Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für Februar 2011

Deflation Die japanische Malaise

Geschrieben von hkarner am 21. Februar 2011

Zeit Online, 21/2

Eine alternde Gesellschaft und hohe Schulden: Japan kommt nicht aus der Krise. Die Probleme des Landes könnten auch auf Deutschland zukommen.

  • Von: Felix Lee
  • Datum: 21.2.2011 – 15:34 Uhr

© dpa

Ein Japaner läuft an einem Werbeplakat in Tokyo vorbeiEin Japaner läuft an einem Werbeplakat in Tokyo vorbei 

Japans Finanzminister Kaoru Yosano war offensichtlich sehr um gute Stimmung bemüht. „Japan begrüßt Chinas Aufstieg zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt“, sagte er vor versammelter Presse bei der Vorstellung der jüngsten Konjunkturdaten und lächelte in die Kamera. Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas sei wichtig für die gesamte Region, betonte er. Und im Übrigen gehe es ja nicht um „das Wetteifern um Ranglisten, sondern um das Wohl der Menschen“.

Dem japanischen Finanzminister war anzumerken, dass ihm diese Worte nicht leicht über die Lippen gingen. Immerhin war Japan 42 Jahre lang die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Im vergangenen Jahr musste das Land den Titel des Vizeweltmeisters jedoch an China abtreten. Zugleich weiß Yosano aber: Japan hat dem aufstrebenden Nachbarn viel zu verdanken. Würde es China nicht geben, würde Japan noch tiefer in der wirtschaftlichen Misere stecken. Daher die aufgesetzte gute Laune.

Nur dem Export ist es zu verdanken, dass Japans Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember 2010 auf das Jahr hochgerechnet um 1,1 Prozent schrumpfte und nicht um 2,2 wie zunächst befürchtet. Im Gesamtjahr 2010 wuchs die japanische Wirtschaft damit um 3,9 Prozent. Das an sich klingt gar nicht mal so schlecht. Ist es aber. Denn in Japan herrscht seit mehr als zehn Jahren mehr oder weniger Deflation. Wird sie herausgerechnet, dümpelt das Wachstum bei mageren zwei Prozent vor sich hin. Für asiatische Verhältnisse ist das wenig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tiger Mothers and the History of the Chinese Examination System

Geschrieben von hkarner am 21. Februar 2011

Rick Bookstaber , Feb 17, 2011 1:57PM

In the Ming Dynasty, (1368 – 1644), China established an examination system as a merit-based approach for appointments to government office. There were three levels to the exams, with the final cut then coming through an examination administered by the Emperor himself. The subject matter of the exams was standardized beyond anything we see today. It was based on a limited set of ancient works, stripped of any contemporary additions. The examinations depended exclusively on the memorization of these classics. The exams were administered in a way that assured anonymity. Those reaching the third level wrote in separate cells, the equivalent of modern-day cubicles. After days of writing, they literally threw their papers over a wall, where the writing was copied by a scribe to assure there would be no tell-tale indications of the examinees.

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Ökonom: „Finanzminister müssen lügen“

Geschrieben von hkarner am 21. Februar 2011

21.02.2011 | 10:49 | von oliver Grimm (Die Presse)

Daniel Gros plädiert dafür, Griechenland noch heuer zu entschulden und Europas Banken zu sanieren. Die „Wirtschaftsregierung“ von Merkel und Sarkozy hält er für einen reinen PR-Gag. Ein „Presse“-Interview.

Herr Gros, haben wir eine Krise des Euro, eine Krise der hoch verschuldeten Staaten – oder eine Krise der europäischen Banken?

Daniel Gros: Es ist eine allgemeine Schuldenkrise. Manchmal handelt es sich um Schulden des Staates: Griechenland. Manchmal handelt es sich um Schulden der Banken: Irland. Aber am Ende werden Staatsschulden immer auch Bankschulden – und Bankschulden immer auch Staatsschulden. Dieser Schuldenkomplex ist in beiden Fällen sehr schwer zu lösen. 

Unsere Regierungen tun so, als hätte man dieses Problem bis 2013 eingedämmt.

Wenn man das Problem bis 2013 hinausschiebt, ist es unlösbar geworden. Denn 2013 sind alle Schulden des griechischen Staates Schulden an die Europäische Union geworden, weil sukzessive alle fälligen Altschulden zurückbezahlt wurden. Dasselbe gilt für Irland. Das Problem muss jetzt angepackt werden.

Wie?

Mein Vorschlag ist, die Abschläge zu benutzen, zu denen die griechischen und irischen Anleihen derzeit auf den Märkten gehandelt werden. Der Europäische Rettungsfonds könnte also den Investoren, die griechische und andere Papiere halten, folgendes Angebot machen: Bitte sehr, ihr könnt sie zum Marktwert umtauschen gegen europäische Papiere, die sehr liquide sind. Damit kann man die meisten griechischen Schulden zu einem Abschlag von 20 oder 30Prozent einsammeln.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Saws to ploughshares

Geschrieben von hkarner am 20. Februar 2011

Date: 20-02-2011
 Source: The Economist
 

ACROSS the European Union, countries are finding it difficult to provide jobs for their citizens. Youth unemployment is a particular concern. But even for those lucky enough to be in work, the pattern of employment varies widely across the continent.

