Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für Oktober 2010

Darwin’s Law of Maladaptive Corporate Behavior (or, why bailouts are nearly always a terrible idea)

Geschrieben von hkarner am 21. Oktober 2010

Barry Ritholtz, The Big Picture
Oct 20, 2010 11:23AM
What is more important than survival?  On planet Earth, nothing. The most basic rule of life is SURVIVE. The Biological imperative of living things is to perpetuate their existence — survive, procreate, further the species. It is hardwired in the DNA of every living organism. 

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The Forces Driving the Euro-Area Sovereign Debt Crisis: International Risk, Fundamentals, Expectations, and Contagion

Geschrieben von hkarner am 21. Oktober 2010

Oct 18, 2010 5:02PM

A year following its onset the euro-area sovereign debt crisis continues unabated. Starting from Greece in autumn 2009, the crisis has since resulted in Greece’s withdrawal from international bonds markets and continues to put the bonds of Ireland, Portugal and Spain under significant pressure. To contain its fall-out, in May 2010 EU/EMU policy makers took extraordinary measures including an unprecedented in size (110 billion) EU/IMF-financed Greek rescue package; and the creation of a European stabilisation mechanism setting aside 750 billion euros for coping with crises similar to the Greek one over the next three years. These measures, however, have so far failed to calm markets, with the ongoing turmoil causing debates ranging from the crisis optimal short-run management to the euro’s long-term sustainability.  Den Rest des Beitrags lesen »

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How To Rev Up An Economy Stuck At ‘Stall Speed’

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

by NPR Staff

October 17, 2010

Listen to the Story

The American economy is aloft, says economist Nouriel Roubini. But barely.

„The economy is growing so slowly that like a plane that is slowing down very fast, it might reach a point of falling off the cliff,“ he tells NPR’s Guy Raz.

A Different View

Economic historian Niall Ferguson tells NPR’s Guy Raz that a second stimulus would carry with it a tremendous risk.

A Colo. construction site funded by federal stimulus money

Economy

Why Another Stimulus Might Not Help Us Rebuild

The New York University economist has a prescription for Washington: Cut payroll taxes for two years, extend the Bush tax cuts for everyone but the rich, and pass another stimulus bill. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Ich hatte einfach mehr Glück als Verstand“

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

 

Susanne Schmidt ist die einzige Tochter von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt und seiner Frau Loki.
Susanne Schmidt ist die einzige Tochter von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt und seiner Frau Loki.
Foto: Quirin Leppert/Börse Online
von Markus Hinterberger und Marcus von Landenberg, Capital 21/10

Die Ex-Bankerin und Finanzjournalistin Susanne Schmidt über den Wandel in der Londoner City, Aktien und britische Immobilien. Außerdem verrät die Tochter des Ex-Bundeskanzlers Helmut Schimdt, warum sie Zertifikate statt Aktien kauft.

Von wegen Schmidt Schnauze. Wer von Susanne Schmidt einen Auftritt wie von ihrem Vater Helmut erwartet, wird enttäuscht sein. Die Wahlbritin ist eine ruhige Dame, die jedwede Arroganz vermissen lässt. Nur bei Fragen zu ihren persönlichen Investments kommt dann doch der leicht schnodderige hanseatische Ton ihres Vaters durch.

Frau Schmidt, Sie schreiben in Ihrem Buch, dass sich, seit Sie vor rund 30 Jahren nach London kamen, der Geist der City verändert hat. Was hat sich konkret geändert?

Ich glaube, die große Umwälzung kam während der Thatcher-Ära durch die Deregulierung der City. Mit den ausländischen Banken – insbesondere den amerikanischen – gab es mehr Wettbewerb in der City. Man arbeitete länger und härter, trank mittags weniger Alkohol. Die Amerikaner waren berühmt dafür, dass sie drei Kundenlunches am Tag hatten – jedes 50 Minuten. Und sie brachten diese andere Bonuskultur mit, die mit ziemlich offenen Armen empfangen worden ist.

