Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Archiv für April 2009

Watch out for the second leg of the downturn

Geschrieben von hkarner am 15. April 2009

Tom Au is the executive vice-president of R. W. Wentworth, a contributor to Real Money at www.thestreet.com and the author of „A Modern Approach to Graham and Dodd Investing.

„Do you think that the crash is over, as certain former bears do? This question arises as we have breached the first downside target, of Dow 7000, based on my proprietary investment value model, that was first published in thestreet.com October 24, 2007. It was less a forecast than an evaluation. The Dow has now vindicated this model by reaching „fair value,“ as one would expect from a simple definition. Does that represent a base for a new bull market? Or is it just one more stop to the nether regions?
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Nowotny widerspricht Krugman vehement – aber vergisst manche Fakten

Geschrieben von hkarner am 15. April 2009

Aus der APA, 14/4/09 (Kommentar hfk ):

 “EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny widerspricht Krugman, wonach Österreich wegen des Osteuropa-Engagements der Staatsbankrott drohen könnte, vehement. „Die Bonität des Staates und der österreichischen Banken steht außer Zweifel“, betonte Nowotny, auch Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Dienstagabend gegenüber der APA.
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Was ist eigentlich ein Staatsbankrott?

Geschrieben von hkarner am 14. April 2009

Just in case: zur Einstimmung. Paul Krugman muss ja nicht gleich Recht haben (siehe voriger Eintrag)  - aber dann soll er bitte seinen Nobelpreis zurückgeben!

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„Wir müssten schon einen neuen Planeten finden“

Geschrieben von hkarner am 14. April 2009

Paul Krugman in der heutigen „Süddeutschen Zeitung“:

„Besonders besorgt blickt der Ökonom nach Osten. Was dort geschehe, hält er für die genaue Wiederholung der Asienkrise. Der Crash verlaufe nach einem altbekannten Muster: Weil Investoren den Mut verlieren und ihr Geld abziehen, können Länder ihre festen Wechselkurse nicht verteidigen. Im gleichen Maß, in dem ihre Währung absackt, steigt ihre Schuldenlast im Ausland – und schließlich die Gefahr eines Staatsbankrotts.Doch nicht nur die einst umjubelten Tigerstaaten im Osten sieht Krugman in Gefahr. Das Beispiel Island habe gezeigt, dass auch hochentwickelte Volkswirtschaften pleite gehen können. Der nächste Kandidat sei Irland. Und gleich danach: Österreich. Die Banken der Alpenrepublik seien jahrelang viel zu spendabel mit Krediten für Osteuropa gewesen.“

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Abbau von Leistungsbilanzungleichgewichten auf niedrigerem Niveau – Was machen wir nur mit den Schulden?

Geschrieben von hkarner am 13. April 2009

Dr. Raimund Dietz, reflexiver Wirtschaftswissenschafter, ehem. Mitarbeiter am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche,  Buchautor, „Geld“-Spezialist u.v.a.m. ist genauso wie wir besorgt um die letztendliche Verschuldung der Staaten, die erst dann wirklich zu den dramatischen Auswirkungen der Krise führen wird.  Ein kluger Artikel.

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Können wir die Welt ändern? Interview mit Franz Josef Radermacher

Geschrieben von hkarner am 11. April 2009

„Es herrschen „Bonanzaverhältnisse“ im weltweiten Finanzsystem. Es fehlen angemessene Regeln, das heißt adäquate allgemein verbindliche Normen und Werte. Solange Steuern und Gesetze in den Wirtschaftsräumen der Welt nicht fair und einheitlich geregelt sind, wird Geld auf der Suche nach der größtmöglichen Rendite dort investiert werden, wo die schwächsten Gesetze und die niedrigsten Steuern gelten. Auf diese Weise wird „geplündert“, anstatt in den Aufbau sinnvoller Unternehmungen und Infrastruktur zu investieren. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Architektur der Finanzmärkte so umzugestalten, dass sie wieder primär der Realwirtschaft dienen. Finanzsysteme müssen wandelbar sein und gesellschaftliche Entwicklungsprozesse begleiten.“

Ein vernünftiger Mittelweg des Proponenten der „ökosozialen Marktwirtschaft“.

Ein Interview aus dem Magazin „upgrade“  der Donau-Universität Krems.

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Schafhirte trifft Ökonomen

Geschrieben von hkarner am 9. April 2009

Witz aus vorigem MIT Video:

Ein Mann trifft auf einen Schafhirten mit seiner Herde.

„Ich wette um 100$ oder ein Schaf, dass ich die genaue Anzahl der Schafe in ihrer Herde erraten kann! Wenn ich gewinne, gehört dazu ein Schaf mir“. Der Schafhirte nimmt die Wette an. Den Rest des Beitrags lesen »

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Paint it Black: Avoiding the Financial Beast of Burden in 2009 and Beyond

Geschrieben von hkarner am 9. April 2009

A scholarly approach to  this detailed discussion of the unfolding economic collapse, its ramifications on business and the possible impact of governmental remedies at the MIT Sloan School of Management.

“The answer may be to say to the banks, either we’ll break you up once we’re through this crisis, so none of you become too big to fail, or to say, we agree to some type of guarantee, but in return, you will be securely regulated. There will be stronger ongoing stress tests, and limits to your activities. It doesn’t make sense: heads you win, tails we bail you out.”

David Tabak, Senior Vice President, National Economic Research Associates

Sehen Sie ein ausgezeichnetes ausführliches Video vom MIT. Achtung – Dauer: 1 1/2 Stunden!

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The Banker’s Creed – Das Credo der Banker

Geschrieben von hkarner am 7. April 2009

Kurz zusammengefasst aus Gary Hamel’s Blog. Achtung: Gilt nur für amerikanische Banker!

„I will build an ever-bigger empire by buying out my competitors and creating an institution that is „too big too fail,“ thereby ensuring that the taxpayers will have no choice but to provide liquidity in a crunch.

I will make loans to any and all borrowers, irrespective of their ability to pay, confident in the knowledge that these „assets“ can be bundled into products of such mind-bending complexity that no one will be able to calculate their real value.

I will resist all attempts to create a transparent and well-regulated market for derivatives, since this might put a damper on revenue growth or compress margins.

I will ignore all the evidence that my colleagues and I are building a financial house of cards, and will dismiss my bank’s critics as unsophisticated doom-mongers.

I will take unprecedented risks with my bank’s balance sheet and ignore the interests of my shareholders in hopes of achieving a seven- or eight-figure bonus.

I will blame the consequences of my avarice and recklessness on defects in the „global financial system“ thus side-stepping any personal responsibility.

I will continue to demand the compensation to which I’ve become accustomed even after a public bailout, and will retain the right to redecorate my office in a style that befits my status“.

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The Banking Crisis: Made in Washington

Geschrieben von hkarner am 7. April 2009

„I’m shocked. I’m outraged. I’m going to throw a rock.“

He is furious. Gary Hamel, zweifelsohne einer der drei Top-Management Denker und -autoren unserer Zeit, hat sich in seinem wichtigen Weblog „Management 2.0″  klar den Ärger von der Seele geschrieben. Durchaus reflexiv, und ein literarisches Meisterwerk.

„But make no mistake: the bomb that blew up America’s economy may have been detonated on Wall Street, but it was built in Washington“.

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