Using data from Eurostat, the official EU statistics body, our interactive chart, below, breaks down the employment make-up of each of the 27 EU member states, along with Norway.
The ex-communist countries that joined the EU after 2004 lead the industry pack, while work forces in the richer, northern states tilt towards services. Romania and Bulgaria, the two poorest and newest EU members, top the agriculture list.

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A Random Walk Around the Frontlines

Geschrieben von hkarner am 20. Februar 2011

Heute, 20. Februar 2011, vor 17 Stunden | John Mauldin

In This Issue:

An Improving Economy
But Where Are the Jobs?
Time for the Fed to Declare Victory and Go Home
Home, Fed Friday, and Tokyo

An Improving Economy

The US economy continues to improve in fits and starts. While industrial production was down 0.1% in January, much of it was weather-related, and December was revised up to a healthy 1.2%. Production surveys indicate that production is likely to continue its upward trend.

Inflation is turning back up. The ECRI Future Inflation Gauge has been up for three straight months and is starting to show that worries about deflation, absent a shock to the economy, are going away. Core inflation is still up only 1% from a year ago, while overall inflation is up 1.6%.

But I want you to note the chart below from the recent BLS release. Notice that inflation for the last six months has risen rather smartly. And for the last three months inflation on an annualized basis is running over 3%, if I did the math correctly.

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Reflexivity, Historic Shifts and New Systemic Economics

Geschrieben von hkarner am 20. Februar 2011

Carlo Resta  RGE Monitor, Feb 17, 2011 7:22PM

The assumptions of the efficient market hypothesis and self equilibrium, previously widely acclaimed, led to unsound economic decisions. They created an intellectual complacency that overlooked the risks behind the ongoing structural crisis. New concepts should guide our future analysis and build the foundations of a new economic and financial theory.

 

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Why No One on Wall Street Goes to Jail

Geschrieben von hkarner am 20. Februar 2011

 Yves Smith, Feb 17, 2011 6:58PM

There’s a fine new piece by Matt Taibbi on the utter lack of criminal prosecutions on Wall Street, particularly of the big perps. He goes through a series of well known instances of actual (to everyone save the prosecutors) cases of chicanery, ranging from Freddie Mac accounting fraud, the protection of Morgan Stanley CEO from insider trading charges, Lehman’s misleading reporting of restricted stock payments, and gives the sordid details of how whistleblowers were ignored and aggressive SEC staff like Gary Aguirre were fired.

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Einigung erzielt:G20-Staaten wollen Ungleichgewichte messen

Geschrieben von hkarner am 19. Februar 2011

Handelsbltt.com, 19/2….
Die 20 größten Industrienationen wollen künftig Schulden und andere Indikatoren messen, um Ungleichgewichte zwischen den Staaten festzustellen. Bis zuletzt war umstritten, ob auch Leistungsbilanz-Daten einbezogen werden.

Paris. Die Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenstaaten hätten ein Bündel von fünf Indikatoren festgelegt, mit dem die gefährlichen Ungleichgewichte „frühzeitig und präzise“ erkannt werden sollen, meldete die Agentur dapd am Samstag. Bei den Indikatoren handelt es sich um die Wechselkurse, die öffentlichen und privaten Schulden, Währungsreserven sowie den besonders umstrittenen Punkt der Leistungsbilanz. Den Rest des Beitrags lesen »

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G-Zero: No Summit Necessary

Geschrieben von hkarner am 19. Februar 2011

Discussing the new balance of world power, with Ian Bremmer, Eurasia Group, and Nouriel Roubini, Roubini Global Economics.

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Why We Should Raise Taxes on the Super-Rich and Lower Them on the Middle Class

Geschrieben von hkarner am 19. Februar 2011

Robert Reichs’s Blog, Tuesday, February 15, 2011

My proposal to raise the marginal tax to 70 percent on incomes over $15 million, to 60 percent on incomes between $5 million and $15 million, and to 50 percent on incomes between $500,000 and $5 million, has generated considerable debate. Some progressives think it’s pie-in-the-sky. Here, for example, is Andrew Leonard, a staff writer for Salon:

A 70 percent tax bracket for the richest Americans is pure fantasy – even suggesting it represents such a fundamental disconnect with the world as it exists today that it is hard to see why it should be taken seriously. I would be deeply worried about the sanity of a Democratic president who proposed such a thing.

Fantasy? I don’t know Mr. Leonard’s age but perhaps he could be forgiven for not recalling that between the late 1940s and 1980 America’s highest marginal rate averaged above 70 percent. Under Republican President Dwight Eisenhower it was 91 percent. Not until the 1980s did Ronald Reagan slash it to 28 percent. (Many considered Reagan’s own proposal a “fantasy” before it was enacted.) Den Rest des Beitrags lesen »

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