Auch von Ihnen?

Nicht, dass Sie meinen, ich hätte sofort Boni kassiert. Als der Wandel einsetzte, war ich immer noch in einer Filiale einer deutschen Bank tätig, und die Veränderungen haben sich dort zunächst nicht direkt ausgewirkt.

Gleichzeitig, so berichten Sie, ist viel um Sie herum passiert, so sind die meisten der traditionellen englischen Banken übernommen worden …

Ja, die sogenannten Merchant Banks. Die waren natürlich von einer anderen Sorte.

Sie bekommen leuchtende Augen, wenn Sie das sagen.

Wirklich? Wie dem auch sei, da ging es anders, viel ruhiger und gediegener zu. Da gingen Sie in die Chefetage und dann war da der grüne Filz, und dann hingen da die Ölporträts der Gründer und Vorstände und anderer älterer Herren.

Was halten Sie denn von einer Finanztransaktionssteuer, wie sie zurzeit wieder verstärkt diskutiert wird?

Ich würde die Einführung einer Transaktionssteuer eindeutig begrüßen, denn sie setzt beim Handeln an und nicht beim Gewinn oder bei den Einlagen. Das spekulative Handeln war ein wesentlicher Grund für die große Misere. Es bindet viele Ressourcen. Durch eine Transaktionssteuer würde das teurer und damit weniger profitabel werden. Außerdem würde die Transaktionssteuer sehr viel mehr Geld hereinbringen als eine Abgabe. Das Problem bei dieser Steuer ist aber, dass sie global eingeführt werden muss, denn sonst würden wir der Regulierungsarbitrage Tür und Tor öffnen. In den Vereinigten Staaten wird dieses Konzept, jedenfalls zurzeit, von der Regierung nicht gefördert. Deshalb erscheint ihre globale Einführung eher unwahrscheinlich.

Wo würden Sie noch ansetzen? Den Rest des Beitrags lesen »

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„Vollbremsung ohne Sicherheitsgurt“

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

Handelsblatt, 18/10

Starökonom Roubini verurteilt Deutschlands Sparkurs

Den Jubel über das Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik kann Nouriel Roubini nicht nachvollziehen. Der Untergangsökonom sieht darin eher das Ergebnis eines statistischen Effekts. Im Interview mit Capital bezeichnet er den Sparkurs der Regierung als „fatal“.

„Die deutsche Wirtschaft ist längst nicht wieder auf Vorkrisen-Niveau angekommen. Die aktuelle Wachstumsrate sieht zwar auf dem Papier gut aus, aber es handelt sich dabei vor allem um einen statistischen Effekt“, sagt Starökonom Nouriel Roubini im Interview mit Capital.

Gilt als der ewige Dr. Doom: Der 52-Jährige Nouriel Roubini   Gilt als der ewige Dr. Doom: Der 52-Jährige Nouriel Roubini

Deutschland könne sich derzeit so billig Geld leihen wie nie. „Angela Merkel sollte das ausnutzen und mit der Konsolidierung erst starten, wenn der Rest Europas wieder besser dasteht.“ Auch dann noch verlangsame das Umschalten auf Sparmodus das Wachstum. „Aber so würde wenigstens verhindert, was uns jetzt bevorsteht: eine Vollbremsung ohne Sicherheitsgurt.“
Selbst wenn Griechenland sein drakonisches Sparprogramm durchhalten sollte, sieht der als Crash-Prophet bekannt gewordene Ökonom erhebliche Risiken. „Der kleinste externe Schock genügt, und das griechische Schuldenproblem ist nicht mehr beherrschbar.“ Darum stelle sich für ihn nicht die Frage, „ob Griechenland pleite geht, sondern nur wann“. Der EU-Rettungsschirm könne den Ausfall hellenischer Anleihen lediglich verzögern – bestenfalls bis zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der Rest der Euro-Staaten in besserer Verfassung befinde, sagte Roubini.

