Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für November 2010

The World Is Adrift as Nations Skirmish

Geschrieben von hkarner am 24. November 2010

 Date: 23-11-2010
 Source: YaleGlobal Kishore Mahbubani

As the world becomes totally integrated, organizing principles and institutional structures have not kept up. Members of the G-20, the global group of powerful economies, continue to jockey, avoiding the tough assessments and sacrifices required to resolve pressing global issues from climate change and terrorism to economic crises. Former Singapore diplomat and author Kishore Mahbubani relies on an analogy, comparing the Earth to a boat: Long ago, nations could act as individual vessels and avoid one another. But a shrunken, interconnected world is now similar to one large ship, with every nation occupying a separate cabin: Irresponsibility in one cabin disrupts the others; with no captain or crew, there’s minimal coordination or direction. Too often national leaders prioritize interests of their own nation over those of the globe, argues Mahbubani. Selfish, irrational behavior of nations is unconscionable, recklessly endangering the planet. – YaleGlobal

However powerful, nations can’t protect themselves without protecting the globe 

SINGAPORE: We live in a world of rising global angst, with a slew of global problems defying solution. Nobody knows what will happen to key global currencies even a year from now. Unemployment remains persistent in several developed countries. Social dissatisfaction is rising. Global warming defies a solution. Global terrorism continues.

Against the backdrop of this rising global angst, the leaders of the 20 most powerful countries met in Seoul November 11 and 12. Other than the release of fanciful communiqués and statements, nothing happened. The overwhelming consensus was the G20 leaders essentially failed to address the key global challenges we face. This failure should not come as a surprise, and a simple structural reason explains why.
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Meeting Minutes 23/11: „Gegen den Sittenverfall in Politik und Wirtschaft“

Geschrieben von klausgabriel am 24. November 2010

– Wirtschaftsbetrüger gelten als erfolgreiche Unternehmer, lügende Politiker werden nicht zur Verantwortung gezogen …

20101123_Meeting FBK

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Shadow over Asia

Geschrieben von hkarner am 24. November 2010

 
by David Galland, Managing Editor, The Casey ReportAn interview with Vitaliy Katsenelson Vitaliy, who was born in Murmansk, Russia, and moved to the U.S. in 1991, is an adjunct faculty member at the University of Colorado at Denver’s Graduate School of Business.

TCR: What our readers are looking for is a better sense of China and Japan, both of which are very important in the context of the global economy. As we have to start somewhere, let’s start with China.

Today the conventional wisdom is that somehow the Chinese economy is better managed than its competitors, very similar to how people viewed Japan in the 1970s and 1980s. Back then people were absolutely convinced that Japan was the superior country with superior policies and that its economy was unstoppable. We all know how that ended.

So, let’s start there. Is China’s system better than everyone else’s? Is it really possible the Chinese economy can keep steamrolling along?

VK: A few months ago, I watched a movie about Ayn Rand and it talked about how Americans in the 1930s looked at the Soviet Union’s flavor of managed economy as being superior to the American version of capitalism. At the time America was just coming out of the Great Depression, so that view made a lot of sense. So in the short run, and especially after the ugly side of creative destruction has paid us a visit, the grass of managed economy may look greener. 

So when we look at China, the conventional wisdom says that the government is very, very smart, and therefore they can do a very good job in steering the economy in the right way. Chinese government may have the best intentions, its leaders may have IQs of 250 each on a bad day, but it is impossible to centrally manage an economy of China’s size. Den Rest des Beitrags lesen »

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Krisen-Ökonom Max Otte: Irland-Hilfe verstößt gegen Maastricht-Vertrag

Geschrieben von hkarner am 23. November 2010

Handelsblatt.com, 23/11

Der renommierte Krisenökonom Max Otte hat rechtliche Bedenken an der Finanzhilfe für überschuldete Länder wie Irland geäußert. Der Wirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Worms sieht darin einen Verstoß gegen das im Maastricht-Vertrag festgelegte Verbot der Haftungsübernahme für Schulden (No-bailout-Klausel) eines Euro-Mitgliedstaates.

Max Otte: „Der Euro war ökonomischer Wahnsinn.“

Max Otte: „Der Euro war ökonomischer Wahnsinn.“

DÜSSELDORF. Mit der Einrichtung eines befristeten Euro-Schutzschirms für Pleitestaaten habe der Einstieg in die Transferunion begonnen, sagte Otte Handelsblatt Online. „Die Transferunion verstößt aber aus meiner Sicht klar gegen das Vertragswerk von Maastricht.“

Dass Staaten füreinander bürgen, werde zwar als zeitlich befristet dargestellt. „Doch diese durchschaubare Taktik wird bald entlarvt werden, wenn weitere Probleme auftreten“, warnte der Ökonom. Gleichwohl habe er „wenig Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht die Transferunion stoppen wird“, fügte Otte, da Verträge „Ausfluss politischen Handelns“ seien.

Klar sei für ihn aber dennoch, dass Deutschland der Hauptbürge für den Euro sei. „Das war von Frankreich politisch so gewollt und Helmut Kohl sowie heute Angela Merkel wehren sich kaum.“ Otte begründet dies damit, dass Deutschland aus seiner Sicht immer „eine naive und passive Strategie“ verfolgt habe, die sich auf Stabilitätsgarantien und Bürgschaftssausschluss beschränkte. „Frankreich wollte hingegen schon seit Ende der 80er Jahre die Bundesbank vergemeinschaften – was ja nun auch gelungen ist.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Visionär scheitert

Geschrieben von klausgabriel am 23. November 2010

Warum Nobelpreisträger Muhammad Yunus die Armen noch ärmer macht.

