Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für Mai 2010

In Defense of Europe

Geschrieben von hkarner am 31. Mai 2010

  Date: 31-05-2010
 Source: NewsWeek

Now more than ever, it’s not smart to bet on the EU’s demise.

In ancient Greece, Cassandra warned of the fall of Troy, and no one listened. Today, after the Greek financial crisis, Cassandras are everywhere, predicting the collapse of the euro, if not the European Union itself. Everyone is listening.

Yet extreme pessimism is premature. History teaches us that it is too soon to count Europe out. Headline-chasing observers have often predicted the Union’s imminent demise. They have generally been proved wrong. In the 1960s, when France’s President Charles de Gaulle vetoed British entry and withdrew from the Common Market, bringing European decision making to a halt for six months, some believed the experiment was finished. In the early 1980s, journalists used the phrases “Euro-sclerosis” and “Euro-pessimism” to describe the mood in Brussels. A few years later, Europe launched the single-market program. Economists uniformly rejected the euro as unworkable. Now it is reality. Just five years ago, in the wake of referendum defeats in France, the Netherlands, and Ireland, the European Constitution seemed moribund. Now it is law. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bundesbanker vermuten französisches Komplott

Geschrieben von hkarner am 31. Mai 2010

EZB kauft griechische Staatsanleihen

EZB-Zentrale in Frankfurt am Main: Bundesbanker sind über Anleihen-Käufe irritiert

EZB-Zentrale in Frankfurt am Main: Bundesbanker sind über Anleihen-Käufe irritiert

Der Spiegel Online, 20/5/10

Deutschlands oberste Banker sind irritiert: 25 Milliarden Euro hat die EZB bisher für griechische Staatsanleihen ausgegeben. Nach SPIEGEL-Informationen vermutet die Bundesbank, dass damit vor allem Paris gedient wird – so könnten französische Institute ihre Schrottpapiere loswerden.

 

Hamburg/Berlin – In Frankfurt am Main wundert sich in diesen Tagen mancher: Der Kauf von Staatsanleihen hochverschuldeter Euro-Länder durch die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt nach SPIEGEL-Informationen für erhebliche Irritationen in der Bundesbank. Den Rest des Beitrags lesen »

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Solvency II – jetzt bevorzugen sich die Staaten schon unverhohlen selber!

Geschrieben von hkarner am 31. Mai 2010

Im Grunde ist die Erhöhung der Unterlegung mit Eigenkapital für Versicherungen erfreulich. Aber Staatsanleihen werden weiterhin als gesichert gehandelt und brauchen kein Unterlegung: haben die noch immer nicht kapiert, was in Griechenland passiert ist? Oder wird der Kauf von Staatsanleihen durch Versicherungen weiterhin von den EU-Staaten und der EZB Vollkasjo-versichert? – und das ohne Selbstbehalt!!! (hfk)

Quelle: Europäische Komission

Solvency I

Die Solvabilitätsspanne ist der Eigenkapitalbetrag, den ein Versicherungsunternehmen verpflichtet ist, gegen unvorhergesehene Ereignisse vorzuhalten. Solvenzanforderungen gibt es seit den siebziger Jahren. In der in den neunziger Jahren angenommen „Dritten Generation der Versicherungsrichtlinien“ wurde beschlossen, die EU-Solvenzregeln zu überprüfen. In Anschluss an diese Überprüfung wurde eine begrenzte Reform Solvenzanforderungen vom Europäischen Parlament und vom Rat in 2002 beschlossen. Diese Reform ist als „Solvabilität I“ bekannt.

Solvency II Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum Deutschland Europas größter Krisenprofiteur ist

Geschrieben von hkarner am 30. Mai 2010

29. Mai 2010, 18:24 Uhr

Von Kai Lange

Europa bebt, aber der deutsche Leitindex hält sich wacker. Die Gründe für die Dax-Stärke sind einfach und erfreulich zugleich: Staat, Firmen und Verbraucher profitieren von der Euro-Schwäche, den niedrigen Zinsen und dem Ruf Deutschlands als sicherer Hafen.

Hamburg – Der Dax trotzt der Krise: Binnen zwei Tagen hat der deutsche Leitindex knapp sechs Prozent hinzugewonnen und sich von seinem Kursrutsch Anfang der Woche wieder erholt. Während an den Finanzmärkten die Nervosität noch immer groß ist, tastete sich der Dax am Freitag erneut an die Marke von 6000 Zählern heran.