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The Perfect Storm

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

Robert Reich, Monday, October 18, 2010

It’s a perfect storm. And I’m not talking about the impending dangers facing Democrats. I’m talking about the dangers facing our democracy.

First, income in America is now more concentrated in fewer hands than it’s been in 80 years. Almost a quarter of total income generated in the United States is going to the top 1 percent of Americans.

The top one-tenth of one percent of Americans now earn as much as the bottom 120 million of us.

Who are these people? With the exception of a few entrepreneurs like Bill Gates, they’re top executives of big corporations and Wall Street, hedge-fund managers, and private equity managers. They include the Koch brothers, whose wealth increased by billions last year, and who are now funding tea party candidates across the nation.

Which gets us to the second part of the perfect storm. A relatively few Americans are buying our democracy as never before. And they’re doing it completely in secret. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lautere Praktiken verderben US-Instituten das Geschäft

Geschrieben von stgara am 20. Oktober 2010

FTD, 20/10

10 Mrd. Dollar muss die Bank of Amerika abschreiben, da sie ihre US-Kunden bei Kreditkarten nicht mehr über den Tisch ziehen darf. Das ist bitter, lieben die US-Banken doch das Geschäft mit Subprime-Kunden.

Am Dienstag präsentierte die Bank of America  (BofA) ihr Quartalsergebnis, und was war? Richtig, es übertraf die Erwartungen. Übertreffen, das heißt wie stets, dass man sich die um Unangenehmes bereinigten Zahlen anguckt – bei der BofA also eine Firmenwertabschreibung in Höhe von 10,4 Mrd. Dollar. Kann man aber auch vergessen, denn die BofA stellt sofort klar, dass die Abschreibung „keinen Einfluss auf regulatorische oder handelbare Eigenkapitalquoten hat und die Liquidität nicht tangiert“, so weit, so selbstverständlich, „und darüber hinaus keinen Einfluss darauf hat, wie die Firma ihre Kunden weltweit bedienen kann“. Selbst das mag praktisch stimmen, trotzdem hinterlässt es wieder diesen schalen Nachgeschmack, wenn 10 Mrd. Dollar mehr oder weniger in der Bilanz keine Rolle spielen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zu viele Ausgaben für gestern, viel zu wenige für die Zukunft

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

19.10.2010 | 18:45 | Gastkommentar KARL AIGINGER (Die Presse)

Gerade angesichts der Budgetknappheit sollte überlegt werden, wie Österreich 2030 aussehen soll und was man dafür zahlen will.

Österreich ist eines der erfolgreichsten und reichsten Länder der Welt, unter den Top Five in Europa, unter den Top Ten der Industrieländer, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Und Österreichs Position wird noch besser, wenn man Sozial- und Umweltindikatoren einbezieht.

Österreich hat aber nur eine mittlere Position bei Zukunftsausgaben. Im Bereich Bildung liegen die Ausgaben im Mittelfeld, mit leicht sinkender Tendenz und mit großen Umsetzungsdefiziten. Im Pisa-Rating liegt Österreich um Platz 20. Die Zahl der Universitätsabsolventen liegt im europäischen Schlussfeld.

Kinder von AkademikerInnen studieren, Arbeiterkinder sehr viel weniger. Genderdifferenzen sind erheblich, Bildung ist vererbt wie in keinem anderen reichen Land.

Umweltausgaben standen traditionell weit oben auf der Agenda, Österreich verliert aber seit einigen Jahren immer mehr seine Spitzenposition und verfehlt die Kyoto-Ziele mit Bravour. Die Gesundheitsausgaben sind hoch, aber vor allem in kurative Medizin; im Präventionsbereich sind sie niedrig. Wohlstandskrankheiten und falsche Ernährung sind stärker verbreitet als in vielen anderen Ländern. Auch in der jungen Generation sind Dickleibigkeit, Alkohol- und Tabakkonsum häufig, mit stark steigender Tendenz. Den Rest des Beitrags lesen »

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Pröll’s Bildungsbudget

Geschrieben von hkarner am 20. Oktober 2010

Die Presse, 20/10

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