Ein höchst kritischer Artikel. Das Bashing ist eröffnet. Zu Recht?

Ein Visionär scheitert_Natur und Kosmos Nov 2010

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Selbstmord einer großen Idee

Geschrieben von klausgabriel am 23. November 2010

Mikrokredite gelten als Allheilmittel der Entwicklungspolitik. Doch sie treiben indische Frauen zu Verzweifl ungstaten

 Aus der Zeit, 18/11

Die Zeit 2010 47

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Warren Buffet: Lasst die Reichen zahlen

Geschrieben von hkarner am 23. November 2010

Wirtschaftsblatt-online vom 22.11.2010, 15:33

Der US-Milliardär Warren Buffet spricht sich für eine höhere Besteuerung der Reichen in den USA aus: „Ich denke, dass Menschen mit hohen Einkommen, so wie ich, deutlich mehr Steuern zahlen sollen. Uns geht es besser als je zuvor.“

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert.

Der US-Millionär Warren Buffet hat sich für höhere Steuern für Reiche ausgesprochen. Außerdem sollen die von der früheren US-Regierung eingeführten Steuervergünstigungen für Topverdiener nicht weiter verlängert werden.

Die Steuern für die Unterschicht, für den Mittelstand und vielleicht sogar für den obersten Mittelstand sollen dagegen noch weiter reduziert werden, so Buffett, Investmentguru und einer der reichsten Menschen der Welt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kurt Rothschild ist tot

Geschrieben von hkarner am 22. November 2010

Artikelbild: Man hat aus der großen Weltwirtschaftskrise gelernt, sagt Kurt Rothschild. Er wurde damals politisiert und sozialisiert - und vermisst heute eine "Unterschicht, die eine bessere Welt will". - Foto: STANDARD/HendrichÖsterreichs bester Nationalökonom, eine feine Persönlichkeit, ist heute im Alter von 96 Jahren.verstorben.

Dazu ein grossartiges Interview, das er vor einem Jahr Renate Graber vom Standard gegeben hat.

Da hab ich mir gedacht: Habt’s mich gern“

23. Oktober 2009, 17:09
  • Man hat aus der großen Weltwirtschaftskrise gelernt, sagt Kurt Rothschild. Er wurde damals politisiert und sozialisiert – und vermisst heute eine „Unterschicht, die eine bessere Welt will“.

  • Der Wiener Ökonom Kurt Rothschild erzählt, wie Österreich ihm nach seiner Rückkehr aus dem Exil begegnete

Der Wiener Ökonom Kurt Rothschild ist enttäuscht, dass über Reformen „nur geredet“ wird. Was Anna Netrebko und Josef Ackermann eint und trennt (Gehalt und Hübschsein), und wie Österreich ihm selbst nach seiner Rückkehr aus dem Exil begegnete, fragte Renate Graber.

STANDARD: Als ich Sie gefragt habe, ob Sie mit mir in einem Interview über Gott und die Welt reden möchten, sagten Sie: Über die Welt schon. Weil Sie Agnostiker sind?

Rothschild: Ja.

STANDARD: Man kann auch so gut leben?

Rothschild: Sicher. Aber nicht so, wie das Gott gerne hat.

STANDARD: Sie kommen aus einer jüdischen Familie, hat das Judentum keine große Rolle gespielt bei Ihnen?

Rothschild: Schon, deshalb bin ich ja 1938 aus Österreich weggegangen. Aber sonst war der Religionsunterricht schon alles, ab meiner Pubertätszeit war ich Freidenker.

STANDARD: Sie wurden diese Woche 95, zu Beginn der Weltwirtschaftskrise, 1929, waren Sie 15 Jahre alt. Sehen Sie Parallelen zwischen heutiger und damaliger Krise?

Rothschild: Die Gemeinsamkeit der Krisen besteht in ihrer Tiefe und darin, dass Real- und Finanzwirtschaftskrise ineinander greifen. Durch zwei Faktoren unterscheiden sie sich aber absolut voneinander: Damals waren die Leute schon arm, bevor die Krise kam; heute sind die betroffenen Länder relativ reich. Da ist Arbeitslosigkeit zwar genauso ein psychisches Problem, aber die Auswirkung auf den Lebensstandard ist bei weitem nicht vergleichbar. Und man hat aus der Krise einiges gelernt, daher ist es diesmal gelungen, nicht so tief zu fallen. In den Dreißigern kam man auf 25 Prozent Arbeitslosigkeit.

STANDARD: Was hat man diesmal besser gemacht?

Rothschild: Damals hat der Staat gespart, was die Bankenkrise beschleunigt und dazu geführt hat, dass die ohnedies geringe Nachfrage katastrophal gesunken ist. Man hat nun gelernt, dass der Staat gerade in schwierigen Zeiten seine Ausgaben erhöhen muss. Den Rest des Beitrags lesen »

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Keeping the Euro Jigsaw from Breaking Up

Geschrieben von hkarner am 22. November 2010

David Smith, Sunday Times
Nov 21, 2010 4:31PM

Ireland’s woes in recent weeks, indeed the panic over the euro’s ability to survive, can be put down to the clumsiness of Angela Merkel, the German chancellor and her insistence that investors in European sovereign debt should bear some of the cost of future eurozone crises. For future the markets read current, and panic ensued. 

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Who Gains from the Eurozone Fiasco? China

Geschrieben von hkarner am 22. November 2010

Nov 21, 2010 3:11PM, RGE Monitor

Ireland will get a package of support from the EU and the IMF.  Will the money and the accompanying policy changes be enough to stabilize the situation in Ireland or more broadly around Europe?  Does it prevent Ireland from restructuring its debt – or move the Irish (and other parts of the European periphery) further in that direction? 

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