Damit notiert der Index nur knapp unter dem Niveau von Anfang Januar. Und das trotz einer beispiellosen Euro-Krise. Anders sieht es im europäischen Leitindex EuroStoxx aus. Hier verzeichnen Anleger seit Jahresbeginn rund 13 Prozent Verlust. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Deficit Hawks Are Killing the Recovery

Geschrieben von hkarner am 30. Mai 2010

Friday, May 28, 2010, Robert Reich

Consumer spending is 70 percent of the American economy, so if consumers can’t or won’t spend we’re back in the soup. Yet the government just reported that consumer spending stalled in April – the first month consumers didn’t up their spending since last September. Instead, consumers boosted their savings, probably because they’re worried about the slow pace of job growth (next Friday’s report will likely show gains, but the number will continue to be tiny compared to the overall ranks of the jobless), as well as a lackluster “recovery.” They’re also still carrying enormous debt burdens. One in four home owners is still underwater. And median wages are going nowhere. Den Rest des Beitrags lesen »

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Den Bankensektor neu ordnen – und mit der Vergesellschaftung beginnen

Geschrieben von hkarner am 29. Mai 2010

 


Ein Diskussionspapier der „Linken im Deutschen Bundestag“. Hochinteressant. Intelligent. In sehr vielen Bereichen nicht unähnlich zu unseren Vorschlägen. Schade, dass sich kaum andere Parteien  so klar zu dem Thema äussern! (hfk)

Zusammenfassung:

Zu Beginn des Papiers werden thesenartig die Hauptursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise benannt: Erstens die ungleiche Verteilung, zweitens die Deregulierung der Finanzmärkte und drittens die Privatisierung, insbesondere der Rente. Im Anschluss daran werden die wichtigen Kernfunktionen der Banken umrissen, auf die der Bankensektor in Zukunft zurechtgestutzt werden sollen. Das sind erstens die Organisation des Zahlungsverkehrs, zweitens das Einlagengeschäft mit einfachen und sicheren Möglichkeiten zur Ersparnisbildung und drittens die Finanzierung gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich sinnvoller öffentlicher und privater Investitionen durch Kreditvergabe (kurz ZEF genannt). Eine Rückbesinnung auf diese Kern-Geschäftstätigkeit muss durch eine Vergesellschaftung flankiert werden, d.h. durch eine demokratische Einbettung der Banken in ihr ökonomisches und gesellschaftliches Umfeld.   

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Six Impossible Things

Geschrieben von hkarner am 29. Mai 2010

John Mauldin, 29/5/10

European leaders keep telling us that the break-up of the eurozone is inconceivable. I do not think they know what that word really means. Let’s see if I can explain the problem so that even a politician can understand.

Six Impossible Things

I have written several letters over the years about the basic economic equation

GDP = C + I + G + (Net Exports)

Which is to say, that Gross Domestic Product in a country is equal to total Consumption (personal and business) plus Investments plus Government Spending plus next exports. This equation is known as an identity equation. It is true for all countries and times. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Three Pillars of Failure and Success

Geschrieben von hkarner am 29. Mai 2010

Walter Molano,  May 26, 2010 5:24PM

The emerging markets are an oasis of prosperity, while most of the developed world wallows in crisis. This is unfamiliar territory for most economists and investors. For decades, the emerging markets were embroiled in political, social and economic instability. Moreover, problems in the developed world usually triggered massive unrest in the developing world. However, the situation changed dramatically during the last few years. Not only did the emerging markets decouple from the developed world, one could argue that it is now the driver of global growth and stability. In other words, events in the emerging markets could serve to either stabilize or destabilize the rest of the planet. Of course, this should not be any surprise. The emerging markets represent 88% of the world’s consumers. Europe, the U.S. and Japan represent less than 12% of the globe’s population. However, variances in education, prosperity and capital accumulation allowed it to have a much larger slice of the global economic pie. Per-capita incomes in the west were huge multiples of those found throughout Latin America, Africa and Asia. However, the tide began to change more than a decade ago. The developed world slowly began relaxing its commitment to fiscal and monetary austerity. Meanwhile, the emerging markets developed a new affinity for flexibility and thrift. Den Rest des Beitrags lesen »

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Renewed Risks and Multi-Speed Global Recovery to Restrain World Trade Flows

Geschrieben von hkarner am 28. Mai 2010

May 26, 2010 1:34PM

In this week’s note, we take a look at trends in global trade. The following is an updated excerpt from a recent RGE Analysis, “Trade Outlook Update: Multi-Speed Global Recovery to Restrain Flows,” available for clients at Roubini.com. 

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Market Snapshot: U.S. Stocks Rally as Eurozone Debt Worries Recede

Geschrieben von hkarner am 28. Mai 2010

Tetiana Sears

May 27, 2010 7:18PM

The U.S. stocks rallied as investors found some comfort in China’s statement denying that it was planning to reduce its exposure to European sovereign debt. In Europe, the Spanish parliament approved further austerity measures helping lift the market sentiment. Den Rest des Beitrags lesen »

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