Europe has slowed dramatically, falling back in July for the third consecutive month, according to the latest flash PMI. Commenting on the flash results Chris Williamson, Chief Economist at Markit said: “The Eurozone recovery lost almost all of its momentum in July, recording the weakest growth since August 2009 when the recovery first began. Excluding the financial crisis, the July survey was the most downbeat since the Iraq war in 2003, and consistent with a flat trend in quarterly gross domestic product.

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Auch die Italiener plündern ihre Konten

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Neben den Iren, Griechen …

Wirtschaftswoche.de, 26/7

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USA Das Ende der Supermacht

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Rasant steigende Staatsschulden, hohe Arbeitslosigkeit, blutleeres Wachstum und eine kränkelnde Industrie – Amerika ist zum Problemfall für die Weltwirtschaft geworden. Ist der Niedergang der größten Volkswirtschaft der Welt noch aufzuhalten?

Demonstrant als Uncle SamSo viel Selbstzweifel in God’s own country hat es schon lange nicht mehr gegeben laif Den Rest des Beitrags lesen »

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Wechsel in Aufsichtsrat: Empörung über Ackermanns Zukunftspläne

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Handelsblatt.com, 26/7

Keine Aufregung. „Der gefährlichste Bankmanager der Welt“ lt. Ex-IMF Chefökonom Johnson  hat doch schon ganz andere Sachen getan! (hfk)

Der Wechsel von Josef Ackermann vom Vorstands- zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank stößt auf massive Kritik. In der Politik wird darin ein klarer Verstoß gegen den Corporate Governance Codex gesehen.

Josef Ackermann. Quelle: AFP

Düsseldorf. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), hat scharfe Kritik am geplanten Wechsel von Josef Ackermann vom Vorstandsvorsitz der Deutschen Bank in den Aufsichtsratsvorsitz des Instituts geäußert. „Für mich ist es nicht akzeptabel, dass er mit großem Brimborium einen Corporate Governance Codex fordert und auf der anderen Seite die Deutsche Bank sich selbst bei dem ersten sich bietenden Anlass nicht an diesen Kodex hält“, sagte Pfeiffer. „Corporate Governance nach Gutsherrenart ist weder vorbildlich noch akzeptabel.“

Pfeiffer blickte auch mit gemischten Gefühlen auf das bisherige Wirken Ackermanns zurück. Einerseits seien die Verdienste von Ackermann um die Deutsche Bank und den Standort Deutschland unbestritten. „Insbesondere hat er es geschafft, die Deutsche Bank verhältnismäßig solide durch die Finanzkrise zu steuern“, sagte der CDU-Politiker. „Andererseits gibt es auch falsche und unsensible Entscheidungen und Aktivitäten“, fügte Pfeiffer mit Blick auf die Millionenabfindung im Übernahmefall Mannesheim-Vodafone hinzu. „Da stand Ackermann meines Erachtens in keinem guten Licht.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Uhr läuft ab!

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

Nicht nur in Amerika

http://www.usdebtclock.org/

sondern auch in Österreich (wenn auch weniger beeindruckend!)

http://www.staatsschulden.at/

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VEREINT EUCH: Gegen den Wirtschafts-Faschismus – Für eine starke Demokratie!

Geschrieben von hkarner am 26. Juli 2011

22. 07. 2011 | Von: Otmar Pregetter | Veröffentlicht bei „The Intelligence“

euro_falle„Hier in Frankreich herrscht gegenwärtig die größte Ruhe. Nur ein leiser, monotoner Tropfenhall. Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabträufeln in die Kapitalien, welche beständig anschwellen. Man hört ordentlich, wie sie wachsen, die Reichtümer der Reichen. Dazwischen das leise Schluchzen der Armut. Manchmal klirrt etwas wie ein Messer, das gewetzt wird“. (Heinrich Heine 1842)

Nach Teil 1 (Führt der „Bankrott“ des EURO zu einem neuen (wirtschaftlichen) Faschismus?) und Teil 2 (Nach dem Euro: Mehr Demokratie – statt Faschismus!) hier der dritte und letzte Teil

Seit Jahrhunderten wissen die Eliten über die verheerende Wirkung des Geldsystems Bescheid, trotzdem gelang es nie, dieses zugunsten der Mehrheit der Bevölkerung zu ändern. Die Verquickung zwischen den Akteuren der Macht – Kaiser, Könige, Zentralbankern und dem Geldadel – war immer so eng, dass sich die Profiteure des Systems durchsetzten. Jene Regierungschefs, die die Menschen aus der Schuldsklaverei befreien und dem Staat wieder sein „Sovereign Money“ zurückgeben wollten, kamen unter mysteriösen Umständen ums Leben, wie J.F.K. 1963. Den Rest des Beitrags lesen »

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